Korruption, das ist in Deutschland ein Straftatbestand. Er umfasst jegliche Bestechung, Bestechlichkeit, Vorteilsannahme oder aber Vorteilsgewährung. Korruption ist das, was es in der "westlichen Wertegemeinschaft" nicht gibt, sondern nur in den restlichen, bis jetzt noch nicht demokratisierten Ländern.
Ohne Korruption würden unsere demokratischen "Vertreter" jedoch öfters in die Verlegenheit geraten, Entscheidungen anhand ihres nicht vorhandenen Fachverstandes treffen zu müssen. Das könnte die "demokratische Grundordnung" gefährden, denn auch den bildzeitungslesenden Stammtischen würde wohl einmal der Gedanke kommen, dass wir von Laien regiert werden.
Daher gehört es zu den Grundfesten unserer Demokratie, dass die Wirtschaft unseren "Vertretern" in wichtigen Fachfragen beisteht. Und das nicht nur mit vorformulierten Gesetzestexten oder eigenen Initiativen, sondern mit persönlichen Beratern, die mit im Bundestag sitzen. So können sich unsere "Vertreter" auf das Wesentliche konzentrieren: auf neue Füllfederhalter oder das Beschwören der "goldenen Jahre".
Nach Darstellung der Bundesregierung sei eine politische Einflussnahme auf Entscheidungen natürlich ausgeschlossen. Da bleibt die Frage, was machen dann die Lobbyisten der Wirtschaft dort? Eine Antwort darauf findet ihr im neuen Video von Alexander Lehmann:
12.11.10

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