
Im April 2010 veröffentlichte die Lausitzer Rundschau einen Artikel, worin ausführlich auf eine vermeintliche "Spreelichter-Gruppe" eingegangen wird. Neben Anderen lies sich darin auch (LDS) Polizeischutzbereichsleiter Preuß zitieren, der seine Laufbahn bei der Volkspolizei im Jahre 1980 begann, als er die Offiziersschule der Bereitschaftspolizei in Dresden besuchte. In der Sprache einer längst überwunden geglaubten Zeit äußert sich Preuß, es gäbe im Süden Brandenburgs "Leute, die die Demokratie öffentlich infrage stellen", um später anzudeuten, wie diese zur "Einsicht" bewegt werden sollen:
"Die Spreelichter wissen, dass wir an ihnen dran sind und sie auch durch den Verfassungsschutz beobachtet werden. [...] Wir sind [...] mit deren Arbeitgebern sowie Ausbildungsbetrieben und Hochschulen im Gespräch."
Was wohl als Konsequenz solcher Worte steht, ist genau der Zustand, für dessen Überwindung 1989 Tausende auf die Straße gingen und den der DDR-Oppositionelle Jürgen Fuchs am eigenen Beispiel beschrieb. Dieser hatte am 12. März 1975 wegen seiner literarischen Zustandsbeschreibungen des Staatsapparates zu einer Aussprache in der Universitätsparteileitung der Friedrich-Schiller-Universität Jena zu erscheinen. Anwesend waren Parteisekretär Dr. Erich Tennigkeit, Prorektor Prof. Heinz Keßler und zwei weitere Parteisekretäre. Fuchs rekonstruierte den Gesprächsverlauf in einem achtseitigen Gedächtnisprotokoll, brachte es auf Schreibmaschinendurchschlägen in Umlauf und führte vor, wie der Staat gegen Kritiker gesichert wurde:
Tennigkeit: Wir wurden durch die staatliche Leitung der Universität davon in Kenntnis gesetzt, dass in Bad Köstritz eine Veranstaltung durchgeführt wurde, an der du teilgenommen hast. Wir betrachten diese Veranstaltung als einen ernsten und gravierenden politischen Vorfall, der außerordentliche negative Tendenzen zum Ausdruck bringt. Du hast der Uni dabei keinen guten Dienst erwiesen. Ganz im Gegenteil, der Partei und der Uni wurde großer Schaden zugefügt. Wir sind hier zusammengekommen, um diese Vorkommnisse parteilich aufzuklären. Du hast gesagt, dass alles in Ordnung war. Ich möchte bloß ein paar Titel anführen: "Vertrauensmann", "1. Mai", "Das Schillerdenkmal".
Hier werden Vertreter der Partei- und Staatsorgane in unverschämterweise durch den Dreck gezogen. (Brüllt.) Das sind Machwerke. Wir werden diese Beleidigungen nicht länger zulassen, das kann ich ihnen sagen. Hier ist die Grenze erreicht. Hier hört der Spaß auf und der blutige politische Ernst beginnt. In klarer Sprache ausgedrückt: Du stehst auf drei Fehlpositionen: 1. Du begibst dich hier auf die Position der Kritiker am real existierenden Sozialismus und begünstigst damit die ideologische Diversion des Gegners, arbeitest ihm direkt in die Hände. 2. Du forderst Freiheit der Kritiker, kritisches Engagieren. Du stehst damit auf der Position der 2000 Worte in der CSSR von 1968...
Fuchs: Die ich nicht einmal kenne...
Tennigkeit: Das spielt keine Rolle. Damit hilfst du mit, die Konterrevolution vorzubereiten. Mildegesagt ist das die Position des Pluralismus. 3. Ist es eine absolut unmarxistische Betrachtungsweise, den Staat und die Gesellschaft so zu betrachten, wie du es tust. Das ist eine kritische Position. Der Sozialismus ist für dich eine Kette von Fehlleistungen... So, jetzt hast du drei Punkte gehört, die deine Fehlpositionen beschreiben. Diese Fragen wollen wir jetzt diskutieren.
Fuchs: Welche Fragen? Das waren nur Behauptungen, Anschuldigungen, Beleidigungen. Welche Fragen sollen denn diskutiert werden? (Pause.) Wer kennt denn, was ich in Köstritz gelesen habe? Ich meine jetzt nicht diese halben Mitschriften. Vielleicht wäre es gut einmal zu hören. (Zustimmung.) Ich werde drei kleine Prosastücke lesen: "Das Interesse", "Die Vorladung", "Das Fußballspiel"...
Tennigkeit: (Nach langem betroffenen Schweigen.) Eine Richtung ist erkennbar; der menschenfeindliche Moloch Staat. Der Sozialismus drangsaliert den Einzelnen, der wehrlos Opfer dieser Institution ist. Das ist ein Bild unserer Gesellschaft... das ist ungeheuerlich!
M: Darstellung der Gestapo.
Keßler: Ich kannte ja nur "Das Fußballspiel". Aber das war noch ziemlich der Einzelfall. Aber hier diese ersten beiden Sachen so allgemein auf das Typische aus, warum beleidigen sie uns. Das ist ein Schlag mitten ins Gesicht des Sozialismus. (Zeigt auf seine Goldrandbrille.)
Tennigkeit: Wo spielt denn das? Hier bei uns? Was haben sie sich eigentlich dabei gedacht?
Fuchs: Ich habe dabei auch an sie gedacht. (Schweigen.)
Herr Professor, sie sagen, diese Verhöre sind ein Schlag ins Gesicht des Sozialismus und zeigen dabei auf ihr Gesicht. Sie sind aber nicht der Sozialismus, sondern die Vertreter einer Bürokratie, die den Sozialismus fürchten, auch wenn sie vorgeben, ihn aufzubauen...
Ihr sorgt euch um Wirkung dieser biografischen Mitschriften. In Köstritz, in Greiz, in Weimar gab es durchaus Wirkungen, da kamen junge Leute und sagten: das kennen wir, genau so ist es und erzählten dann von sich und ihren Problemen... dass hier keine Resignation ausgedrückt wird, dass du nicht stillhältst, das freut uns, das ist gut. Solche Stellungnahmen habe ich gehört. Und in Köstritz waren doch die Organe anwesend. Ich rief zwei mal zur Diskussion auf, warum meldete sich niemand, es waren doch alle da: Rat des Bezirks, Bezirksvorstand des Kulturbundes, Partei – und am nächsten Tag waren es "technische Gründe".
Tennigkeit: Nun sag mal deine politischen Ansichten. Wie würdest du sie verallgemeinern, ich meine, auf einen Nenner bringen?
Fuchs: Auf ihren Nenner bringen, der sich leicht mitschreiben lässt, so wie sie ihre Anklage in drei Punkten formulierten, knapp und falsch, meinen sie das?
Tennigkeit: Ich meine die Theorie, die dahinter steckt.
Fuchs: Das Gedankengebäude, aus dessen Fenster (rechts) der Klassenfeind lugt?
Tennigkeit: Wie du willst, nenn es, wie du willst...
M: Was willst du eigentlich erreichen, sollen deine Zuhörer am Schluss der Lesung die Ämter dieses bürokratischen Staates stürmen oder was?
Fuchs: Wenn dieser ganze Staat so aussieht, wie du ihn gerade beschrieben hast, dann müssen wir uns etwas einfallen lassen, das ist richtig...
Tennigkeit: Du machst dich damit zum Handlanger des Imperialismus, der wartet doch nur auf solche Signale.
Fuchs: Die Handlanger sind doch die, die solche Vorladungen inszenieren, so Interessen vertreten und auf diese Art verhindern, dass der Sozialismus in der DDR von seinen bürokratischen Sklerose befreit. Das sind die Handlanger und Helfershelfer, nicht die, die mit künstlerischen Mitteln diese Misere zu entlarven versuchen...
Tennigkeit: Also gut, Zeit ist vorgerückt, es ist schon 19 Uhr, eine Einigung konnte nicht erzielt werden, im Gegenteil, es wurde sichtbar, dass es zwischen unseren Standpunkten keine Versöhnung geben kann. Hier müssen wir eine prinzipielle Entscheidung treffen. (Sieht den Professor an. Der nickt.) So, das wär’s.
Weil seine kritischen, größtenteils unveröffentlichten Texte den Funktionären in der DDR missfielen, wurde Fuchs 1975 wegen "Schädigung des Ansehens der Universität in der Öffentlichkeit" kurz vor dem Examen exmatrikuliert.

Was Euch davon abhalten soll dem Alkoholismus zu verfallen oder gar Selbstmord zu begehen.

Seit den 90er Jahren gibt es in Brandenburg wieder Wölfe. Da diese Tiere von Natur aus scheu sind und somit vom Menschen besiedelte Gebiete meiden, scheinen sie instinktiv in Teilen Brandenburgs wieder die ideale Heimat gefunden zu haben, erwartet die Menschen in diesem Bundesland doch das gleiche Schicksal, welches der Wolf bereits zu Anfang des 20. Jahrhunderts auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik durchlebte – er starb aus!
War es beim Wolf die fälschliche Annahme, von ihm würde eine Gefahr für den Menschen und die Landwirtschaft ausgehen, welche zur weitestgehenden Ausrottung seiner Art in West- und Mitteleuropa führte, so ist es beim deutschen Volk die todbringende Ideologie seiner Herrschenden, welche dessen Fortbestand in nur 60 Jahren fast unaufhaltsam gefährdet hat.
In Brandenburg wurde das sich abzeichnende Schicksal nun einmal mehr vom Landesamt für Statistik dokumentiert und ist seit Mitte letzter Woche auf 167 Seiten in der Broschüre "Volkstod-Ost" (PDF) – offiziell: "Bevölkerungsprognose für das Land Brandenburg für den Zeitraum 2009 bis 2030" für jedermann nachlesbar.
Sicherlich stellt der Inhalt dieser Prognose keine grundlegend neuen Erkenntnisse dar und spiegelt so lediglich das Gefühl wider, welches jeder frei denkende Deutsche, der aufgehört hat, an das System der Demokraten als Allheilmittel für die Probleme der heutigen Zeit zu glauben, eh schon seit Jahren mit sich herum trägt. Dennoch lohnt es, das genannte Werk näher zu betrachten, unterstreicht es doch in seiner Ausführlichkeit und detaillierten Beschreibung die Dramatik dieser Endzeit, in der uns die Demokraten zu leben gezwungen haben.
So wird sich laut dem Landesamt für Statistik Brandenburgs Gesamtbevölkerung vom Jahr 2008, auf dem die Prognose beruht, bis zum Jahr 2030 um insgesamt 295.000 Menschen - also Rund 12 Prozent - verringern. Der durchschnittliche Bevölkerungsverlust ist mit 13.400 Personen jährlich beziffert, wird sich allerdings ab 2020 aufgrund der Geburtenausfälle der vorangegangenen Generation und dem gleichzeitigen Anstieg der Sterbefälle massiv beschleunigen. Der derzeitige Rückgang der Bevölkerung von rund 8.000 Personen jährlich wird sich somit bis zum Jahr 2030 auf 23.500 Personen fast verdreifachen.
Die Zahl der Frauen im Alter von 15 bis 45 Jahren wird sich von 438.000 auf ca. 250.000 reduzieren. Die sich fast halbierende Anzahl der gebärfähigen Frauen wird sich folglich in den Geburten widerspiegeln. Sind es derzeit bei einer durchschnittlichen Geburtenrate von 1,4 Kindern je Frau in Brandenburg noch 18.800 Neugeborene im Jahr, werden in 20 Jahren im gesamten Bundesland nur noch 9.700 Kinder jährlich das Licht der Welt erblicken.
Parallel wird sich die Entvölkerung durch die altersbedingt steigende Zahl der Sterbefälle, welche um knapp ein Viertel von 26.800 auf 33.200 steigen wird, drastisch beschleunigen.
Als Folge der Verödung ganzer Städte und Regionen, begleitet von Arbeits- und Perspektivlosigkeit, wird sich die heute schon deutlich wahrnehmbare Bevölkerungswanderung von den ländlichen Regionen hin ins Berliner Umland von Jahr zu Jahr verstärken. So ist der Prognose zu entnehmen, dass im Jahre 2030 rund 43 Prozent der Brandenburger im Umland der Hauptstadt leben werden, auf einem Gebiet, welches, territorial gesehen, nur etwa 10 Prozent der gesamten Fläche Brandenburgs ausmacht. In den restlichen Gebieten stellt sich der Bevölkerungsschwund mit 22 Prozent sehr viel dramatischer dar als im Durchschnitt für das gesamte Bundesland.
Auch die prognostizierte Bevölkerungsdichte lässt vermuten, dass vor allem östliche Regionen in Zukunft mehr dem Wolf anstatt dem Menschen als Lebensraum dienen werden. So werden in den Gebieten außerhalb des Berliner Umlands lediglich 48 Einwohner pro km² vorzufinden sein – also nur noch knapp ein Fünftel des derzeitigen Bundesdurchschnitts von 230 Personen je km².
Noch düsterer sind die Aussichten, welche laut Prognosen die einzelnen Landkreise und kreisfreien Städte erwarten. Fast alle werden bis zum Jahr 2030 ein Fünftel bis ein Achtel ihrer Bevölkerung allein aufgrund des Geburtendefizits verlieren. Zusammen mit dem zu erwartenden Wegzug überwiegend junger Menschen wird sich in einzelnen Kreisen ein Bevölkerungsverlust von knapp 30 Prozent einstellen. Die Prignitz wird hierbei mit 27 Prozent die traurige Spitze ausmachen, gefolgt von der Uckermark mit 26 Prozent und dem Kreis Oberspreewald-Lausitz mit 25 Prozent.
Der Geburtenrückgang, die erhöhte Sterberate und die Abwanderung ganzer Generationen werden auch auf dem Wohnungsmarkt gravierende Spuren hinterlassen. So ist davon auszugehen, dass bis 2030 zusätzlich 150.000 Wohnungen abgerissen werden. Doch anstatt sich Gedanken zu machen, wie man diesen Leerstand wieder mit Leben füllen könnte, haben sich die Entscheidungsträger längst mit dem Tod unserer Heimat abgefunden und beratschlagen nun, wie dem sich abzeichnenden Schicksal noch das letzte bisschen Profit entlockt werden kann.
So auch Maren Kern, Vorstandsmitglied beim Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen:
"Diese Prognose ist ein Weckruf an den Bundesbauminister Peter Ramsauer: Der Stadtumbau-Prozess darf nicht ins Stocken geraten! Außerdem muss vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung dafür Sorge getragen werden, dass es genug und bezahlbare Wohnangebote für Senioren und einkommensschwache Haushalte gibt."
Dass sie mit dieser Forderung in der Politik nicht auf taube Ohren stoßen wird, dem kann sich Frau Kern gewiss sein. So ist die Umgestaltung Brandenburgs hin zur altersgerechten Wohn- und Sterberegion, zum Hospiz der Bundesrepublik, unlängst Bestandteil des SPD/SED Koalitionsvertrages der derzeitigen Landesregierung geworden:
"Nachhaltige Stadtentwicklung und Stadtumbau bleiben eine zentrale Aufgabe der Landespolitik. Die Diskussion über die Fortführung Stadtumbau Ost und Stadtumbau West bis 2016 wird die Landesregierung mit dem Ziel führen, den unbestrittenen Bedarf für den weiteren Umbau der Städte im Land Brandenburg finanziell abzusichern. [...] Die Wohnraumstruktur muss dem veränderten Bedarf angepasst werden. Die Koalition setzt sich für die barrierearme und altersgerechte Gestaltung von Wohnraum, Wohnumfeld und Infrastruktur ein."
Ist der Bevölkerungsschwund ein Prozess, der sich in ganzen Regionen meist schleichend und für den Einzelnen schwer ersichtlich vollzieht, wird der Einzug des Volkstods in den jeweiligen Städten schon in naher Zukunft kaum übersehbar sein. So wird Eisenhüttenstadt in nur 20 Jahren über 40 Prozent weniger Einwohner verfügen. In Guben, Schwedt/Oder, Wittenberg, Lauchhammer und Senftenberg zeichnet sich mit jeweils 30 bis 34 Prozent Bevölkerungsverlust eine ähnliche Situation ab.
Auch wenn das genau jene Städte sein werden, in denen die Einwohner begreifen, dass die Demokraten ihre Heimat haben sterben lassen, so wird ernsthafter, flächendeckender Widerstand gegen das herrschende System zu diesem Zeitpunkt kaum noch zu erwarten sein - geht doch mit der sich parallel vollziehenden Vergreisung der Bevölkerung schon heute eine Trägheit einher, welche mehr als das alltägliche Gemecker am Stammtisch nicht zulassen wird.
So wird der landesweite Altersdurchschnitt bis 2030 auf 53,2 Jahren steigen, in der Prignitz und dem Spree-Neiße-Kreis nähert er sich mit 57,3 und 56,4 Jahren sogar allmählich dem Rentenalter an.
Der Bevölkerungsanteil der unter 15-Jährigen, welcher vor etwa 40 Jahren noch bei 25 Prozent lag, wird bei 9 Prozent liegen. Somit werden in 20 Jahren nur noch rund 201.000 Kinder in Brandenburg leben.
In Wittenberge, Schwedt/Oder und Guben wird sich die Anzahl der Kinder sogar um mehr als die Hälfte reduzieren. In der Altersgruppe der jungen Erwachsenen (19 bis 26 Jahre) ist mit einem Rückgang von 90.000 Personen zu rechnen, was einer Verringerung um 41 Prozent entspricht. Generell wird die Anzahl der Erwerbsfähigen im Vergleich zum jetzigen Zeitpunkt um 30 Prozent sinken, während bei den über 65-Jährigen mit einem Zuwachs um 52 Prozent zu rechnen ist. Befindet sich derzeit jeder fünfte Brandenburger im Rentenalter, wird es 2030 bereits jeder dritte, in Wittenberg und Guben sogar jeder zweite sein.
Somit wird sich das Zahlenverhältnis der wirtschaftlich abhängigen Personen zur Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter deutlich erhöhen. Das bedeutet, dass im Jahre 2030 rechnerisch jeder Erwerbsfähige sich selbst und etwa eine weitere Person im Kindes- oder Seniorenalter zu versorgen hat. Diese Zahl würde noch bedeutend ungünstiger ausfallen, würde man anstatt der potentiell Erwerbsfähigen die tatsächlich Erwerbstätigen einbeziehen, welche bei einer derzeitigen Arbeitslosenquote von 12 Prozent deutlich geringer zu beziffern sind.
Das sich hier vom Landesamt für Statistik Berlin-Brandenburg anhand der "Bevölkerungsprognose für das Land Brandenburg für den Zeitraum 2009 bis 2030" abzeichnende Zukunftsbild stellt eine Bankrotterklärung der Demokratie und all ihrer Vasallen dar. Was hier am Beispiel Brandenburgs dargestellt wird, ist keine Fiktion, sondern die Zukunft, die uns die Demokraten bescherten und welche nach und nach auch in allen anderen Bundesländern Einzug halten wird.
Gelingt es nicht rechtzeitig, das Ruder herumzureißen und das herrschende System für immer in die Geschichtsbücher zu verbannen, wird der Schaden, den unser Volk davon trägt, irreparabel sein. Dabei geht es hier nicht nur um den wirtschaftlichen und finanziellen Schaden, den beispielsweise steigenden Krankenkassen-, Renten- und Sozialbeiträge in Folge des demografischen Wandels mit sich bringen.
Es geht um den substanziellen Schaden an unserem Volke, an unserem Wesen, dem im Zuge der Demokratenherrschaft sämtliche Lebensgrundlagen entrissen wurden, ein Volk, das sich von Generation zu Generation halbiert, das sich einer systematischen, geistigen Verflachung ausgesetzt sieht, welches Überfremdet und seiner eigenen Identität entfremdet, zu einer kulturlosen, traditionslosen, trägen und konsumierenden Masse umerzogen wird.
Der Wolf hat es geschafft, in Brandenburg wieder Fuß zu fassen, doch schaffen wir es auch?

Immer mal wieder wird die Meinung vertreten, die von uns veröffentlichten "alten Geschichten" würden nur die "Rückständigkeit" jener beweisen, die sich näher damit beschäftigen. Das sei "alles vorbei", würde "heute keinen mehr interessieren" und diene nur der Abschreckung "neuer Leute", sich mit "nationaler Politik" zu befassen. Die roten Genossen behaupten, wir würden dazu beigetragen, "revanchistische Gelüste" zu schüren und auch die "bürgerlichen Kreise" wollen von all dem nichts wissen – stört es doch ihre behagliche und spießbürgerliche Ruhe.
Sie alle haben die wirkliche Bedeutung, die Deutsche Tat herausstellen zu wollen, nicht erkannt. Denn die Taten, Erlebnisse, Lebensbilder und Geschichten sind das lebendige Beispiel an Haltung und Charakter dafür, was wir alle zu leisten imstande wären! Und das ist der entscheidende Grund dafür, diese Menschen der geschichtlichen Vergangenheit zu entreißen und ihr Beispiel heute wieder als Vorbild herauszustellen.
Wer sich nur an diesen Taten berauscht, die Gestalten verherrlicht und glorifiziert, der hat genauso wenig verstanden wie einer, der für Menschen wie Albert Leo Schlageter nur ein verächtliches Grinsen übrig hat, weil dieser nicht sein eigenes Wohlergehen in den Vordergrund schob und sich für andere einsetzte. Und wenn sich letztere angesichts dieser "Dummheit" abwenden, ist das richtig so – denn mit einer solchen Haltung passt man bestens in die heutige Untergangsgesellschaft der Versager und Demokraten, denen allen gemeinsam ist, zur Neugestaltung unfähig zu sein. Dazu zählen natürlich auch jene, die sich wohl am Mut und an der Tatkraft anderer begeistern können, selbst jedoch im Grunde ebenso statisch sind.
Es ist das Vorbild und die Kraft der Deutschen Tat, die etwas in den gesund empfindenden Menschen anspricht und in ihnen selbst neue und ungeahnte Kräfte frei werden lässt. Es ist der Appell an etwas Verborgenes in unserem Wesen, das wir wiederfinden müssen und dann begrüßen wie einen alten und lange nicht gesehenen Freund. Und einen Freund – den bekommt man nicht – den hat man schon, ehe man ihn kennenlernt. Man hat nämlich dieselbe Wesensart wie er.
Und genauso drängt es uns auch zu Ideen. Eine Idee, in der wir in Leib und Seele aufgehen können, ist schon da. Man wird auch nicht Demokrat – man ist es schon. So ist es auch mit der Achtung vor der Leistung anderer – dieses echte Gefühl der Anerkennung für die Taten anderer lässt sich nicht erzwingen, sondern ist Ausdruck einer Wesensverbundenheit und einer gleichen Charakterhaltung.
Achtung hat man, weil man die Tat und die Triebkräfte dieser Tat innerlich begreift – oder man steht einem solchen Handeln verständnislos gegenüber. Zwischen dieser ablehnenden und zustimmenden Haltung gibt es natürlich noch die volle Bandbreite der Abstufungen – trotzdem aber wird eine Ablehnung niemals zu einer Zustimmung werden können.
Welche Haltung die richtige – die deutsche – Haltung ist, erfahren wir aus der Geschichte. In unserem Volk sind niemals die Drückeberger verehrt worden, sondern immer die, die besonderen Mut in die Tat umgesetzt haben und nie etwas für sich, sondern immer für andere gewagt haben. Kennzeichnend für das deutsche Wesen ist seine Sagengeschichte – und entscheidend ist nicht, ob alle wirklich die Helden waren, als die sie beschrieben worden sind, sondern, ob das Heldenhafte für richtig empfunden wurde.
In Oppeln regiert eine interalliierte Militärkommission und soll den "Frieden" sichern – dicht an der polnischen Grenze liegt auch das Sturmbataillon "Heinz", um deutsches Land gegen die Polen zu schützen, die Ansprüche auf Oberschlesien aus dem "Versailler Vertrag" geltend machen. Doch mithilfe der Engländer gelang es, eine Volksabstimmung über die künftige Zugehörigkeit Oberschlesiens durchzusetzen. Die Polen verhinderten mit gewaltsamen Aufständen eine rasche Abstimmung, die zuletzt erst am 20. März 1921 stattfinden konnte.
Französische Truppen liegen in allen größeren Ortschaften, polnische Insurgenten machen das Land unsicher, Hetzblätter werden verbreitet, die deutsche Polizei ist aufgelöst, die Demarkationslinie wird von französischen Scharfschützen bewacht. Doch die alte Grenze zu Polen ist offen – ungehindert kann die "Polska Organisacija Wojenna" Waffen ins Land schmuggeln und ihre Banden ausrüsten.
Die Deutschen sind wehrlos. Polen dringen in deutsche Dörfer vor, misshandeln die Bewohner, beschießen sie auf offener Straße. Die Deutschen klagen – die französische Militärpolizei schreitet ein, stellt Verhöre an – und das Urteil? Immer sind die Deutschen schuld – die Gefängnisse von Oppeln und Kosel füllen sich mit deutschen Männern.
Die Abstimmung naht – wird Oberschlesien sich für Deutschland entscheiden? Ja! – über 60 von Hundert stimmen für Deutschland! Schlesien bleibt deutsches Land – Hurra! Doch der Friede bleibt aus – die Franzosen ziehen nicht ab, die polnischen Überfälle gehen weiter. Oberschlesien soll polnisch werden! Wo ist das "Völkerrecht"?
Täglich stoßen die Polen über die Demarkationslinie vor, rauben, morden, sengen und brennen. Albert Leo Schlageter erhält mit seiner Kompanie vom Freikorps "Heinz" den Auftrag, auf's Schärfste gegen die Insurgenten vorzugehen und keinen Übergriff zu dulden.
Erneut stoßen die Polen vor – bei Slawentzitz und Ujest gelingt ihnen der Durchbruch! Schlageter und seine Kameraden jagen den Polen nach, die sich aber dann überraschend festsetzen und das Feuer eröffnen. Dann wird schnell klar – die Polen haben Rückhalt – dicht hinter ihnen tauchen Franzosen auf! In Schützenlinie auseinandergezogen heben sie die Karabiner, eröffnen das Feuer, werfen Handgranaten...
Allem "Völkerrecht" zum Trotz greifen sie zugunsten Polens ein! Tiefe Wut ergreift die deutschen Männer, lässt sie wie ein Sturm über den Gegner fahren, Handgranaten fliegen, die Polen fliehen entsetzt, die Poilus heben die Arme, rufen "Pardon, pardon..."
Rasch sind sie gefesselt und nach dem Kriegsgesetz dem Standrecht verfallen. Schon werden sie an einer Mauer aufgereiht, die Gewehre sind auf sie gerichtet...
"Halt, die Waffen nieder!"
Albert Leo Schlageter ist herangesprengt.
"Kein Unrecht, keine Grausamkeit!" ruft Schlageter.
Die Soldaten stutzen, zögern – aber gehorchen.
"Lasst die Franzosen frei. Wir wollen immer unserem Vaterlande dienen, aber ihm niemals Ungelegenheiten bereiten. Werden diese zwölf Franzosen erschossen, so würde man uns auf's Neue als Barbaren brandmarken und die ganze Welt gegen Deutschland aufhetzen. Ich schenke ihnen das Leben – löst ihnen die Fesseln."
So geschieht es – Schlageter lässt den französischen Korporal vortreten, verkündet ihm das Urteil und lässt die Franzosen unter Bewachung zu ihrem Quartier begleiten. Ohne ein Wort des Dankes an den deutschen Offizier, der zwölf todgeweihten Franzosen das Leben schenkte, ziehen sie mit finsteren Gesichtern ab. Sie haben die Größe dieser Tat nicht verstanden.
Das Bataillon "Heinz" wurde dann aufgelöst – auf höheren Befehl aus Berlin, das sich dem Völkerbund beugte. Auch die Franzosen wurden abgezogen und durch englische Truppen ersetzt.

Wenn die Bundesagentur für Arbeit noch bis zum Jahre 2014 mit Milliardendefiziten in ihrem Haushalt rechnet und allein in diesem Jahr ein Loch von 14 Milliarden Euro erwartet, könnte das vielleicht mit dem im Jahre 2006 geschaffenen Vergütungssystem für außertarifliche Beschäftigte zusammenhängen.
Einem Gutachten des Bundesrechnungshofes zufolge sieht das System neben einem festen Monatsgehalt von 5.300 bis 7.200 Euro drei verschiedene monatliche Zulagen vor, die das monatliche Einkommen auf bis zu 10.350 Euro anheben. Dazu käme ein jährlich gestaffelter Bonus von bis zu 6.300 Euro sowie Geschäftswagen, Handys und zusätzlicher Urlaub.
Zudem hätten die Rechnungshofprüfer Vergütungen entdeckt, die noch höher seien: Etwa ein festes Monatsgehalt von bis zu 13.300 Euro, zusätzliche "persönliche Zulagen" und garantierte statt erfolgsabhängige Leistungszulagen. Recht vielversprechende Gehälter für eine Agentur, die im Grunde keine messbaren Erfolge für die Bevölkerung vorzuweisen hat - oder kennt Ihr jemanden, der schon einmal vom Amt in ein Arbeitsverhältnis vermittelt wurde, das dem Namen Arbeitsverhältnis auch tatsächlich gerecht wird?
In Wirklichkeit beschränken sich die "Erfolge" der Agentur auf die Verwaltung der Arbeitslosen, die von einer zweifelhaften "Trainingsmaßnahme" in die nächste gesteckt werden. Rund 80.000 Arbeitslose müssen sich so im Monat "trainieren" lassen. Widerspruch zwecklos – denn dann winken sechs Wochen Arbeitslosengeldsperre!
Arbeitslose ab 58 Jahren können "erleichterte" Leistungen in Anspruch nehmen – und fallen aus der Statistik. Wer an eine "PSA-Agentur" vermittelt wurde, wird ebenfalls als "Erfolg" verbucht, ob er tatsächlich Arbeit bekommen hat, spielt dabei keine Rolle. Aus der Statistik fallen auch diejenigen heraus, die durch andere Tricks noch für sechs Wochen um ihr Arbeitslosengeld gebracht werden können – denn die Maßnahmen zur Arbeitslosenbekämpfung sind mit den Jahren deutlich verschärft worden.
Kommt die Post des Arbeitsamtes als "unzustellbar" zurück – sechs Wochen Sperre, ein Arbeitsloser weniger, und ein Antrag mit allen Wartezeiten muss neu gestellt werden. Erscheint ein Arbeitsloser nicht zu einer eigens inszenierten "Informationsveranstaltung" von vielleicht zehnminütiger Dauer, bei der nur Belanglosigkeiten erzählt werden – sechs Wochen Sperre. Weist ein Arbeitsloser nicht lückenlos nach, sich stets um Arbeit bemüht zu haben – sechs Wochen Sperre.
Den Demokraten ist kein Trick gemein genug, um sich besser darzustellen, denn die dadurch "gesunkenen" Arbeitslosenzahlen sollen den Anschein erwecken, die hektische Betriebsamkeit der Gestalten in den Parlamentssesseln hätte neue Arbeitsplätze geschaffen.
Begründet werden die hohen Gehälter in der Bundesagentur für Arbeit übrigens damit, als Arbeitgeberin wettbewerbsfähig zu sein. Kein Witz - bei all den Unternehmen, die ihren Angestellten ein Monatsgehalt von 10.000 Euro und mehr zahlen können. Darum erübrigt sich ja auch die Diskussion um ein Mindestgehalt.
Und wie sollte es auch anders sein, sind die hoch bezahlten Posten mit Bewerbern besetzt worden, "zu denen ein Entscheidungsträger persönliche und frühere berufliche Kontakte hatte". Aber das mit dem Leistungsprinzip hatten wir ja in der vergangenen Woche schon.

Unter begeistertem Jubel von rund 30.000 Zuhörern kündigte US-Präsident Obama vor einem Jahr in Prag seinen Einsatz für eine atomwaffenfreie Welt an. Im Namen der USA gab er "ein Versprechen ab, eine Welt ohne Atomwaffen schaffen zu wollen" und kündigte die Ratifizierung des UNO-Vertrags zum Verbot von Atomwaffentests in den USA an.
"Wir werden damit anfangen, unser Atomwaffenarsenal zu reduzieren."
Im April dieses Jahres besiegelte Obama und Medwedew den Nachfolgevertrag des START-Abkommen zur Verringerung der strategischen Nuklearwaffen, doch schon dieser entpuppt sich als Taschenspielertrick, bei dem auf dem Papier 846 Atomwaffen formal abgerüstet werden, ohne dass auch nur eine einzige außer Dienst gestellt werden muss.
Nun kündigt der Friedensnobelpreisträger an, zusätzlich zu den sieben Milliarden Dollar, die bereits im Haushalt 2011 vorgesehen sind, in den kommenden zehn Jahren 80 Milliarden Dollar in die Modernisierung des Atomwaffenarsenals der USA zu stecken, um die Befürchtungen zu zerstreuen, mit dem START-Abkommen würde die Verteidigung der USA geschwächt. In einem Bericht des US-Kongress heißt es dazu:
"Um eine effiziente nukleare Abschreckung zu wahren, müssen die USA eine moderne Infrastruktur aufbauen und hoch qualifizierte Arbeitskraft erhalten."
80 Milliarden Dollar zur Abschreckung mittels Atomwaffen, während der Bundesstaat Kalifornien einen Sparplan ankündigte, bei dem staatliche Zuschüsse für Kinderhorte, arbeitslose Familien, psychisch Kranke und die Betreuung älterer Menschen in ihren Häusern stark beschnitten oder ganz wegfallen werden.
In seiner Rede bei der Verleihung des Friedensnobelpreises in Oslo kam Obama zum Schluss:
"Denn ein wahrer Friede bedeutet nicht nur Freiheit von Angst, er bedeutet auch Freiheit von Not."
Eine Not, die mit 80 Milliarden Dollar wohl gelindert werden könnte, aber vielleicht wird nun so einigen bewusst, dass mit dem unablässig propagierten "Change" wohl gemeint war, alles genau anders zu machen, als er es vor der Wahl zum US-Präsidenten angekündigt hatte – eben so, wie jeder aufrechte Demokrat.

Was angesichts der hier vorherrschenden Zustände wirklich wichtig ist...

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