Invaliden aus der 1. Klasse

Die Verfassung eines Volkes erkennt man nicht an seinem „Grundgesetz“, sondern an seinen Kindern. Mit denen aber steht es in Deutschland schlecht – was die Einschulungsuntersuchungen eindrucksvoll beweisen.

In Brandenburg haben immer mehr Kinder erhebliche geistige und körperliche Defekte. Jedes fünfte Kind im Einschulungsalter hat Sprachprobleme, jedes zehnte Wahrnehmungsstörungen, jedes 20. Kind ist mehr als nur übergewichtig und jedes 40. Kind hat Haltungsstörungen.

Dass auch die Milchzähne oftmals nur noch aus Zahnruinen bestehen, gehört ebenfalls zum Alltag unserer „fortschrittlichen Gesellschaft“, in der man dann feststellt, dass Kinder aus sozial schwacher Umgebung drei- bis viermal häufiger an gesundheitlichen Defiziten leiden als Kinder aus „normalen“ Verhältnissen. Und Kinder, die nie einen Kindergarten besucht haben, gelten als „besonders gefährdet“ und müssten in den Schulpausen meist auch ohne Frühstücksbrot auskommen.

Gerne neigt man in diesem „Alle Menschen sind gleich“-System dazu, für alles den leeren Geldsack verantwortlich zu machen – erstens ist dann jedem klar, dass angesichts leerer Kassen auch kein Problem gelöst werden kann, zweitens braucht man nicht weiter zu überlegen.

Und so ist es auch hier – denn die „sozial Schwachen“ sind ja im Regelfall nicht zufällig diejenigen, die auch – sollten sie noch Arbeit haben – am wenigsten verdienen und daher zu den Ärmsten gehören. Tatsächlich zieht sich diese „soziale Schwachheit“ durch alle Generationen dieser Familien hindurch wie ein roter Faden und wird immer weiter vererbt.

Und da es auch in Deutschland kein Geheimnis ist, dass gerade die „sozial Schwachen“ die meisten Kinder haben, muss es natürlich auch nicht verwundern, dass nun Jahr für Jahr immer mehr Kinder bei der Einschulung auffällig werden und später natürlich auch jene Elterngeneration darstellen, die noch mehr „sozial Schwache“ hervorbringt.

Neben der Tatsache, dass das deutsche Volk nur halb so viel Kinder wie nötig hervorbringt, kommt auch noch das harte Los der Negativauslese hinzu. Denn in „normalen Verhältnissen“ dieser demokratischen Republik gehört es im Durchschnitt eher zum verantwortungsbewusst guten Ton, höchstens ein Kind in die Welt zu setzen.

Und da der Individualismus zu allem Unglück auch noch der ausgeprägteste Zug „unserer Gesellschaft“ ist, wird die ohnehin schon erblich benachteiligte Nachkommenschaft vernachlässigt und bleibt sich oft selbst überlassen – statt Frühstücksbroten gibt es in diesen Kreisen der Bevölkerung – sofern man sich nach durchzechter Nacht schon aus dem Bett gequält hat – Frühstücksfernsehen.

13.07.09

Kommentare

frosch
14.07.09 um 13:59
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Kommentar 1

Wie hieß es doch schon in "1984" - "...haltet die Proles dumm...". Das Verkümmernlassen ganzer Bevölkerungsschichten, hier speziell der sozial Schwachen, entspricht ganz dem demokratischen Kalkül sich neues, geistig und körperlich degeneriertes Wahlvieh heranzuziehen, unfähig selbst zu denken oder sich eines Tages gegen Mißstände zu erheben.



....
14.07.09 um 15:17
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Kommentar 2

Anscheinend neigen die Verfasser des Artikels auch eher dazu fehlende Weitsicht und Polemik zu vermischen und dann "Invaliden aus der 1. Klasse" drüber zu kritzeln.



@....
14.07.09 um 20:25
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Kommentar 3

Weitsicht = "lieber dumme und behinderte deutsche Nachkommen als gar keine"? Dann lieber kurzsichtig...



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