
Gestern fand die Verhandlung gegen den früheren rheinland-pfälzischen CDU-Fraktionsgeschäftsführer wegen des Vorwurfs der Untreue in 18 Fällen und des Betruges statt. Das Amtsgericht Mainz verurteilte Hebgen zu zwei Jahren Haft auf Bewährung. Zudem muss er 150 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten.
In der Gesamtstrafe ist auch ein früheres Urteil des Amtsgerichts Rüdesheim wegen Veruntreuung von 30.000 Euro des Klosters Eberbach eingeflossen, dessen zeitweiliger Geschäftsführer er war. Die einst "schillerndste Figur der jüngeren CDU-Geschichte" hatte zuvor ein umfangreiches Geständnis abgegeben, was das Gericht strafmildernd wertete.
Als CDU-Funktionär hat Hebgen zwischen 2003 und 2006 insgesamt 83.500 Euro beiseite geschafft. Für rund 11.000 Euro vergnügte sich der frühere Christdemokrat in Rotlicht-Bars und Bordellen, auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung. Außerdem soll er die Kasse der bundesweiten CDU-Fraktionsvorsitzenden-Konferenz geplündert haben.
Hebgen gestand auch, von einem anderen Parteikonto rund 52.000 Euro auf das Konto der CDU-Fraktion überwiesen zu haben. Damit habe er im Landtagswahlkampf 2006 die Fraktion vor der drohenden Zahlungsunfähigkeit bewahren wollen. Wenige Tage später informierte er nach eigenen Angaben den damaligen Partei- und Fraktionschef, Christoph Böhr, der den Vorgang "unkommentiert zur Kenntnis genommen" habe. Damit droht den sauberen Christdemokraten nun eine Strafzahlung in dreifacher Höhe.
Typen wie Hebgen, der heute nach eigener Aussage von Hartz IV lebt, krank und hoch verschuldet ist, haben weder erneuert noch irgend etwas geschaffen, wovon das deutsche Gemeinwesen nur einen einzigen Vorteil gehabt hätte. Stattdessen hat er wiederholt seine Position ausgenutzt, um sich persönlich zu bereichern. Dass nun zuletzt auch die Christdemokraten selbst betroffen sind, die stets aktiv an der Zersetzung und Auflösung aller Werte unseres Volkes mitgewirkt haben und die Heimattreue Deutsche Jugend" als "verfassungsfeindliche Organisation" verboten, weil bei dieser die Werte von "Ehre und Treue" noch hochgehalten wurden, lässt selbstverständlich kein Mitleid aufkommen.
Im Jahre 1978 sprach der Sozialdemokrat und ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt auf der Tagung der Stiftung "Theodor-Heuss-Preis" und des "politischen Clubs" der Evangelischen Akademie Tutzing folgende Worte:
"Es war ein großer Fehler in der Nachkriegszeit, ein Fehler der "reeducation", dass die Deutschen schließlich geglaubt haben, die Demokratie sei etwas schlechthin Ideales. Das ist sie auf keinen Fall. Die Demokratie ist mit unsäglichen Geburtsfehlern behaftet, die unbehebbar sind. Zum Beispiel mit dem Geburtsfehler, dass nicht derjenige recht kriegt, der recht hat, sondern derjenige recht kriegt und Recht setzen kann, der die Mehrheit hat."
Mit "reeducation" ist das amerikanische Umerziehungsprogramm gemeint, dessen Methoden bis heute erfolgreich angewandt werden. (Nebenbei bemerkt erscheint in diesem Lichte das Geschrei der Demokraten um die "nicht ausbildungsreifen“ Schulabgänger um so heuchlerischer, weil diese Erscheinungen ja beabsichtigte Ziele der Umerziehungsprogramme waren.)
Helmut Schmidt benannte einen Fehler der "reeducation", dabei ist insgesamt die manipulative Umerziehung eines ganzen Volkes ein Verbrechen, zuletzt mit der dramatischen und logischen Folge, dass das von sich selbst entfremdete deutsche Volk heute vom Aussterben bedroht ist.
Aber auch in anderer Hinsicht hat Helmut Schmidt nicht weiter gedacht, denn die Mehrheit hat der, der die Werbetrommel am lautesten rührt – und wenn man die Wahlaussagen der demokratischen Parteien beleuchtet, wird schnell klar, dass werbetechnische Erwägungen heute wichtiger sind als der Gehalt einer politischen Idee. So kann auch von "Mehrheitsentscheidungen des Volkes" im "freiesten Staat, den es jemals auf deutschem Boden gab", keine Rede sein. Und das die Forderung nach "mehr Demokratie" selbstverständlich keine Lösung sein kann, erkannte schon Friedrich Nietzsche:
"Die europäische Demokratie ist zum kleinsten Teil eine Entfesselung von Kräften. Vor allem ist sie eine Entfesselung von Faulheiten, von Müdigkeiten, von Schwächen."
So liegt in diesem System auch der Keim des Verderbens und Paul de Lagarde folgerte:
"Wem es nicht ein Genuss ist, einer Minderheit anzugehören, welche die Wahrheit verficht und für die Wahrheit leidet, der verdient nie zu siegen. Deutschland ist moralisch feige geworden, seit man der Majorität zu folgen zum Staatsprinzip gemacht hat."
Denn die "moralische Feigheit" macht vor der Geldherrschaft schlapp und die sich pestartig ausbreitende Erscheinung der Korruption in der "Gesellschaft" der Gegenwart ist nicht Zufall - sondern Ergebnis der Folgerungen, die aus den Worten von Friedrich Nietzsche und Paul de Lagarde gezogen werden müssen.
Jedenfalls dann, wenn man zu den Wenigen gehört, die noch selbstständig denken. Und wer es noch nicht weiß - das ist in einer Demokratie nicht erwünscht.

Wenn 40 Jahre gar nicht mehr so weit weg klingen...

Während der Staatsschutz in der Regel darauf abzielt, konkrete Informationen über Zusammensetzung und Aktionen unserer Zusammenhänge zu bekommen, um aus ihnen Konstrukte bilden zu können, die sie strafrechtlich gegen uns verwenden wollen, verfolgt der Verfassungsschutz vornehmlich das Ziel, einen mehr oder weniger detaillierten Gesamtüberblick über den Widerstand zu bekommen. Er soll durch seine Analysen und Prognosen dazu beitragen, die geeignetsten Mittel des Repressionsapparates zur Sicherung seiner Herrschaft herauszufinden. Auf der Grundlage der Erkenntnisse der Verfassungsschützer entscheiden die "Strategen der inneren Sicherheit", wie versucht werden soll, den Widerstand zu brechen.
Der Verfassungsschutz ist dabei ständig bemüht, die politische Arbeit des Widerstands zu bewerten und vorauszusehen, inwieweit diese ihre Ordnung gefährden könnte. Zu diesem Zweck versucht er, alle möglichen Interna, Diskussionen und Funktionen von Aktivisten aufzuzeichnen und nachvollziehen zu können. Dabei gibt es einen regen Informationsaustausch zwischen Staatsschutz und Verfassungsschutz - und über das gesetzlich erlaubte hinaus, auch eine informelle Koordination und enge Zusammenarbeit, wenn es um ein gemeinsames Ziel, wie die Kriminalisierung einer bestimmten Gruppe oder eines Projektes, geht.
Dafür bedient er sich verschiedener Arbeitsweisen, beispielsweise dem Auswerten von öffentlich zugänglichen Quellen wie Netzseiten, Broschüren, Zeitschriften und Veranstaltungen, Informationsbeschaffung bei dazu verpflichteten staatlichen Institutionen wie Uni, Schule, Amt, aber auch Anfragen bei deinem Arbeitgeber, der Familie, Freunden und dem Einsatz von Spitzeln.
Die Verfassungsschützer versuchen kontinuierlich, Informanten durch das Anwerben von Personen aus unseren Zusammenhängen oder deren Umfeld zu gewinnen. Sie suchen sich ihre Zielperson genau aus und bringen im Vorfeld einiges über diese in Erfahrung. So können sie die Umstände und die Taktik des Anwerbeversuches genau auf die Person anpassen, Ort und Zeit bestimmen und den Verlauf vorausplanen. Der Überraschungseffekt im Moment der Kontaktaufnahme ist für dich um so größer. Meist wirst du in einer scheinbar beliebigen Situation auf der Straße angesprochen, aber auch Hausbesuche und seltener Telefonanrufe oder Briefe gehören zum Programm. Die Gesprächsstrategie ähnelt dabei der Verhörtaktik der Polizei.
Zum einen versuchen sie, dich unter Druck zu setzen. Sie nennen beispielsweise anstehende Verfahren, interne Erkenntnisse über dich und deine Umgebung oder andere Umstände, von denen sie meinen, dass sie dich erpressbar machen. Dabei können sie drohend, scheinbar bestechend oder handgreiflich werden.
Zum anderen sind sie darauf aus, das Gespräch durch vermeintlich belanglose Themen und einfache, plumpe oder lächerliche Fragen aufrechtzuerhalten. Sie reden über deine Interessen, deine Arbeit und Privates, vermeiden Reizwörter, benutzen Szenevokabular. Dabei versuchen sie immer wieder, auf die für sie interessanten Bereiche zu lenken, stellen hier weniger Fragen, sondern treffen Feststellungen, stellen rhetorische Fallen und wollen mit dir ein gegenseitiges "Zweckbündnis" eingehen.
Je länger dieses Gespräch dauert, desto mehr Informationen bekommen sie aus dir heraus. Sie sind geschult und können aus eigentlich harmlosen Äußerungen oder plötzlichem Schweigen, körperlichen Reaktionen, Mimik und Gestik bereits Erkenntnisse gewinnen. Deine Konsequenz sollte deshalb nur eine sein: Schweigen und den Kontakt sofort abbrechen. Es ist ein grundsätzlicher Fehler, sich auf Gespräche mit dem Verfassungsschutz einzulassen. Es wird kaum möglich sein, irgendetwas Interessantes aus diesen Leuten herauszubekommen und wenn, nur unter Preisgabe viel gewichtigerer Sachen für sie.
Werte einen Anwerbeversuche genauso wie einen Angriff der politischen Polizei und Justiz. Durch ihre Arbeit beteiligen sich die Verfassungsschützer aktiv an der Kriminalisierung und Zerschlagung des Widerstandes. Sie soll dich lähmen, einschüchtern und bedrohen. Darum ist das einzig richtige Verhalten, die Öffentlichkeit zu suchen. Rede mit vertrauten Leuten, fertige ein Gedächtnisprotokoll an und sende es zur Veröffentlichung an eine der Gruppen in deiner Region.

Diese Worte des Sozialdemokraten Herbert Ernst Karl Frahm bei seiner Regierungserklärung am 28. Oktober 1969 zeichnen ein deutliches Bild davon, welche Charaktere sich innerhalb der Demokratie zusammenfinden und sich für diese stark machen. Denn Herbert Ernst Karl Frahm steht wohl für vieles, keinesfalls jedoch für die Vertretung von Interessen des deutschen Volkes – und zwar zeit seines Lebens.
Bekannter ist er jedoch unter dem Namen Willy Brandt - einer jener Decknamen aus den diversen falschen Pässen, unter denen unser Herbert Ernst Karl Frahm nach seiner Emigration aus Deutschland in mehreren europäischen Ländern für die Sozialistische Arbeiterpartei tätig war.
Nun ist die Benutzung eines Decknamens unter den roten Genossen nichts Ungewöhnliches – aber dass führende Politiker im Staatswesen unter Decknamen auftraten, das gab es vorher nur in der Sowjetunion. Dort gehörte es fast zum guten Ton: Uljanow-Lenin, Djugaschwili-Stalin, Skriabin-Molotow, Sobelsohn-Radek, Bronstein-Trotzki, Rosenfeld-Kamenew oder Wallach-Litwinow behielten ihre Tarnnamen bei, als sie führende Staatspositionen bekleideten. So war die SPD in Deutschland die erste Partei, die ihren Wählern einen Bundeskanzlerkandidaten unter Decknamen zumutete.
Warum unser Herbert Frahm alias Willy Flamme, alias Karl Martin, alias Willy Brandt Deutschland im Jahre 1933 verließ, ist nicht genau überliefert – er selbst schrieb in seinen Memoiren, dass es "sehr gefahrvoll" gewesen sei. Der Fischer Paul Stoß jedoch, der ihn über die Ostsee brachte, nannte die Reise "gemütlich und störungsfrei".
Frahm landete in Oslo, unternahm von dort mit gefälschten Papieren zahlreiche Fahrten durch Europa und verweilte für längere Zeit in Spanien, wo er auf der Seite der roten internationalen Brigaden als Korrespondent tätig war. Bei der Besetzung Norwegens im Jahre 1940 geriet er in norwegischer Uniform kurz in deutsche Gefangenschaft und siedelte nach seiner Entlassung nach Schweden über.
Nach 1945 tauchte er als norwegischer Presseoffizier in eleganter Uniform und seiner ebenfalls uniformierten Frau Rut in Berlin auf. Interessanter aber seine Charakterhaltung: Unter seinem Pseudonym Willy Brandt hatte er mehrere Schriften und Bücher verfasst, die aber wie durch einen glücklichen Zufall heute kaum noch aufzutreiben sind. Sämtliche Werke sind vergriffen. Doch zur Ergänzung der gebetsmühlenartig wiederholten Lobreden auf die Demokratie soll auf das Buch des Jubilars "Verbrecher und andere Deutsche" hingewiesen werden.
1961 hatte die Illustrierte "Quick" Herbert Frahm nach diesem Buchtitel befragt. Frahm-Brandt erklärte, dass diese Übersetzung falsch war – richtig hieße es "Verbrecher und das andere Deutschland". Hier aber hat Frahm-Brandt gelogen, denn der norwegische Titel lautete "Forbrytere og andre tyskere" und nicht, wie uns Frahm-Brandt glaubhaft machen wollte "Forbrytere og det andre Tyksland".
Aber auch andere Zusammenhänge stellt Frahm-Brandt nach Gutdünken dar: In seinem Buch "Norwegens Weg zur Freiheit" widmet er der Schließung der Universität von Oslo während der Besatzung ein ganzes Kapitel - die Schließung sämtlicher deutscher Universitäten berührt ihn dagegen nicht. Dass in Norwegen das Oberste Gericht zurücktrat, wertete er als Schande für die Besatzungsmacht - die Aufhebung der Gerichtsbarkeit in Deutschland fand er richtig und gerecht. Dass in Norwegen "Nasjonal Samling" von den Deutschen gestützt wurde, war ihm ein Bruch der demokratischen Rechte - in Deutschland begrüßte er die Tatsache, dass Parteien nur nach Besatzers Gnaden zugelassen wurden. Dass der Chef der Zivilabteilung der Oslo-Polizei im Krieg verhaftet, verurteilt und hingerichtet wurde, war ein grauenhaftes Unrecht - der Massenmord an Deutschen nach dem Kriege aber fand seine Zustimmung.
In "Verbrecher und andere Deutsche" heißt es dagegen auf der Seite 23:
"Ich habe mich nie zu einer Begeisterung für Todesurteile aufraffen können, aber so wie die Welt, in der wir leben, nun einmal ist, rechnete ich damit, dass es notwendig sein werde, eine ganz große Anzahl von wertlosen nazistischen Leben auszulöschen."
Irgendwie wird dann auch klar, warum gerade Demokraten keine bevölkerungspolitische Maßnahmen ergreifen, um eine Wende der heute so bedrohlichen demografischen Situation einzuleiten, die erst unter ihrer Herrschaft entstand.
Umso verdorbener der Charakter des Demokraten, umso höher ist wohl die Position, die er in der BRD sein Eigen nennen darf. Das scheint insbesondere für den Posten des Außenministers zu gelten, ist dieses Amt doch geradezu dafür prädestiniert, mit den jämmerlichsten Gestalten aus den Reihen der Obrigkeit besetzt zu werden, repräsentiert es immerhin für alle Welt sichtbar das demokratische System in all seiner Schwäche.
Nachdem auf Joschka Fischer (ein Mann, der weder über einen Schulabschluss, noch über ein funktionierendes Privat- und Familienleben verfügt) Frank Walter Steinmeier folgte (dessen jämmerlicher Höhepunkt es war, mit dem türkischen Gewalttäter "Muhabbed" über die Integration in Deutschland zu rappen), sorgt nun bekanntlich Guido Westerwelle dafür, dass das Ansehen Deutschlands ins Unermessliche sinkt.
Repräsentiert Westerwelle mit seiner bekennenden Homosexualität nicht nur den Vorzeigepolitiker aller Gender-Mainstreaming-Ideologen, so symbolisiert er auch wie kein Zweiter den Hang bundesdeutscher Demokraten dazu, nicht im Sinne des Volkes zu regieren, sondern sich von zahlungsfähigen Unternehmen kaufen zu lassen.
Nachdem bereits bekannt wurde, dass der von Westerwelle auf Biegen und Brechen geforderten Mehrwertsteuersenkung von 19 auf 7 Prozent für die Hotelbranche eine 1,1 Millionen Euro schwere Spende der Familie Fink – welche einen Großteil der Hotel- und Restaurantkette Mövenpick besitzt – an die FDP vorangegangen war, zeigte er kürzlich erst wieder, wie es selbstverständlich für ihn ist, sich für die privaten Zwecke der ihm nahe stehenden Personen und Unternehmen instrumentalisieren zu lassen.
So glänzte Westerwelle erneut durch sein Engagement für die Hotellobby, indem er am 28. Februar bei der Eröffnung des Bonner Luxushotels "Kameha Grand" öffentlich für dieses als "eines der weltweit spannendsten Hotels" warb. Bezeichnend an der ganzen Sache ist, dass die Eröffnung durch einen gewissen Michael Mronz veranstaltet wurde, welcher nicht nur als Geschäftsführer der "MMP Veranstaltungs- und Vermarktungs GmbH" fungiert, sondern gleichzeitig als der "Lebensgefährte" von Westerwelle bekannt ist.
Damit dürften sich die Anwesenheit vom Außenminister und Vizekanzler und dessen lobende Worte für das Hotel in erster Linie positiv auf ein bestimmtes Detail ausgewirkt haben: auf die Gage, die sein homosexueller Partner für die Ausrichtung der Veranstaltung empfangen durfte.
Auch die Zusammensetzungen der Delegationen, welche Westerwelle auf seinen Reisen ins Ausland, mit dem Ziel wirtschaftliche Beziehungen zu knüpfen, begleiten, sprechen für sich. Neben Mronz zählen zu diesen oftmals überwiegend Manager jener Unternehmen, welche sich vor allem durch großzügige Spenden zugunsten der FDP-Parteikasse auszeichnen.
Bei seiner derzeitigen Reise nach Südamerika hat Westerwelle unter anderem Ralph Dommermuth, Gründer von "United Internet", mit im Gepäck. Im Jahre 2005 durfte sich die FDP unter anderem eine 48.000 Euro Spende von Domermuth verbuchen.
Schon bei seiner Reise nach Estland, Japan und China war Westerwelle in Begleitung eines ihm bekannten, zahlungswilligen Gesichtes. Der Gründer der Schweizer Beratungsfirma "Mountain Partners Group", Cornelius Boersch, konnte sich über eine Teilnahme in der Wirtschaftsdelegation freuen, die dieser Reise angehörte – nachdem er der FDP bislang 160.000 Euro zukommen ließ.
Auch Miele-Chef Reinhard Zinkann konnte diese Reise für den Ausbau von – wohl überwiegend privaten - wirtschaftlichen Kontakten nutzen. Dies ist keineswegs erstaunlich, fungiert Zinkann doch gern als Co-Sponsor eines Aachener Reitturniers, welches wiederum von Westerwelles "Lebensgefährten" Mronz vermarktet wird.
Der Außenminister zeigt sich angesichts der Anschuldigungen, wie gewohnt, schockiert:
"Das läuft bei mir so, wie es bei meinen Vorgängern gelaufen ist."
Dass dem so ist, daran gibt es sicherlich keine Zweifel, nur waren diese Westerwelle im Bereich Korruption um einiges voraus, da sie augenscheinlich wenigstens in der Lage waren, die Vermarktung fremder Interessen wirksam zu verschleiern und nicht für jeden sofort sichtbar als Basis des Selbstverständnisses für politische Praxis nach außen zu tragen. Doch selbst für Korruption fehlt Spenden-Guido scheinbar jegliche Kompetenz. Andererseits scheint es den bildzeitungslesenden Stammtisch aber auch nicht zu interessieren...
Auch in diesem Jahr wird es wieder Gebührenerhöhungen und Verteuerungen an allen "Entnahmestellen" geben. "Sparen", das heißt in der Sprache der Demokraten natürlich nicht, mit den vorhandenen Mitteln auszukommen, den Rest für Notzeiten aufzuheben und wirklich etwas übrig zu behalten.
Nein, "Sparen" ist in diesem System die Hoffnung, weniger mehr Schulden und Kredite als im Jahr zuvor aufzunehmen, durch "Privatisierungen" weniger Leute bezahlen zu müssen und wesentlich mehr einzunehmen - durch Erhöhungen von Steuern, neuen Steuern und durch Erhöhung von Bußgeldern und Strafen.
Trotzdem reden die Systemvertreter vom "Sparen", treiben Schindluder mit einem Wort, dessen Bedeutung ja eine ganz andere ist, belügen damit auch in dieser Frage das deutsche Volk täglich und verschieben die Probleme in die Zukunft und an die nachfolgenden Generationen, ohne das Ziel des weniger mehr Schulden machen überhaupt zu erreichen.
Auf der anderen Seite aber ist man dann wieder sehr freigiebig und besonders großzügig, wenn es um die eigene Machterhaltung geht. So wundert es auch nicht, wenn in regelmäßigen Abständen der Ruf nach Almosen zum "Kampf gegen den Rechtsextremismus" laut wird.
So fordert dieses Mal der u.a. von Michael Friedmann gegründete Verein "Gesicht Zeigen", der neben seinem Kampf gegen Nazis, Hass und Gewalt auch mal die "Streicheleinheit" ukrainischer Huren und wohl die eine oder andere Nase Kokain benötigte, "eine Bildungsinvestition von rund 23 bis 25 Milliarden Euro".
Wir fragen lieber nicht, wie viele Soziologen und Tiefenpsychologen, wie viele irrlichternde Gestalten und "Forschungszentren" sich gemeinsam mit ihren roten und schwarzen Genossen bereichern und ihre messianischen Feste und Selbstbeweihräucherungen auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung gönnen wollen - allein, um sich auch weiterhin schadlos an dem Kuchen zu laben, den aber nicht das System, sondern alleine die schaffende Bevölkerung gebacken hat.
Wir fragen auch deswegen nicht, weil ja genau das dem jämmerlichen Charakter dieses Systems entspricht und von diesen Gestalten alles andere als schöpferische Taten zu erwarten sind. Und wir denken auch nicht, dass diese 23 - 25 Milliarden verschwendet wären - im Gegenteil tragen auch sie ihren Teil zum weiteren Niedergang der Demokraten bei. Denn die große Schwäche dieses Systems ist der ständig steigende Finanzbedarf bei sinkenden Einnahmen. Ohne Geld ist das System völlig hilflos, wird auch den letzten Unterstützer verlieren und sich am Ende auflösen.

Das deutsche Volk stirbt, doch die größte Sorge der Demokraten sind ihre Wertanlagen, die bald kein Mensch mehr braucht. So verkündet der Sozialdemokrat Baaske beim vietnamesischen Unternehmertag in Potsdam, Brandenburg brauche Zuwanderung von ausländischen Fachkräften.
Wohl weil deutsche Schulabgänger im Ergebnis jahrzehntelanger demokratischer Bildungspolitik als "nicht ausbildungsreif" gelten und vor allem Kinder vietnamesischer Eltern oft überdurchschnittlich hohe Schulabschlüsse hätten, will der Sozi "alles tun, auch ihre Kinder bei uns im Land zu halten."
Zwar mag es wohl sein, dass das Fehlen von Fachleuten durch Import ausgeglichen werden kann – doch wozu braucht ein sterbendes Volk Fachleute? Um den Tod besser zu verwalten? Oder um uns von Fremden genau vorrechnen zu lassen, wie lange es noch Deutsche geben wird?
Tatsächlich muss auch in dieser Frage eine entscheidende Wende erfolgen, nur liegt die Lösung nicht darin, noch mehr gebildete oder ungebildete Fremde ins Land zu holen, sondern umgehend damit zu beginnen, die Probleme an der Wurzel zu packen. Denn niemand wird doch ernsthaft behaupten wollen, die Ursachen für die Probleme des deutschen Volkes könnten im Ausland liegen – oder? Dann ist doch aber auch ebenso klar, dass die Lösungen unserer Probleme nicht im Ausland zu suchen sind.
Im Grund genommen hat Baaske ebenso wenig Format wie die anderen der demokratischen Politikergarde, denen nichts anderes einfällt, als die Probleme der Gegenwart mit immer neuen und höheren Steuern und noch mehr Krediten auf Kosten der Zukunft zu lösen. Denn die Weichen für die Lösung unserer heutigen Probleme müssen heute gestellt werden – und zwar nicht von Fremden, die natürlich und selbstverständlich ihre eigenen Interessen verfolgen, sondern von uns. Wer würde denn auf die Idee kommen, einem Fremden die Haustürschlüssel zu übergeben, damit der dort Ordnung schaffe?
Und auch gegenüber den ausländischen Völkern ist es ungehörig und schändlich, aus Gewinnsucht und mit schnöden Versprechungen deren beste Leute abzuwerben und ihrem Land und ihrem Volk zu entziehen. Die Erklärung, was das mit der so oft gepredigten "Menschlichkeit" zu tun haben soll, wird selbst der röteste Sozialdemokrat nicht abgeben können.
Tatsächlich benötigt das deutsche Volk keine Fachidioten – sondern Kinder, aus denen ganze und volle Menschen werden können. Dies aber kommt Demokraten wie Baaske ebenso wenig in den Sinn, wie die weiteren schwerwiegenden Probleme, welche die Zuwanderung bereiten und von deren Auswirkungen sich heute jeder in Städten wie Berlin überzeugen kann.
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