
Am vergangenen Mittwoch veröffentlichten wir einen Blogeintrag, in dem von uns einmal mehr der Sinn dafür in Frage gestellt wurde, Energie und Zeit für den parlamentarischen Kampf aufzuwenden. Daraus entwickelte sich, zu unserer Überraschung, eine (bisher) konstruktive Diskussion, welche wir uns im „Diskussionsprozess: Teilnahme an Wahlen? Eine Antwort“ erhofft hatten, sich damals jedoch nicht einstellte.
Da wir glauben, dass diese Diskussion geführt werden muss, will man nicht immer wieder vor den gleichen unbeantworteten Fragen stehen, sich im Kreise drehen, sondern eine allgemeingültige Konsequenz ziehen, von der aus das weitere Handeln bestimmt werden kann, möchten wir hier einem Kommentar Raum geben, der von einem Leser unter dem Namen „Nat-Soz.“ zum Thema geschrieben wurde.
Auch wenn der Beitrag in seiner Gesamtheit nicht mit unserer Meinung übereinstimmt, so bildet er doch eine Basis, von der aus der Diskussionsprozess weiter geführt werden kann. Weitere eingesandte Diskussionsbeiträge werden, insofern sie der Diskussion in Form und Gehalt dienlich sind, hier chronologisch veröffentlicht. Allerdings wäre es hilfreich, wenn den Pseudonymen eine Region zugeordnet wird.
Kleinere Korrekturen am Text wurden stillschweigend vorgenommen. Die Überschrift wurde von uns frei gewählt. Wir gehen davon aus, dass dies im Interesse des Verfassers ist.
Wenn man bei der Ansicht angelangt ist, dieses System sei unüberwindlich, ist jeder politische Kampf aussichtslos, denn wie hier schon an diversen Stellen erwähnt wurde, ist die Vernichtung des kapitalistischen Ausbeuterstaates und die Errichtung einer neuen Ordnung auf seinen Trümmern die einzige Alternative zum Volkstod.
Wer wie @Wähler der Ansicht ist, es würde reichen dieses System in die richtige Richtung zu "beeinflussen" um dem völkischen Niedergang Deutschlands entgegenzuwirken, der würde analog auch schlussfolgern, man könnte einen todkranken Menschen allein dadurch retten, in dem man ihm mittels Schminkutensilien eine gesunde Gesichtsfarbe aufträgt.
Der Glaube allerdings, eine umwälzende Bewegung könne vom Volk, also genauer von der Masse des Volkes ausgehen, ist meiner Ansicht nach ein Irrglaube, der nicht weniger von liberalistischem Geist durchdrungen ist, als die Vorstellung, dieser totalitäre "Demokratismus" würde sich abwählen lassen.
Das sog. Volk oder vielmehr die Masse des Volkes (welche nicht zwangsläufig mit seiner Mehrheit deckungsgleich sein muss) muss, wenn eine Revolution - und nichts anderes wäre eine Systemüberwindung in unserem Falle - Erfolg haben soll, wohl der Träger einer solchen sein. (Die Alternative wäre eine Militärdiktatur als Ausgang eines Systemwechsels, was im Falle der BRD als gänzlich ausgeschlossen angesehen werden darf.) Es ist jedoch völlig illusorisch und gegen jede revolutionäre Erfahrung, anzunehmen, die Masse des Volkes könne auch Ausgang einer solchen Revolution sein.
Metapolitik, das heißt die Beeinflussung des Volkes oder auch nur breiterer Schichten hiervon mit revolutionären Ideen, ist im Zeitalter der gleichgeschalteten Massenmedien moderner Prägung vollkommen aussichtslos. Wie sollen reine Ideen mittels Printmedien und Kurzfilmchen, welche allein im Netz vor sich hin dümpeln und ohne mittels moderner Werbemethoden ins Bewusstsein der Massen getragen werden, gegen die ideologische Botschaft von jährlich hunderten von Kinofilmen rassenfremden Geistes und Fernsehprogrammen von über 30 Sendern, für deren Empfang man nur einen einzigen Knopf zu drücken braucht, ankommen? Gutenberg hat seinen Buchdruck Mitte des 15. Jahrhunderts erfunden und nicht gestern.
Ideen hat es zu allen Zeiten gegeben, worauf es in erster Linie ankommt, sind die Persönlichkeiten, welche sie in der Öffentlichkeit vertreten. Für jene ist das bereits angesprochene Vorleben dieser Weltanschauung weitestgehend Pflicht. Dies jedoch von der gesamten Anhängerschaft zu verlangen ist politischer Selbstmord. Es gibt unbestreitbar ethische Grenzen, welche sich aus der Weltanschauung ergeben, die niemand überschreiten sollte, jedoch hieraus einen dem totalitären Charakter einer Weltanschauung entsprechenden, allgemeinen Verhaltenskodex als Bedingung für weiteren Fortschritt im Sinne der Systemüberwindung erzwingen zu wollen, ist utopisch - heute noch mehr als zu irgendeinem anderen Zeitpunkt in Deutschland.
Diese Standpunkte bedeuten nun jedoch noch lange nicht, dass einem keine Möglichkeiten geboten wären, einen Kampf gegen das System zu führen, welcher schlussendlich zum Sieg über diese verrottete Republik führt.
Jede Revolution nimmt ihren Ausgang von einer entschlossenen Minderheit. Diese revolutionäre Minderheit muss in einer Weise organisiert werden, die es ihr möglich macht, das bestehende System nicht einfach nur zu zerschlagen, sondern im Anschluss eben auch zu ersetzen. Ansonsten erledigt man nur Steigbügelhalterdienste für Kräfte, welche man sicherlich nicht an der Macht sehen will. Es gilt also bildlich gesprochen darum, einer quasi physikalischen Kraft (dem System), eine ebensolche Gegenkraft entgegenzusetzen. Diese Gegenkraft muss jedoch für die Massen erkennbar sein, deren aktivste Elemente sie um zu siegen schließlich mobilisieren muss, um in einem revolutionären Akt das herrschende System hinwegzufegen, während die träge Majorität sich wie immer verkriechen und in unserem Falle wohl den ganzen Vorgang vor dem Fernsehbildschirm verfolgen wird.
Es stellt sich also die Frage: In welcher Form sollen diejenigen Kräfte organisiert werden, welche diese entschlossene Minderheit stellen? Dass diese Kräfte vorhanden sind ist unübersehbar und diese Tatsache allein ist der Grund, dass der Glaube an die Zukunft unseres Volkes keine verschenkte Energie oder verschwendete Zeit ist.
Wenn nun also wie @Spreewaldgurke konsequent schlussfolgert, dass das Versagen des bürgerlichen Lagers, zu welchem auch die NPD zu rechnen ist, offensichtlich ist, so wird es Zeit, sich einzugestehen, dass der sog. "Nationale Widerstand" genauso gescheitert ist, was immer offensichtlicher wird. Es ist wohl möglich, über diesen zweitgenannten Weg langfristig Aktivität zu entfalten, nur profitiert höchstens die NPD, da diese sich dem breiten Potential als eine greifbare Alternative mit einer entsprechenden Zielsetzung darstellt, oder die investierte Energie verpufft einfach im luftleeren Raum, da eine von @Holger vorausgesetzte Vernunft unseres Volkes eben nicht existiert. Die Massen unseres Volkes sind nicht vernunftfähig, genauso wie die Massen jedes anderen Volkes. Wäre es anders, dann wäre ja auch die Demokratie, also die Diktatur der größeren Zahl, ein durchaus realistisches Prinzip für die Beherrschung eines Staates. Dann wäre freilich auch der "Nationale Widerstand" ein vernünftiger Weg, unser Volk dazu zu veranlassen, sich vom herrschenden System zu befreien. Es handelt sich jedoch schlicht und ergreifend um eine Chimäre. (Ich führe hier als historisches Beispiel noch die sog. "Frontistenbewegung" in der Schweiz an, welche wohl die formvollendete Variante dessen ist, was von den Befürwortern des NW wie von den Predigern der Einheit der "Rechten" herbeigesehnt wird, und bezeichnenderweise vollkommen erfolglos war, dies im Übrigen unter besseren Voraussetzungen, als sie uns heute geboten sind. Es ist hierbei zu bedenken, dass die Masse der Schweizer Angehörige des deutschen Volkes sind, und dass diejenigen Schweizer, auf die dies nicht zutrifft, uns rassisch äußerst nahe stehen.)
Meiner Ansicht nach wäre der Weg über eine Partei nicht der Schlechteste. Und bevor ich gleich mit faulem Obst beschmissen werde, will ich noch schnell rechtfertigen, weshalb. Wenn wir also von der Feststellung ausgehen, dass lediglich eine entschlossene Minderheit als Ausgang für eine Revolution betrachten werden kann, diese die aktivsten Elemente der Masse auf ihre Seite ziehen muss, um Erfolg zu haben, die Masse jedoch auch in ihren aktivistischsten Elementen kaum die Vernunft oder auch nur die Intelligenz, Entschlossenheit und Disziplin aufzuweisen vermag (denn diese sind noch nirgends Merkmale der Mehrheit gewesen), sich allein aufgrund der Zugehörigkeit zu einer Weltanschauung zu definieren und eben auch ihre Führung unter allein diesem Aspekt anzuerkennen, ist eine kraftvolle Organisation unumgänglich. Dass ohne Führung die Massen nicht zu mobilisieren sind, dass Führung auf Autorität ruht, und diese wiederum auf Popularität, Macht und Tradition, die Massen jedoch für den Erfolg notwendig sind, lässt gar keine andere Schlussfolgerung zu.
Die These der sog. "autonomen Nationalisten", dass Führung allein auf der "persönlichen Autorität" einer Einzelperson beruhen könnte, ist unhaltbar, hier wäre schon ein Halbgott von Nöten. Kein politischer Führer kam bisher ohne seinen Apparat aus, wenn er tatsächlich Erfolge vorzuweisen vermochte. Lenin, Mussolini, Hitler, Dollfuß, Hussein, etc. hatten ihre Massenparteien und teilweise die Unterstützung der alten Eliten, Horthy, Antonescu, Peron, Pinochet, etc. hatten anfangs das Militär, und bildeten schließlich teilweise Massenbewegungen als Staatsparteien aus, und Gaddafi, Castro, Khomeini, Mandela, etc. hatten Organisation zur Verfügung, welche teilweise Militär-, teilweise Parteicharakter aufwiesen, zu ihrer Verfügung.
Mit psychologischem Bezug auf die Massen unseres Volkes in der BRD kommt hinzu, dass diese allein Parteien als ernst zu nehmende politische Gebilde wahrnehmen. Bürgerinitiativen können höchstens kurzfristige Bedeutung im politischen Bewusstsein der Massen erlangen, wenn sie sich konkrete und stark begrenzte Ziele setzen, beispielsweise den Baustopp einer Schnellstraße oder die Schließung eines Flughafens.
Des weiteren kommt hinzu, dass wenn überhaupt eine Organisation, welche unserer Weltanschauung entsprechen würde, Langlebigkeitscharakter, im Bezug auf die gesetzliche Lage in der BRD, aufweist, diese eine Partei sein müsste. Alles andere kann mit der Unterschrift irgendeines profilierungsbedürftigen Innenministers auf Landesebene verboten werden und hat keine Chance zur Gegenwehr, es sei denn, ein solcher Verein ist dermaßen harmlos, dass er für die Zwecke einer Revolution in unserer Zeit von vorneherein gar nicht in Fragen kommen würde. Die Messlatte für Parteienverbote dagegen liegt höher und auch der Respekt der Ordnungskräfte der BRD gegenüber den Rechten einer zugelassenen Partei ist erfahrungsgemäß weit höher, als dies gegenüber Einzelpersonen oder imaginären Dachverbänden der Fall ist. Das geht bei Auflagen los und hört bei den altbekannten Schikanen auf.
Nun ist natürlich die Frage berechtigt, warum denn nun keine der vorhandenen Parteien hierfür in Fragen kommt. Ich denke, über Parteien wie die Rep/DSU/Pro-Bewegung also bürgerlichen Wahlvereinen braucht hier kein Wort verloren werden. Diese Parteien sind für Berufspolitiker, also Bonzen interessant, als deren Prototyp Haider bezeichnet werden darf. Und was der für Deutschland geleistet hat, ist gleich null.
Was die NPD/DVU angeht, so ist allerhöchstens Erstere interessant und dies nur aus einem einzigen Grund. Denn im Gegensatz zur Zweitgenannten (welche sich selbst als "nationalliberal" begreift, wenn sie überhaupt einmal ein Bekenntnis weltanschaulichen Formats äußert), fasst sie Fragen des Deutschtums in erster Linie als biologisch auf. Dies ist nun für einen Nationalen Sozialisten überhaupt die allererste Bedingung, sich mit einer politischen Bewegung als Mittel zur Systemüberwindung auseinanderzusetzen.
Was macht nun jedoch diese Partei für unsere Zwecke ungeeignet?
1) Der Nationale Sozialismus bedarf seines Selbstverständnisses als Weltanschauung, folgerichtig einer Weltanschauungspartei. Dies ist die NPD eindeutig nicht. Und zwar nicht nur in der Praxis, was am Verhalten ihrer "Führer" deutlich wird, (siehe Sachsenfraktion, ständige Abänderung des zentralen Programms ohne zwingenden Grund, usw.) sondern auch ihrer ganzen Form nach.
Dies beginnt schon beim Parteinamen. Was um alles in der Welt soll "Nationaldemokratie" sein. Eine Weltanschauung bestimmt nicht, und wäre sie es, wäre es eine feindliche Weltanschauung, die auf lange Sicht bekämpft werden müsste. Die Nationaldemokratie hat keine Theoretiker, sie setzt sich selbst nicht in die Tradition irgendeiner Bewegung der Vergangenheit, der auf der NPD-Seite veröffentlichte Text "Neue Ordnung - Nationaldemokratie" hat nicht einmal annähernd das Format einer weltanschaulichen Standortbestimmung, und bezeichnenderweise bekennen sich Mitglieder der NPD so gut wie niemals zur Nationaldemokratie.
Nationaldemokratie lässt sich lediglich auf eine Art und Weise definieren, welche mit dem Parteicharakter der NPD zusammenhängt. Die NPD ist nämlich ausgesprochenerweise keine Weltanschauungspartei, sondern eine Sammelpartei! In der Satzung der NPD ist unter "§1 - Wer ist die NPD" zu lesen: "1. Die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) ist der politische Zusammenschluss nationaler Deutscher aller Stände, Konfessionen, Landsmannschaften und Weltanschauungen." Die NPD ist also seit ihrer Gründung satzungsgemäß, wie in der Praxis eine Sammelpartei, was aus ihrer Geschichte glasklar hervorgeht. Dieser Parteitypus hatte seinerzeit als Experiment durchaus seine Lebensberechtigung. Spätestens jedoch nach dem Scheitern der NPD 1969 und ihrer praktischen Auflösung ist dieser vollkommen überholt, und die peinlichen Vorgänge dieser Partei, wenn sie irgendwo in die Parlamente gekommen ist, lassen sich glasklar auf ihr Selbstverständnis zurückführen, denn was ist eine Sammelpartei mehr als die Gesellschaft im Kleinen? Das Verhältnis von Sammelpartei zur Weltanschauungspartei ist das von Gesellschaft zu Gemeinschaft in kleinerem Maßstab. Die eine ist eine künstliche, zusammengewürfelte Vereinigung der teilweise unterschiedlichsten Interessengruppen, welche meinen, durch ihre zeitweilige Verschmelzung schneller ihre individuellen Ziele erreichen zu können (was sich dann z.B. dadurch äußert, dass sobald man mit der NPD ins Parlament gekommen ist, einen die Einsicht einholt, die NPD sage einem nicht mehr zu, deshalb wechsle man eben zur DSU, siehe Sachsenfraktion.), die andere ist eine natürlich gewachsene Vereinigung von Menschen, zur Verwirklichung eines gemeinsamen Ziels.
Der Grundkonsens der NPD ist also das nationale Element, verstanden als biologischer Zusammenhang, das Ordnungsprinzip der verschiedenartigen Träger dieses Gedankens innerhalb der Partei und fiktiv herbeigesponnen später auch im Staat, heißt Demokratie. Das und nichts anderes ist tatsächlich Nationaldemokratie.
Dieses Prinzip widerspricht dem Nationalen Sozialismus und damit jeder ehrlichen Weltanschauung, welche letzten Endes aufgrund ihrer Allumfassendheit immer einen Alleinvertretungsanspruch in sich birgt, grundsätzlich. Politische Weltanschauung/Ideologie/Religion und Demokratie sind Gegensätze. Siehe Christentum vorgestern, siehe Nationalsozialismus wie Kommunismus gestern, siehe Liberalismus heute.
Der ganze Unterschied zwischen uns und den Anderen, wie Geschichte und Gegenwart unmissverständlich beweisen, ist, dass wir dieses Prinzip offen aussprechen.
2) Wenn der Nationale Sozialismus die Systemüberwindung will, benötigt er eine Partei revolutionärer Haltung, welche im Gegensatz zur bürgerlichen Haltung steht.
Die übliche nationaldemokratische Phrase in diesem Zusammenhang lautet in etwa: "Die NPD ist keinesfalls eine bürgerliche Partei, allerdings durchaus Bürgernahe." Macht euch mal den Spaß und fragt einen NPD'ler, was er unter bürgertum versteht. Wenn da tatsächlich mehr als unzusammenhängendes Gestammel kommt, steht es in völligem Gegensatz zu der angesprochenen Phrase.
Das moderne Bürgertum ist keinesfalls mehr ein Stand wie im mittelalterlichen Sinne des Wortes. Der Begriff kann mit einer Klasse oder einer wirtschaftlichen Begriff überhaupt zu keiner Deckungsgleichheit mehr gebracht werden. Er ist weder deckungsgleich mit dem Mittelstand, noch darunter, und schon gar nicht darüber anzusiedeln. Das moderne Bürgertum begreift der Nationale Sozialismus, ähnlich wie das Soldatentum oder auf anderer gegnerischer Seite das Proletariertum, vor allem als Lebenshaltung (siehe Graf Ernst von Reventlow: Deutscher Sozialismus. Die dort angeführte Definition will ich jedoch in diesem ohnehin schon viel zu langen Text nicht anführen.). Die bürgerliche Lebenshaltung ist geprägt von einem Zustand ständiger Unzufriedenheit und einer bedingungslosen Passivität, welche sich vor allem in dem Bedürfnis nach "Ruhe und Ordnung" ausdrückt. Der politische Bürger ist allerhöchstens pünktlicher Beitragszahler, jedoch niemals auch nur ein Deut mehr. Sicherlich gibt es materielle Verhältnisse unter welchen diese Lebenshaltung und der damit oft verbundene Standesdünkel, welcher sich gegen jede Vernunft, ja gegen jede Realität, tatsächlich bis in die heutige Zeit gehalten hat, eher gedeihen, als in anderen. Jedoch ist gerade in der BRD unübersehbar, dass z.B. unter den gut bezahlten Arbeitern, beispielsweise im öffentlichen Dienst oder bei BMW in Bayern oder Siemens in Berlin, etc. mehr bürgerliche Naturen zu finden sind, als in sog. traditionellen bürgerlichen Kreisen. Die Klingelputzer im Handel oder die Wachwiesel im Sicherheitswesen zeigen oft kaum einen bürgerlichen Anflug, im Gegensatz zu den oben aufgeführten Beispielen.
Das herrschende System stützt sich außer auf seine bewaffneten Sicherheitsorgane vor allem auf die Passivität des Bürgertums. Die Revolution dagegen muss sich in ihren Kadern vor allem auf den Typus des politischen Soldaten stützen, während in seiner Masse diejenigen Elemente vorherrschen müssen, welche die Benachteiligten der kapitalistischen Wirtschaftsordnung sind, welches durch die Einsicht der Kapitalisten, sich ohne Zugeständnisse nicht halten können, in dem Verteilungssystem der sog. sozialen Marktwirtschaft gipfelt, um so den Bürger nach dem Prinzip Brot und Spiele sozusagen erst zu erzeugen.
Hierzu zählt die Masse der Jugend, schlecht bezahlte Arbeiter und Angestellte, sowie der enteignete Mittelstand, dessen Massen schlussendlich personell den Ausschlag geben werden. Denn der Reichtum der Großkapitalisten unter dem Aspekt der Ruhigstellung der Massen kann nur auf Kosten des Mittelstandes erfolgen, welche den Löwenanteil des Steueraufkommens zu tragen hat, und trotzdem am Dahinschmelzen ist.
Um diese exemplarischen Gruppen nun jedoch schlussendlich zu gewinnen, benötigt man eine revolutionär ausgerichtete Partei, welche ihr Hauptaugenmerk auf Agitation und Propaganda zu legen hat. Denn die angesprochenen Gruppen sind, wie ja die tatsächlichen Verhältnisse beweisen, keineswegs von Natur aus revolutionär. Sie weisen lediglich das größte revolutionäre Potential auf. Deswegen gilt es sie zu gewinnen und nicht etwa den Bürger, wie das die NPD immer so unzweckmäßig propagiert. Der Bürger ist bestenfalls Stimmvieh, und weil er die Mehrheit in diesem Staate stellt, machen alle Parteien so einen Affentanz um ihn.
Eine revolutionäre Partei fasst eben auch den Wahlkampf z.B. vollkommen anders auf, als dies die NPD tut. Dieser ist seiner Natur nach nämlich keineswegs sinnlos, sondern hat den Höhepunkt des Propagandakrieges darzustellen. Wenn es nämlich legal ist, ganze Straßenzüge quasi kostenlos mit Plakaten voll zuhängen, während die ganze Gesellschaft in ihre wohl gesteigerte politische Erlebnisphase eintritt, und dementsprechend auch die Massenmedien (welche für die politischen Vorstellungen der Masse hauptsächlich verantwortlich sind) politischen Themen mehr Raum einräumen, usw. ist dies keine verschwendete Liebesmüh. Lediglich das Ziel muss klar sein. Nicht Stimmenfang bei der Mehrheit, sondern Rekrutierungsfeldzug in den besagten Zielgruppen mit genau hierauf ausgerichteter Propaganda. Nicht Wolf im Schafspelz sein, sondern Wolf im Tigerfell. Denn die ausgebeutete Masse, welche die Verhältnisse als ungerecht verinnerlicht hat, ist noch immer dem Starken gefolgt.
Auftreten und Propaganda müssen also den revolutionären Erfordernissen angepasst sein und nicht der bürgerlichen Vorstellungswelt, wie dies bei der NPD der Fall ist. Dieses Verhalten muss aber eben nicht einfach logisch konstruiert sein, sondern sich aus einer Haltung heraus folgerichtig ergeben, wenn der Erfolg langfristig erreicht werden soll. (Das gilt selbstverständlich auch für die Bedeutung des parlamentarischen Engagements.)
Genau deshalb ist es auch unzweckmäßig die NPD zu unterwandern oder den Versuch zu unternehmen, sie zu prägen. Sie ist heute typologisch im Großen noch in dem gleichen Zustand, bei dem sie sich in ihrer Gründung befunden hat, trotz fast vollständigem Mitgliederaustausch. Eine bürgerliche Bewegung zieht eben letzten Endes nur bürgerliche Naturen an. Alle anderen werden sich mittel- bis langfristig angewidert abwenden. Siehe den Abtritt des frischgebackenen Generalsekretärs Bräuninger. Die einzige bedeutende personelle Veränderung auf dem jüngsten Parteitag des "deutschen Weges".
Die einzige Schwierigkeit ist eben die Legalitätsfrage. Hierzu ist zu sagen, dass alle Parteien, welche bisher verboten wurden, hierzu auch (selbstverständlich nach Maßstäben der BRD-Justiz) Anlässe gegeben haben. Meist der Art sich mit deutschem Gruß und entsprechendem Liedgut vor Parteifahnen ablichten oder gar filmen zu lassen, was von ihrer Führung konsequent ignoriert wurde, oder auch schon mal in die Richtung Terrorismus, siehe VSBD/PdA. Wer Waffenschmuggel rechtfertigt und Banküberfälle aus einer Partei heraus vorbereitet und durchführt, braucht sich kaum über ein Verbot zu wundern. Auch das Beispiel NF sollte ja bekannt sein. Bei der NL und DA handelte es sich mehrheitlich um ersteren Sachverhalt oder durch die leitende Beteiligung gewisser altbekannter Subjekte um das Nachfolgeorganisationsproblem. Bezeichnenderweise ist die NA z.B. bis heute nicht verboten, wenn sie de facto auch nur noch aus einem Konto und einem Mitglied besteht.
Es ist natürlich an dieser Stelle leicht zu sagen: „würde sowieso verboten werden“, jedoch ist gerade das Beispiel der NPD, welche schon seit 45 Jahren in der BRD besteht und die nähere Kenntnis, der Verhältnisse, welche ich oben angerissen habe, durchaus geeignet, hier Zweifel zu sähen. Ich persönlich glaube, dass die Ineffizienz des parlamentarischen Systems und die Selbsttäuschung der Liberaldemokraten, eben doch Raum lässt, sich zu organisieren, wenn man es umsichtig angeht. Selbst bei Nichtparteien kann man hier mit entsprechendem Vorgehen durchaus Langlebigkeit gewinnen. Siehe z.B. den KDS, welcher bis zu seiner Selbstauflösung immerhin 10 Jahre existiert hat. (Unabhängig einmal davon, wie man zu diesem Verein steht oder besser stand.)
Wenn man nun also schlussendlich in Phase der kapitalistischen Krise nicht mit 100 Grüppchen, welche bei der Bevölkerung allein durch die Berichterstattung der Feindmedien in einem geringen Ausmaß überhaupt bekannt sind, trotz ihres meist dilettantischen Umgangs mit diesen, eintritt, sondern mittels einer fest gefügten politischen Kampfgemeinschaft Nationaler Sozialisten, in Form einer revolutionären Weltanschauungspartei, welche schon im Vorfeld der Masse ein Begriff war, ist die Wahrscheinlichkeit, das dann auftretende Machtvakuum für sich auszunutzen, der historischen und psychologischen Erkenntnis nach um ein Vielfaches höher. Mann fängt ja auch nicht erst im Kriege an seinen militärischen Apparat aufzubauen, sondern er ist ja im Frieden bereits vorhanden und muss dann schließlich personell, wie materiell nur noch auf Gefechtsstärke gebracht werden.
Falls jemand meinen Text tatsächlich bis hierhin gelesen haben sollte, hoffe ich, dass meine Thesen zumindest dem Interesse entgegengekommen sind. Selbstverständlich kann auch dieses ganze Gedankengebäude auf Irrtümern basieren, jedoch glaube ich mich mit der Thematik durchaus auseinandergesetzt zu haben, was wie ich hoffe aus dem Text auch hervorgeht.
26. Juni 2009, Nat-Soz.
26.06.09
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Alfons
26.06.09 um 22:47
antworten
Die Geschichte zeigt aber auch, das sämtliche Widerstandsbewegungen die den parlamentarischen Weg eingenommen haben schlußendlich gescheitert sind. Siehe damals Argentinien oder die Hartz 4 Proteste(WASG) in Deutschland. Die Demokratie erkennt die Lebensgetze der Natur nicht, bzw. lehnt sie ab wobei der National Sozialismus sich danach orientiert und danach sein Handeln bestimmt. Ein überzeugter Vegetarier arbeitet schließlich auch nicht beim Metzger.
Karl
27.06.09 um 00:02
antworten
Du hast das Legalitätsproblem aber selbst schon gelöst: Die "Nähe zum bürgerlichen Lager" und die Durchsetzung der NPD mit V-Leuten sind die Gründe, dass diese Partei nicht verboten ist. Eine von dir angestrebte Weltanschauungspartei würde offen die Voraussetzungen des Art. 21 Abs. 2 GG erfüllen ("...die nach ihren Zielen oder nach dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgehen, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen oder den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden...") und deshalb verboten werden - es sei denn, auch diese Partei wäre V-Mann-geführt.
Wie eine rechtlich überlebensfähige Organisation der Sammlung aller wirklich überzeugten und entschlossenen Nationalsozialisten in der BRD aufgebaut und erhalten werden soll, ist eine interessante Frage - vermutlich haben die "Väter des Grundgesetzes" sich darüber viele Gedanken gemacht und deshalb ein Szenario geschaffen, in welchem nur "als Partei" bestehen kann, wer sich an die demokratischen Spielregeln hält. Dies würde eine "Weltanschauungspartei" nicht tun, deshalb kann sie (noch) nicht existieren.
Man könnte nun versuchen, eine (dauerhaft legale) Partei zu gründen, die nach gewonnener Wahl zunächst den rechtlichen Rahmen für eine "Weltanschauungspartei" in der BRD schafft - dies ist aber angesichts etablierter "Volksparteien" völlig abwegig. Alle Widerstandskämpfer also, die nach konkreten politischen Erfolgskonzepten suchen, müssen sich die Frage stellen, wie eine Weltanschauung zur nächsten (nach dem Liberalkapitalismus bestehenden) Staatsidee werden kann, ohne, dass man heute über eine Massenpartei bzw. Massenorganisation verfügt. Dem Problem der V-Leute kann vermutlich durch die dezentrale Organisation in Kleingruppen gut begegnet werden, aber die Frage nach der Führungspersönlichkeit ist kompliziert: Viele Gruppen werden anhand vieler voneinander unabhängiger Diskussionsprozesse verschiedene Facetten einer Weltanschauung entwickeln und jeder wird auf seinen Standpunkt verweisen. Diskussionsmöglichkeiten wie auf dieser Netzseite sind ein gutes Mittel dagegen und sollten darum viel besser genutzt werden (auch dafür kann man unter geeigneten Leuten Propaganda betreiben). Es muss auf mittelbare Sicht erreicht werden, dass unter den vielen Kleingruppen eine stimmige weltanschauliche Linie das Verbindungselement wird, nicht nur eine allgemeine floskelhafte "nationale Haltung". Nur so kann sich beim Kollabieren des Systems kurzfristig eine politisch handlungsfähige Massenorganisation bilden, die keine Zeit für interen Grabenkämpfe um die "richtige Weltanschauung" oder gar für die "richtige Auslegung der Literatur aus dem Dritten Reich" verschwendet.
Folglich muss die Aufgabe aller Widerstandskämpfer neben der "systementlarvenden Propaganda" (um den Kollaps zu beschleunigen und vor allem, um dafür zu sorgen, dass die Deutschen den Kollaps nicht vor dem Fernseher verschlafen) sein, für die Etablierung einer überregionalen weltanschaulichen Linie innerhalb aller bestehenden und kommenden regionalen Gruppen zu sorgen - das ist ein unumgänglicher Zwischenschritt auf dem Weg zur notwendigen (die Weltanschauung tragenden und verbreitenden) Massenorganisation. Diese kann erst dann entstehen, wenn das System, das sie verbieten könnte, nicht mehr besteht oder "andere Sorgen hat" und ein Verbot daher nicht mehr durchsetzen könnte. Dann aber muss es schnell gehen - deshalb ist diese Vorarbeit elementar wichtig. Um sie leisten zu können, muss zunächst jeder selbst diese Weltanschaaung erwerben (und nicht nur etwas darüber lesen), um sie - zB in Diskussionen mit Idealisten, die sich noch für "nationale Parteiarbeit" verschwenden - unangreifbar vertreten zu können. Es gibt keine Mehrzahl von Natur, deshalb darf es auch keine verschiendenen Weltanschauungen geben, die sich gleichermaßen die Akzeptanz der Naturgesetze unter der Prämisse der Erhaltung des eigenen Volkes auf die Fahnen schreiben.
(Region: Niederlausitz)
Prosa
27.06.09 um 11:42
antworten
Es ist wirklich nennenswert das sich erneut jemand mit dieser Problematik auseinandergesetzt hat. Wie schon so oft verlautet, richtet sich die grundlegende Haltung zu den nationalen Parteien wie NPD/DVU nicht gegen einzelne Personen oder Personenkreise sondern instinktiv zur Haltung gegenüber diesem System. Die im oben genannten Artikel dargelegte Verhaltensweise dieser Parteien entspricht genau dem Grundsatz: „Wir wollen das System verändern, aber kein Neues.“ - und hierin liegt auch der Fehler, der sich in den „Kampf“ für die Erhaltung dieses Systems verstrickt und anpasst.
Die gleiche Misere wird sich jedoch wiederspiegeln, wenn wir unsere revolutionären Kräfte in einer Partei bündeln und sie letzten Endes dem herrschenden System widmen, werden wir schon im Anfang scheitern und ein Verbot oder Unterwanderung von V-Leuten ergibt sich von selbst (siehe NPD). Wir sollten diese Kräfte anhand unserer eigenen Möglichkeiten und Gegebenheiten sammeln fernab von einer Organisation oder Partei (zumindest vorerst). Die Gründung einer Partei wäre erst sinnvoll (wie Karl hier bestens erläutert hat) wenn das herrschende System abgedankt hat.
Wichtig ist zudem die einheitliche und nicht abweichende Weltanschauung und Vorarbeit damit bei einer Abdankung auch sofort in jenen politischen Prozess eingegriffen werden kann. Die einigen wenigen, die das heute schon erkannt haben und für das Kommende aufopferungsvoll kämpfen, sich vorbereiten und schaffen werden die politischen Kader von morgen stellen. Eine Befreiung unseres Volkes darf dann nicht wie jetzt in Grabenkämpfen um Autorität und schlauchmacherischen Phrasendreschern enden (NPD/DVU).
Wenn an dieser Konstellation festgehalten wird, dann ist das zu erreichen zu dem Wir heute schon im Stande zu sein scheinen. Jedoch wäre es fatal, wenn wir jetzt schon in diese Epoche hineinwirken, weil wir uns damit nur selbst schaden würden. Der Volksmund sagt: „In der Ruhe liegt die Kraft“, d. h. aber nicht das wir uns ausruhen sollen, sondern auch einmal abwarten müssen und nicht in Messers Schneide laufen!
Enno
29.06.09 um 10:08
antworten
Für eine Volksgemeinschaft ist es logischerweise notwendig alle Deutschen in ein Boot zu holen, oder was wollt Ihr mit Leuten machen die nicht so denken wie Ihr? Und Abdanken wird von den Demokratieverbrechern keiner, da könnt Ihr warten bis zum St. Nimmerleinstag. Solange von Euch keiner genau sagen kann was der Weg zur Änderung ist, gehe ich Wählen. Und glaubt Ihr wirklich unter Freien gibt es keine V-Leute? Was schreibe ich auch, möglicherweise ist diese Seite von welchen, möglicherweise hat der VS nur vor mich von Parteiarbeit abzuhalten?
Viel Erfolg noch bei Eurer Arbeit, aber lasst die Anderen, die in einer Partei sind, in Ruhe und hört auf zu hetzen. Diese Unart ist langsam lächerlich, ob auf Spaltermedia oder hier. Ich dachte Ihr habt mehr Hirn!!!
Martin
29.06.09 um 11:38
antworten
@Enno
Dein Kommentar ist bezeichnend, spiegelt er doch genau den Typus wieder, der wählen gehen muss. Da wird dann die theoretische Auseinandersetzung, die genau das Ziel verfolgt, nach erfolgversprechenderen Wegen zu suchen, Argumente und Ideen abzuwägen, zu stützen oder zu widerlegen, als „Hetze“ gegen „die Anderen, die in einer Partei sind“ erkannt – freilich nicht ohne genau das Ergebnis dieses Prozesses, gleich einer vorgekauten Handlungsanleitung, zu fordern. Keine Ahnung ob Du das mitbekommen hast, aber hier geht es nicht um die Volksgemeinschaft, sondern um den Zustand davor. (Voraussetzung einer Volksgemeinschaft ist ein Volk, das sich seiner selbst bewusst ist.) Es ist wohl besser, wenn Du es in Zukunft vermeidest die Seite hier zu laden. Dann störst Du wenigstens nicht die Anderen. Muss doch eh völlig langweilig für Dich sein, wenn Du nichts von dem verstehst, was hier geschrieben steht.
moT
29.06.09 um 11:47
antworten
haha in der ddr wollte auch keiner abdanken. Ich wüsste gerne mal warum sich manche zur Offensive oder zum Widerstand bekennen, obwohl sie keinerlei Idealismus aufweisen dieses System zu überwinden. Die Neue Ordnung wird keinesfalls durch Reformationen der Parteien, Konfessionen oder was auch immer passieren. Es bedarf nunmal einer Revolution die die Umwertung aller Werte nach sich zieht. Dies kann nur dann passieren wenn sich als allererstes die wenigen Idealisten als Gemeinschaft vernetzen und organisieren und dies ohne reaktionären Parteistatus, weil dies in diesem liberalkapitalistischen System nicht mehr möglich ist. Wer die Zeichen der Zeit erkennt, wird eingestehen müssen dass es so ist. Siehe Repression, fortgeschrittene Dekadenz, Endzeit. Diese Organisation muss davon überzeugt sein dass diese Demokratie zum Scheitern verurteilt ist und ihren Kampf daraus ausrichten, den Demokraten den Spiegel vorzuhalten wie dumm sie doch sind. Und dem Volk (eher doch Gesellschaft) erkennen zugeben von was für Laien wir regiert werden. Erst dann stellt sich heraus wer noch idealistische Tendenzen aufzeigt und eine Systemalternative sucht und dies nicht aus materieller Basis. Solchen Menschen muss man die Weltanschauung aufzeigen. Dies kostet Zeit, Kraft und Menschenkenntnis. Erst dann hat man die fähigen Ideale, wenn es zu einen Systemzusammenbruch kommt, in eine Offensive zu gehen. das hört sich alles sehr utopisch, aber ich bin überzeugt das eine bestimmte Geisteshaltung mehr erreichen kann als jedes Geschwätz aus Macht und Geld.
Karl
29.06.09 um 12:19
antworten
@enno
"Spalten" kann man nur, was eigentlich zusammengehört. Das ist bei "demokratischer Arbeit" einerseits und dem Kampf gegen das System der Demokraten andererseits aber nicht der Fall.
Die klassische "rechte Szene" hat sich als unfähig herausgestellt, revolutionär zu denken und zu handeln. In der öffentlichen Wahrnehmung sind ihre Chancen durch zahllose personelle Negativbeispiele längst verbrannt. Es ist daher an der Zeit, eine völkische Widerstandsbewegung entstehen zu lassen, die sich wesentlich von dieser "rechten Szene" unterscheidet. Wer sich nicht als Bestandteil dieser Widerstandsbewegung begreifen kann, soll seine Irrwege fortsetzen, sich aber nicht beschweren, wenn andere das tun, was Voraussetzung für das Gelingen eines Kampfes ist, der (im Gegensatz zur "Szene") nicht schon tausendfach gescheitert ist. Gerade dieser interne Liberalismus, der alle möglichen irgendwie "nationalgesinnten" Haltungen akzeptiert und dadurch zu schwammigen und klischeebeladenen Gesamtaussagen führt, hat die Szene in die Handlungsunfähigkeit manövriert - dies muss eine weltanschauliche Widerstandsbewegung um jeden Preis verhindern.
moT
29.06.09 um 15:52
antworten
Schon das Wort "Szene" sagt alles über ihren politischen Kampf aus.
Karl
29.06.09 um 17:02
antworten
...und selbst wenn diese "Szene" sich "nationaler Widerstand" nennt, wird dadurch auch nichts anders. Nicht Bezeichnungen, sondern Inhalte und Handlungsformen müssen sich endlich ändern. Es ist regelrecht frustrierend, dass so viele offenbar nicht völlig politikunfähige Deutsche mit "nationaler Tendenz" das nicht begreifen, obwohl die Belegbeispiele für die Folgerichtigkeit dieses Wandels in der Geschichte der "Rechten" in der BRD endlos sind.
Auch vor 1933 gab es "Nationale" bei weitem nicht nur in der NS***, aber statt zum Sammelbecken für alle "irgendwie Nationalen" zu werden, setzte sich der historische NS letztlich gegen anderslautende nationale Strömungen inhaltlich und aktionistisch durch. Warum sollte es diesmal mit einer inkonsequenteren Haltung besser klappen? Die Machthaber der BRD sind gewiss kein leichterer Gegener als die der Weimarer Republik...
Detlef
29.06.09 um 23:29
antworten
Die neuen Wege müssen innovativ, ansprechend und von gewisser Intelligenz geprägt sein.
Das Volk orientiert sich weder an einer NPD/DVU noch an asozialen "Nationalisten". In vielen Fällen hat die Presse leider Recht von Berufsversagern, Unterbemittelten, etc. zu sprechen.
Schaut euch größtenteils "unsere" Veranstaltungen, Demos und Konzerte an. Ein Sammelbecken für optische Gesichtselfmeter und Taugenichtse. Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel!
Nat-Soz.
30.06.09 um 03:20
antworten
Also hätte ich gewusst, dass aus meinem Beitrag ein Artikel gemacht werden würde, hätte ich mir mehr Mühe mit Form und Nachkontrolle gegeben… Sei’s drum, zum Thema.
Die Gegenargumente gegen eine „revolutionäre Weltanschauungspartei“ welche hier vorgebracht wurden, fasse ich der Kürze einmal folgendermaßen zusammen:
1. Wer den Parlamentarismus ablehnt, verrät sich selbst, wenn er sich innerhalb des parlamentarischen Rahmens bestätigt.
Diese Haltung mag vom idealistischen Standpunkt aus durchaus nachzuvollziehen sein, aber sie ist schlicht und ergreifend kurzsichtig, und geht am wesentlichen vorbei. Ein Feldherr der einem überlegenen Gegner gegenübersteht, darf sich nicht fragen: „Wie müsste die ideale Armee oder der ideale Feldzug aussehen?“ sondern: „Wie gewinne ich den Krieg?“. Bei gleich bleibender Bevölkerungsentwicklung in der BRD, sind wir etwa in 30 Jahren am Ende unserer Volkssubstanz angelangt. Was dann noch übrig ist, wird sich in den Grenzen der BRD nicht mehr gegen die Fremdrassischen durchsetzen können. Das heißt unser Zeitfenster ist begrenzt, und wir haben nicht den idealsten sondern den schnellsten Weg zur Macht zu gehen. Ich verweise außerdem darauf, der NS und die mit ihm charakterlich verwanden europäischen Bewegungen, wenn sie nicht von den alten Eliten berufen wurden (Metaxas in Griechenland), immer nur als Partei zur Macht, ja überhaupt erst zu Bedeutung kamen. Die Lebensreformerbewegungen dagegen, welche zwar nicht weltanschaulich, jedoch typologisch mit dem Weg verwand sind, welchen einige hier zu beschreiten empfehlen, sind in der Bedeutungslosigkeit verschwunden und haben nur dort überhaupt eine Wirkung erzielt, wo einzelne ihrer Thesen von Menschen vertreten wurden, welche unter anderen Vorzeichen zur Macht gelangten. Ein Bespiel wäre z.B. Heinrich Himmler, oder das aufgehen des italienischen Futurismus im Faschismus. Zusammenfassend also: Wer Siegen will soll praktisch denken, wer nur auf dem Sterbebett ehrlich sagen will, ich habe mir nichts vorzuwerfen, der soll auf geradem Wege in den Abgrund marschieren.
2. Unsere Weltanschauung steht in so krassem Gegensatz zur FDGO, das jede denkbare NS-Partei zwangsläufig verboten werden müsste.
Nun grundsätzlich stimmt dies natürlich. Würde man sich dagegen allein auf Forderungen beschränken, die Gesinnungsparagraphen aus dem Grundgesetz zu entfernen (also on der Sprache des VS „die Demokratie auszuhöhlen“ versuchen), würde man niemals eine breite Massenwirkung entfalten können. Ich denke, dass man deshalb seine programmatischen Forderungen in 4 Kategorien einteilen sollte, wobei man eben das Legalitätsprinzip konsequent durchsetzen müsste. Die erste Kategorie wären Maßnahmen wie oben bereits angedeutet: Beseitigung von Gesinnungsparagraphen. Solche Forderungen stoßen denke ich nur bei einer Minderheit überhaupt auf Ablehnung, und machen lediglich ein kleinen Teil des fiktiven Gesamtprogramms aus. Kategorie 2 wären nationalistische Forderungen. Also Forderungen welche dem biologischen und kulturellen Erhalt unseres Volkstums dienen sollen. Hier ist die höchste Vorsicht geboten, um nicht den Volksverhetzungsparagraphen zum Opfer zu fallen. Jedoch kann man denke ich mittels geschickter Formulierung schematisch die Grundhaltung in diesem Punkt ehrlich vertreten, wenn man auch nicht zu Konkret werden kann. In diesem Komplex gibt es lediglich eine Ausnahme: Die Judenfrage. Hier wäre jede offene Bezugnahme politischer Selbstmord, jedoch kann man diese ja weites gehend stillschweigend in Zusammenhang mit dem Gesamtzusammenhang des biologisch begründeten Schütz der Volkssubstanz erwähnen, falls einem jemand eine Stellungnahme in dieser Frage aufzwingt. Die Kategorie 3 wären die sozialistischen Forderungen, auf die der absolute Schwerpunkt zu legen ist. Hier kann man denke ich gänzlich Gefahrlos agieren. Die Kategorie 4 würde sich mit dem Staatsaufbau beschäftigen. Dieses Gebiet ist juristisch äußerst Empfindlich. Hier wäre lediglich ein „Entgegenkommen im parlamentarischen Rahmen möglich“. Der Staatsaufbau ist selbst für eine das was man heute einen Rechtsstaat nennt äußerst ineffizient. Siehe dagegen beispielsweise Frankreich, von dem niemand behaupten würde, es würde sich nicht um einen „demokratischen Rechtsstaat“ handeln. Evtl. könnte man also in seinen Forderung in diesem Punkt auf Modelle ausländischer Systemstaaten zurückgreifen, welche den Vorstellungen des NS jedoch eher entgegenkommen als der handlungsunfähige Machtapparat der BRD.
Mir ist natürlich klar das die Kategorisierung nur grob ist, da diese Bereiche natürlich an fielen stellen in einander übergehen. Aber ich denke die Grundlinie ist klar. Da wo man sich in der Radikalität seiner Forderungen soz. Überschlagen. Da wo es kritisch wird dem NS soweit als legal möglich entgegenarbeiten.
Auch der Aufbau des Programms sollte sich nach diesem Gesichtspunkt vollziehen. Geschickt formulierte, weltanschaulich einwantfreie Grundsatzthesen, welche für unabänderlich erklärt werden. Und konkrete Forderungen nach dem oben erwähnten Muster, welche sich von der jeweils in Frage kommenden These ableitet.
Es stellt sich dann lediglich noch die Frage, wie man das Führerkorps der Partei weltanschaulich auf klarer Linie hält. Aber dieser Einwant ist noch nicht gefallen, weshalb ich mir vorerst schenke hier Konzepte zu entwickeln.
3. Eine solche Partei würde niemals zur Macht gewählt werden.
Das ist mir vollkommen klar, und es ist ja nun auch gar nicht der tiefere Sinn dieses Instruments. Tatsächlich soll diese Partei lediglich der Masse des Volkes einen festen Bezugspunkt der Autorität geben. Das heißt die Einheit der NS-Bewegung nicht nach dem Motto: binden wir alle Lahmen zusammen, dann wird schon ein gesunder Körper daraus werden, sondern nach dem Prinzip Vernichtung des kranken durch das Gesunde, was dem Vormarsch zum Sieg allein hinderlich ist. Also das was die „nationalen“ aufgrund ihrer weltanschaulichen Inkonsequenz ablehnen, nämlich der Kampf als Weg zur Auslese der Besten. Ist dieser autoritäre Bezugspunkt für die Masse geschaffen, das heißt besteht kein Zweifel mehr darüber, daß allein „die Partei“ den Nationalen Sozialismus politisch vertritt, ist eine zielführende Arbeit mit der Masse überhaupt erst möglich. „Die Partei“ hätte nun die Aufgabe den steigenden Willen der Massen sich von dem System und seinen Vertretern zu befreien, zu organisieren, kanalisieren, zu schüren und schließlich zur revolutionären Erschütterung zu steigern. Das parlamentarische Engagement dient allein dem Legalitätsbestrebungen, der Geldbeschaffung und der öffentlichkeitswirksameren Propaganda, durch das überlegene Forum Parlament.
Eine solche Handlungsweise kann dem Zusammenbruch des Systems nur beschleunigen, und uns beste Startvoraussetzung für die Auseinandersetzung mit unseren Konkurrenten um die Herrschaft, in der Zeit des darauf folgenden Machtvakuums schaffen. Es wäre auch eine Befreiung aus dieser ständigen Abwartehaltung, die genauso mechanisch anmutet wie der klassische Marxismus. Ja der Kapitalismus wird an seinen inneren Gegensätzlichkeiten bzw. aufgrund seines Gegensatzes zu den Naturgesetzen zusammenbrechen. Aber seien wir ehrlich, wir wissen nicht ob dies für unser deutsches Volk rechtzeitig geschehen wird.
4. Die Verinnerlichung unserer Weltanschauung ist wesentlicher für unseren Sieg als der Apparat, dessen wir uns schließlich bedienen werden, um sie für die Gestaltung unseres völkischen Lebens Maßgebend zu machen.
Auch in diesem Zusammenhang wirkt das Konzept einer Weltanschauungspartei förderlich. Den seien wir auch hier ehrlich. Die Begrifflichkeit „Nationaler Sozialismus“ (Welche vom System nicht umsonst für Legal erklärt wurde.) ist schon längst kein legales Synonym für Nationalsozialismus mehr, so sehr mir und ich denke auch anderen diese Entwicklung widerstrebt. Und ich denke auch wenn ich hier weiter ins Detail gehen würde, würde ich diesem kleinen Kreis von Lesern schon Streit um Einzelpersonen und Einzelheiten auslösen, welche auf viel tiefer gehende Differenzen hindeuten. Wenn man zu Recht das Prinzip: „lassen wir alles spaltende Beiseite und einigen wir uns auf einen Grundkonsens“, welcher ja zwangsläufig wieder zur Nationaldemokratie führt, zurecht ablehnt, benötigt man eine Autorität, welche Entscheidet, was den nun NS ist, und wo er aufhört, also ein letztes Wort in der Auslegung der Weltanschauung. Wer die im 3. Reich oder in der Kampfzeit war braucht hier nicht erwähnt werden. Jedoch weiß sicherlich jeder, dass man allein dadurch, dass man sich gegenseitig mit Zitaten eindeckt nicht zu weltanschaulicher Autorität gelangt, sondern sich auf Dauer lediglich der Lächerlichkeit preisgibt. Da nun aber ein Führer nicht existiert, und wir uns nicht darauf verlassen können und dürfen, daß er schon rechtzeitig auftauchen wird, haben wir auch für diesen Fall voraus zudenken. Auch hier kann die Autorität der Person durch die Autorität der Partei ersetzt werden, wie die verschiedenen KP’s belegen. Man denke nur an den spanischen Bürgerkrieg. Hier hat sich auf der Seite der Republikaner zwischen den Unterschiedlichsten politischen Bekenntnissen die KP durchgesetzt, weil sie die Autorität in Anspruch genommen hat, vehement gefordert und keine „Götter neben ihr“ zugelassen hat. Dieses Prinzip ist sicherlich nicht das optimale. Der natürliche Weg über eine überlegende Führerpersönlichkeit ist auch hier der bessere, er steht uns jedoch schlicht und ergreifend nicht zur Verfügung, und ist auch nicht absehbar.
Abschließend gilt es denke ich noch zu sagen, unsere Weltanschauung ist eine politische Weltanschauung. Sie will die Gestaltung des öffentlichen Lebens und drängt damit unwiderruflich zur Macht. Ohne die Existenz unseres Volkes als Träger dieser Weltanschauung, verliert sie ihren tieferen Sinn, denn sie ist eine spezifisch deutsche. Die Existenz unseres Volkes ist durch die Politik des Systems aufs empfindlichste Bedroht, und einen demographischen Krieg mit den Volksfremden Elementen können die volksbewussten Deutschen praktisch nicht gewinnen. Das heißt wir können die biologische Existenz unseres Volkes allein über die staatliche Macht sichern. Diese zu erobern entspricht unserer Weltanschauung, und ist wahrer Kampf gegen den Volkstod, denn er verspricht glaubhaft Erfolg. Wer sich allein darauf verlässt das auf gut deutsch: Die „Auserwählten“ sich verrechnet haben, und der Zusammenbruch des Kapitalismus rechtzeitig erfolgt, könnte sich unter Umständen einer tödlichen Unterlassungssünde schuldig machen. Wenn es uns nur darum geh die gesunden und weltanschaulichen Elemente unseres Volkes dem Überleben zuzuführen, schlage ich Musterkolonien in Neuseeland, Australien, oder Lateinamerika vor. Jedoch liegt unser Ziel doch tatsächlich nicht hierin, und da sind wir uns doch hoffentlich alle einig.
Karl
30.06.09 um 09:55
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Interessante Ansichten. Ich müsste mich aber im wesentlichen nur wiederholen - dies alles wird auf dem Boden des Grundgesetzes nicht durchführbar sein. Da kannst du auch § 130 StGB abschaffen und es wird sich nicht ändern - fundamentale Grundgesetzänderungen in dieser Richtung werden an Art. 79 III GG scheitern, selbst, wenn man die absolute Mehrheit im Parlament hätte. Auf die Unmöglichkeit dessen (Presse, Wahlfälschung etc.) will ich nicht schon wieder eingehen.
"Geschickt formulierte, weltanschaulich einwantfreie Grundsatzthesen, welche für unabänderlich erklärt werden" gibt es vielleicht in der Bibel, nicht aber in einer Weltanschauung, die sich an der Natur orientiert und daher neuen Erkenntnissen gegenüber nicht verschlossen sein darf. Wer den Diskussionsprozess des ganzen Volkes zur Politisierung desselben wünscht, muss auf diesen - machtpolitisch sicher einfacheren - Dogmatismus (siehe DDR) verzichten.
Was ich alternativ vorschlage, steht ja schon in diesem Kommentarstrang. Die Kausalkette muss meiner Meinung nach so aussehen:
1. persönlicher Erwerb der NS-Weltanschauung
2. Überzeugungsarbeit bei jenen Idealisten im "nationalen Lager", die grundsätzlich geeignet wären, aber bislang durch das seit frühester Kindheit geprägte Staats- und Politikverständnis noch demokratische Mittel präferieren
3. Diskussionsprozesse mit politikfähigen Deutschen aller politischen "Lager" zur Überwindung antideutscher Scheuklappen und zur Ausweitung einer weltanschaulichen Volksbewegung
4. die "Massenorganisation" entsteht, ohne, dass sie einen Namen oder ein Vereinsgebäude hätte und damit einfach verboten werden könnte - wie der latente Widerstand in der DDR
5. Protestaktionen gegen das System werden wesentlich imposanter, vielschichtiger und damit auch effektiver - sie sind kein Ausdruck des Protests einer Jugendszene, sondern eines beachtlichen Teil des Volkes
6. das System muss mit - diesmal für das ganze Volk spürbaren - härteren Repressalien und präventiven Selbstschutzmaßnahmen gegen den Widerstand vorgehen, was die Wut der bisher Unpolitischen befördert und zu einer exponentiellen Vergrößerung der Widerstandsbewegung führt
7. die Widerstandsbewegung ist eine Volksbewegung geworden, Menschen verweigern die Teilnahme an Wahlen, die Zahlung von Steuern, Bußgeldern, etc. und machen damit den Staat handlungsunfähig, da auch seine Repressivorgane auf den unteren Ebenen mehr und mehr von der allgemeinen staatsfeindlichen Stimmung erfasst werden und nicht bereit sind, gegen ihre Nachbarn, Freunde etc. den als unrechtmäßig erkannten Staat zu verteidigen
8. der neue Staat wird möglich - und diesmal wird keine DDR sich einer BRD anschließen
Wir befinden uns irgendwo zwischen den Punkten 1 und 2. Für die besagte Kausalkette braucht es keine Massenorganisation in Form einer Partei - jedenfalls bis zu Punkt 8.
Bedenke, was passiert wäre, wenn die BRD 1989/90 nicht existiert hätte. Es gab unter dem Druck der Massen solche Wahlen in der DDR, wie es sie nie gab - und ohne die Satelliten der Westparteien hätte damals die Tür für eine wirklich vom Volke legitimierte Regierungsbildung offen gestanden. Sofern wir diese Ebene einmal erreichen, wird es aber keinen "freieren deutschen Nachbarstaat" geben, der die "Wählbaren" stellt, sondern wir selbst werden es sein. Erst dann (und nur dieses einzige mal) hat eine Organisationsform zur Teilnahme an Wahlen eine Berechtigung. Das "Wahlprogramm" sollte dann durch unsere Agitation auf den Vorstufen zu Stufe 8 hinlänglich bekannt sein.
Freidenker
30.06.09 um 14:23
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Ist es doch haargenau das Gleiche was die NPD/DVU vollends suggeriert nicht die waren Thesen zu statuieren sondern sie systemkonform einzubringen. Sind wir doch wieder genau da angelangt, wo wir als Volksbewegung nicht hin wollen! Es gilt einzig und allein ganz aus dem Schwimmbecken des Systems zu klettern, ganz auszuklinken und den Demokraten keinen weiteren Spielraum zur ideologischen Verbrämung unserer Weltanschauung zu ermöglichen. Denn diese beginnt immer mit der Verinnerlichung bei uns selbst, ansonsten bewegen wir uns auf einem brüchigen Steg, der langsam aber sicher zu brechen droht.
Karl hat die Stufe zwischen 1 – 2 genau richtig erkannt, auch viele asoziale „Mitstreiter“ die sich auf die Arbeit einiger weniger verlassen und sich denken dadurch nicht großartig einbringen zu müssen werden im stinkend versiechenden Gebilde der Herrschenden bleiben. Nun hat Nat-Soz. ja schon ein fast vollständiges Programm erstellt was sich meines Erachtens nicht viel mit dem der NPD/DVU misst. Es wurde ansatzweise Neues und aber auch Altes bloß „neuer“ geschrieben, was letzten Endes wieder im gleichen Sumpf versiegt.
Das heißt nicht das die Ansätze falsch oder gar schlecht sind – aber um es nochmal zu sagen wir würden als Widerstandsbewegung wieder genau dahin schlittern, wo wir schon längst ausgebrochen sind (was eine vollkommen richtige Entscheidung war). Diese ganzen Debatten können jährlich, monatlich, wöchentlich, ja sogar täglich weiter geführt werden und kommen stets auf den Nenner: „Partei oder nicht Partei – das ist hier die Frage!?“ Wir sollten lieber zusehen, dass wir in den dargelegten Punkten von Karl weiter kommen. Arbeite/t an Dir/ Euch heißt das Gebot der Stunde um auch den letzten Rest demokratischer Gesinnungspropaganda aus einer 64. jährigen Zersetzung unsrer Volksseele zu beseitigen.
Dann kommt auch langsam die Volksbewegung zum Vorschein, auf dessen Pfad wir uns gerade befinden, es gibt lange Wege aber auch der Längste wird irgendwann ein Ende haben. Die kämpfende Seele unseres Volkes spiegelt sich nicht vor einer Parteifahne und dem dazugehörigen Parteisessel ab, sondern in den Köpfen und auf der Straße. Viele die einst ihren Worten auch die Tat folgen ließen verkümmern heute angepasst und gebändigt von der einst kämpferischen Seele in ihren Parteizentralen.
Politischer Soldat – kämpfe!
moT
30.06.09 um 15:53
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..dass wird hier manchen warscheinlich wieder nicht genau genug sein, aber besser kann man es nicht sagen: Nationaler Sozialismus wird erkämpft!
nicht wichtig
01.07.09 um 10:16
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@ moT
Muß dir zustimmen Nationaler Sozialismus wird erkämpft und nicht erbettelt oder müssen wir vorher nachfragen ob wir was verändern dürfen. Das haben unsere Ahnen ja auch nicht. Sie haben ja auch gekämpft bis zum Ende.
Enno
02.07.09 um 12:10
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@moT, Kämpfen da bin ich dabei aber sag mir mal mit was bitte, mit nen Holzknüppel?
@Martin, der Zustand davor ist leider nur zu machen wenn sich der Rest der noch da ist einig ist und nicht lange rumredet was nun richtig oder falsch oder wer vom VS ist oder nicht. Hier mal ein Filmbeitrag von Herrn Franz zu diesem Thema, ab Min. 6 wird er genauer: www.youtube.com/watch?v=T1sBzy_spJs
Und @Martin die Idee die hier so als der Weg der hier als einzige Alternative sich darstellt ist nicht neu sondern da gibt es Kameraden die wollten das schon vor 18 Jahren. Ich sage nicht das es falsch ist, nein ich halte Ihn für richtig nur Scheuklappen darf man nicht haben.