Zuwanderung – so werden unsere Renten gesichert

Zuwanderung – so werden unsere Renten gesichert

Wie oft hat man es schon gehört, das Argument, Zuwanderer würden den vielen durch den demografischen Wandel verursachten Problemen entgegenwirken? Zum Beispiel, indem sie dem vergreisende deutsche Volk die Rente verdienen. Dass die Wirklichkeit eine andere ist, räumte heute der Berliner Kurier ein.

„Die Ausbildungs-Quote von ausländischen Schulabgängern sank in den Jahren 1993 bis 2006 von 8,8 auf 4,1 Prozent.“

Damit sind nur knapp 5% der Migranten unterwegs auf den ohnehin überfüllten „Arbeitsmarkt“. Wenn auch ohnehin nur 16,5% der Schulabgänger Berlins nichtdeutscher Herkunft 2008 den Hauptschulabschluss erreichten, gibt selbst Sozialsenatorin Heidi Knake-Werner (Die Linke) zu:

„Dieser Zustand ist jämmerlich.“

Sogleich werden die Gründe in schlechten Deutschkenntnissen und im Wegfall von Industriebereichen in Berlin ausgemacht. Diese „Integrationsbarrieren“ dürften auch dem Berliner Journalisten Frank Jansen schon vor ein paar Jahren bekannt gewesen sein, als er in der RBB-Sendung „Klipp & Klar“ in einer Diskussion mit jungen Widerstandskämpfern in Cottbus zum Besten gab:

„Wenn Sie den demografischen Wandel als Gefahr ansehen, müssten Sie doch eigentlich froh sein über den Zuzug von Ausländern, die zum Beispiel unsere Sozial- und Rentensysteme aufrecht erhalten.“

Das Verständnis vom Begriff „Volk“, welches Jansen hier offenbarte, ist eng verwandt mit dem diesbezüglichen Verantwortungsgefühl der Demokraten, die einerseits den Zustrom und die Integration ausländischer Intelligenzbestien fördern, gleichzeitig aber die Leistungsträger des eigenen Volkes nach hierzulande erfolgter Ausbildung und Spezialisierung gen Ausland ziehen lassen – ja, sie oftmals geradezu nötigen, sich für die Auswanderung zu entscheiden, da die heimische Arbeitswelt dank Gleichmachereiquoten und EU-Bürokratie für viele unattraktiv geworden ist. So warnte Focus Online heute unter Verweis auf eine Studie des Sachverständigenrats für Integration und Migration vor den gravierenden Folgen des künftigen Fachkräftemangels:

„Jährlich verlassen zehntausende Fachkräfte im besten Erwerbsalter Deutschland. Nur wenige kehrten zurück. Die Firma Deutschland hat Personalprobleme.“

Klaus J. Bade, Vorsitzender dieses Sachverständigenrats, hat jedoch bereits die Lösung für dieses Problem gefunden:

„Deutschland muss attraktiver für qualifizierte Zuwanderer werden.“



28.05.09

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Kommentare

Meinhardt
28.05.09 um 16:55
antworten

Kommentar 1

Hat jemand die Quelle zur Sendung parat?



Günther
28.05.09 um 19:12
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Kommentar 2

Mal wieder ein Beweis für die verkehrte Welt der Demokratie.

Im Normalfall kommen qualifizierte Ausländer im unternehmerischen Austausch nach Deutschland oder wollen ihr Wissen an den deutschen Lehrstühlen zertifizieren. Was anscheinend ja nicht der Fall ist, zumindest für die Zeit nach dem Studium.

Gut ausgebildete deutsche Akademiker emigrieren ins Ausland, um der demokratischen Unfähigkeit zu entfliehen.

Welch "schöne" Zustände!



morpheus
16.06.09 um 23:19
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Kommentar 3

Hier die sogenannte Herrenrasse.

http://www.youtube.com/watch?v=Z4pcRJp_xqU

(Die arme Herrenrasse hat leider nur eine Augenbraue)



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