Bei zahlreichen Kommunalwahlen, die im Juni 2009 in der BRD stattgefunden haben, offenbarten die Demokraten, was sie unter "gleichen Wahlen" verstehen. So wurde nach stichprobenartigen Tests zwischenzeitlich bei etlichen Nachzählungen bekannt, dass Stimmzettel, die für nationale Kandidaten abgegeben wurden, bei der ersten Auszählung buchstäblich unter den Tisch gefallen sind. Es fehlten beispielsweise im thüringischen Nordhausen 64 Stimmen für die NPD, was dazu führte, dass ein Kreistagssitz zunächst unberechtigt an die Linkspartei ging. Interessant hierbei ist, dass eine diesbezügliche Pressemeldung der Thüringer Allgemeinen in der Onlineausgabe bereits nach kurzer Zeit wieder verschwunden war und auch ansonsten keine mediale und politische Bestürzung aufkommt, wie sie derzeit bei Wahlungereimtheiten in arabischen Staaten modern ist.
Es ist anzunehmen, dass es sich bei den "stichprobenartigen Erkenntnissen" um die Spitze eines Eisberges handelt, deren Bröckeln nur deshalb eingestanden werden musste, weil einer der "Stichprober" sich offenbar nicht an das systemimmanente Selbstverständnis hielt, gleiche und gleichere Stimmen im Interesse der Demokratie unterschiedlich zu gewichten.
Allen, die noch immer an die Chance der "Systemüberwindung durch Wahlen" glauben, führt dies deutlich vor Augen, dass selbst der überwältigende Wahlsieg einer "Rechtspartei" in den Medien und damit in der politischen Wirklichkeit als knapper und besorgniserregender Sprung über die 5%-Hürde enden würde - denn auf Landes- und Bundeseben war bisher kein Wahlprüfer so dilettantisch, eine erneute Auszählung zu fordern, sofern das oberste Wahlziel - die "Verhinderung der Rechten" - bereits erreicht ist. Der Sinn in dem Bestreben, Energie und Zeit für Wahlkämpfe aufzuwenden, muss deshalb einmal mehr in Frage gestellt werden. Jenen, die an einem Systemwechsel in Deutschland interessiert sind, bleibt weiterhin einzig die Möglichkeit, abseits der vom System vorgesehenen politischen Mitbestimmungsrechte nach der längst überfälligen Abwahlmöglichkeit zu suchen.
24.06.09
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Wähler
25.06.09 um 09:06
antworten
Unsinn!! Geht doch einfach nach Wahlschluss am Wahltag ins Wahllokal und überwacht die Auszählung, dann kann schlecht betrogen werden. Das System abschaffen ist Utopie, aber wenigstens ein bisschen Einfluss zu nehmen, das ist möglich. Manche wollen alles und erreichen nichts, echt schade.
Martin
25.06.09 um 10:28
antworten
"Ein bisschen Einfluss nehmen" ist, in Anbetracht der Situation, in der wir hier zu leben gezwungen sind, genau so, wie ein bisschen Schwanger sein. Damit entgehst Du vielen, vor allem der Repression - dem Volkstod jedoch nicht.
Holger
25.06.09 um 11:28
antworten
In diesem System wirst du als "NPD" oder "DVU" nie richtigen Einfluss bekommen. Dafür sorgt die okkupierte Innenpolitik und wenn alle Stränge reißen das "westliche" Ausland. Genau diese Utopie soll dir die Demokratie geben.
Also schließ mal wieder schön dein Märchenbuch...
Dann glaube ich eher noch an die Vernunft unseres Volkes, das sich eine Trendwende des eigenen Gewissens einstellt.
Wähler
25.06.09 um 11:35
antworten
Die angeblich vermiedenen Repressionen sind ein wenig schlagkräftiges Argument, denn unter denen leiden Parteiaktivisten genauso (außer, sie genießen den Schutz des Parlamentariers, was nur auf die allerwenigsten zutrifft und ebenfalls durch entsprechende Parlamentsbeschlüsse aufgehoben werden kann, siehe Udo Pastörs und die "Aschermittwochsrede").
Den Volkstod kann man doch auch dadurch aufhalten, sich (nach Wahlerfolgen) für Gesetze stark zu machen, die z.B. den Geburtenrückgang stoppen (Familienförderung durch finanzielle Entlastungen, gesicherte Wiedereingliederung in die Arbeitswelt nach einer Schwangerschaftspause usw.) oder das Leben von Ausländern in Deutschland unattraktiver machen. Diese Möglichkeiten gibt es doch "im System", steht ja sogar im Grundgesetz (Artikel 6). Ausbleibende Wahlerfolge liegen in erster Linie an unfähigen Kandidaten, abstoßend unprofessioneller Wahlwerbung und klischeehaften Wahlprogrammen, die nur Protestwähler ansprechen, aber niemanden, der Alternativen sucht (da hat uns die Linke viel voraus).
Ich verstehe die hier generell vertretene Ablehnung der Demokratie nur insoweit, als sie die herrschenden Zustände betrifft. Diese sind aber doch durch die Demokraten verursacht, die gewählt wurden. Andere könnten es anders machen, und das wäre dann immernoch Demokratie. Was ist daran falsch und vor allem, was ist die Alternative? Wie wird der ultimative Führer ins Amt gebracht? Durch Putsch und Bürgerkrieg? Wie entscheidet denn "das Volk" über seine Selbstbestimmung, wenn nicht durch Wahlen? Die Kapazitäten am Thingplatz würden für 80 Millionen Menschen vermutlich knapp werden... Wenn Ihr also bessere Lösungen habt als die, die ich mir vorstelle und hier kurz skizziert habe - warum behaltet Ihr sie für Euch und prangert nur alles mögliche an, ohne Auswege anzubieten?
Die Ansätze dieser Seite sind wirklich klasse, aber es fehlt eindeutig ein "Lösungsweg" - den versucht aber jede Partei anzubieten, indem Programme und Leitlinien aufgestellt werden. Der interessierte Deutsche kann sich diese durchlesen und dann entscheiden, ob er dafür wäre. Das fehlt bei Euch vollkommen - mit den Anprangerungen hier gehen die meisten Leser ganz sicher konform, aber dann ist doch die nächste Frage: "Und wie könnte es anders gemacht werden?" Und jetzt kommt mir nicht mit "Nationaler Sozialismus - jetzt!" - das ist im Prinzip nichts anderes als die Aussage: "In unserem System wird es besser sein." JA, DANN ERKLÄRT DAS DOCH MAL KONKRET AN DEN VIELEN BEISPIELEN IN EUREM BLOG!
Spreewaldgurke
25.06.09 um 11:41
antworten
Die harte Wirklichkeit allein muss den Weg zum Ziel bestimmen. Unangenehme Wege nicht gehen wollen, heisst auf dieser Welt nur zu oft auf das Ziel verzichten, man mag dann dies wollen oder nicht.
-Zitat-
moT
25.06.09 um 12:14
antworten
@Wähler und wenn man so einen Schwachsinn denkt, erreicht man nichts, das ist richtig!
Wähler
25.06.09 um 12:52
antworten
@moT
Ich würde mich ja gern mit deinen Argumenten auseinandersetzen, aber ich kann sie nicht finden. Hast du meinen Text überhaupt gelesen? Wenn ja, dann spricht das noch weniger für dich.
Spreewaldgurke
25.06.09 um 13:03
antworten
Den Geburtenrückgang wird man innerhalb dieses Systems niemals mit Gesetzen und kleinen Finanzspritzen rückgängig machen können.
Es muss ein neues Bewusstsein geschaffen werden. Was nützt es, wenn es ein paar 100Euro mehr Unterstützung gibt, aber Kinder und Familie als Hemmnis zur individuellen Verwirklichung empfunden werden?
Wenn die NPD eine Mehrheit hätte und regierungsfähig wäre, wo würde sie ihre versprochenen Gelder denn bitte hernehmen? Diese haben doch selbst nicht das herrschende Geld und Finanzsystem durchschaut und dann kommen dann dämliche Schlussfolgerungen wie "die Ausländer zerstören unser Sozialsystem"
Der Kapitalismus und seine Mechanismen haben dafür gesorgt.
Hast du dir mal vor Augen geführt, welche Chancen die Systemkrise mit sich bringt bzw.was solche Zustände schon gebracht haben?
Es ist doch klar, dass es ein politisches Erwachen geben wird.
Theoretisch würde ich behaupten, sollte man Wahlen nicht grundsätzlich ablehnen. Doch solange wir nicht als Systemalternative wählbar sind, brauchen wir uns keine Gedanken darüber machen. Und es gibt noch einen wichtigen Unterschied: Es sollte nicht um den reinen Stimmenfang gehen, sondern wir müssen den ganzen Menschen für uns gewinnen.
Deshalb gehen die freien Kräfte den richtigen Weg. Wenn wir es schaffen eine Volksbewegung aufzubauen, dann wird es sich zeigen, mit welchen Mitteln wir den Staat und sein System aushebeln.
Nationaler Sozialismus oder Untergang!
spremberg.
25.06.09 um 13:38
antworten
Kurz und bündig für unseren "ewigen Demokraten"...
Was wir wollen? Für heute denen helfen, die man noch nicht sieht, die aber einmal, wenn die Eintagsfliegen sterben gegangen sind, verdammt lebendig sein werden. Wir sprechen für die, die schweigen und warten können, und sprechen nur, damit die, auf welche es ankommen wird, heute schon wissen, daß sie nicht allein sind.
Wähler
25.06.09 um 15:38
antworten
Danke für die rege Beteiligung. Zumindest scheinen viele hier nicht nur nachzuahmen, sondern wirklich irgendwas verinnerlicht zu haben. Was ich trotzdem gern erklärt hätte: Wie funktioniert ein neuer NS-Staat (meinetwegen nach der Systemkrise), der doch haargenau die gleichen Menschen umfassen wird, die heute nicht auf ihren Individualismus usw. verzichten wollen? Womit wird man sie vom Materialismus heilen? Die "Entnazifizierung" geschah schließlich auch nicht über Nacht.
Ich bleibe bei meiner (eigentlich einzigen) Kritik: Bitte geht näher auf die alternativen Handlungsweisen ein, die ein Staat nach euren Vorstellungen an den Tag legen würde. Damit könntet ihr dann sicher auch Nörgler wie mich von euren Ideen überzeugen.
willi
25.06.09 um 16:51
antworten
Also ich kann Wähler schon ein bißchen verstehen. Ihr habt zwar alle Recht, wenn ihr sagt, dass es mit diesem System keine Zukunft für unser Volk geben kann, aber seine Frage nach unserer Alternative ist schon berechtigt. Und wie er schon gesagt hat ist "Nationaler Sozialismus" ein schöner Name für unser System, aber was steht dahinter!? Vielleicht sollten wir uns alles mal Gedanken machen was wir darunter verstehen und versuchen dieses dann auch mal festzuhalten (vielleicht nicht unbedingt hier in der Kommentarspalte).
Spreewaldgurke
25.06.09 um 17:04
antworten
Das wurde doch in Ansätzen schon beschrieben. Versuche doch mal tiefgründiger nachzudenken. Erst mal wird die Systemkrise dafür sorgen, dass sich das Bewusstsein der Menschen auf eine andere Ebene verschieben wird. Sie werden durch die Krise schon gezwungen, nachzudenken, vieles in Frage zu stellen und letztendlich auch nach einer Alternative suchen.
Das bürgerliche Lager hat schon lange versagt und die Menschen werden sich an denen orientieren, die schon immer mit Entschlossenheit gegen dieses System angekämpft haben und nicht an jene, die in den letzten Zuckungen des Systems propagieren "wir waren schon immer dagegen". Deshalb ist unsere radikale politische Arbeit ja auch so wichtig. Und wenn Menschen zu uns stoßen, werden wir sie von unserer Weltanschauung überzeugen. Und wie bekannt sein sollte, ist unsere Weltanschauung auch eine Lebenshaltung, mit einer ethischen Zielsetzung die vorgelebt werden muss. Selbstbefreiung des Menschen! Wir wollen kein "du musst" sondern "ich will"!
Und was nach einem Sieg in die Wege geleitet wird, wurde schon grundsätzlich in vielen Büchern behandelt. Die Schriften von Herbert Schweiger kann ich dir wärmstens empfehlen!
Reih dich ein bei uns!
Meinhardt
25.06.09 um 19:54
antworten
@Wähler
Eine politische Leitlinie ist vorhanden. Wie aber willst Du voraus sehen wie die weiteren Entwicklungen ihren Lauf nehmen. Natürlich können wir in einem gewissen Grad vieles erkennen, jedoch kann es auch ganz anders kommen.
Dann können noch so viele politische Konzepte aufgestellt worden sein, die im Endeffekt keine Abhandlung des bestehenden Zustandes herbeiführen können.
Wichtig ist, dass wir genau im richtigen Moment handeln und dann gilt es, sich durchzusetzen. Dies wird aber letzten Endes der Wille des Volkes sein, der sich aber in keiner Partei wiederspiegelt, sondern in der Alternative der gegebenen Zustände.
Definierer
26.06.09 um 00:41
antworten
@Wähler
Nationaler Sozialismus ist eine Weltanschauung deren Kern die Vorstellung ist, dass das Volk einen höheren Wert besitzt gegenüber dem Einzelnen und dem Staat.
Er sieht im Volk die lebendige Gemeinschaft aus Blut und Boden. Das oberste Gebot des Nationalen Sozialismus ist: Gemeinnutz geht vor Eigennutz und gut ist was dem Volke nützt!
Die Volksgemeinschaft sichert das Leben und den Fortbestand des Volkes und damit auch jeden Volksgenossen. Die Volksgemeinschaft kennt keine sozialen Vorurteile. Sie schließt jede Art von Standes - und Gruppenegoismus aus.
Eine Weltanschauung ist die Schau der inneren und äußeren Zusammenhänge des Lebens, die es dem Menschen ermöglichen die Dinge nach Rang und Wert zu ordnen und sich selbst zu ihnen in eine sinnvolle Beziehung zu setzen.
Demokratie griech.- Volksherrschaft, Massenherrschaft
Demokratie ist die Lehre von der Gleichheit aller Menschen und von der Fähigkeit aller Menschen sich selbst zu regieren.
Holger
26.06.09 um 10:45
antworten
@Wähler: In einigen Diskussionsfäden wurde das Missverständnis Demokratie schon zu genüge erläutert. Hier 3 nützliche Verweise, z.T. bitte die Kommentare beachten, insbesondere beim Artikel "Stasi Wahlplakat":
http://snipurl.com/kwwhy
http://snipurl.com/kwwim
http://snipurl.com/kwwj7
Das Volk in der Masse ist nun mal nicht politikfähig, auch wenn es uns die Demokraten so verkaufen wollen. Das heißt nicht, dass wir keine Volksabstimmungen akzeptieren oder sie nicht durchführen würden.
Die derzeitige Politikkonzeption muss aber auf das Dringlichste abgeschafft werden, sonst wird das Volk keine Genesung finden. Zudem muss man die Gefahr der Demokratie auch richtig deuten, es ist ein manipulatives Instrument der Hochfinanz und keine Volksherrschaft als Solches.
In die Zukunft kann man nur schwer schauen, deshalb ist es langfristig das Wichtigste, „das Betriebssystem eines Volkes“, die Weltanschauung, am Leben zu behalten.
Alles andere ist (noch) Illusion.
Wähler
26.06.09 um 11:56
antworten
Danke für die Hinweise. Teilweise sind die Kommentardiskussionen interessanter als die Artikel selbst. :-)
Nat-Soz.
26.06.09 um 13:28
antworten
Siehe: Revolutionäre Weltanschauungspartei als Grundlage
http://snipurl.com/kxxsf
(Spreelichter)