Hauptsache gesund

Hauptsache Gesund

Die Gesundheit des Volkes ist wie alles in der Geldsack-Demokratie längst zum "Kostenfaktor" geworden - der "Wettbewerb der Krankenkassen" um Marktvorteile und Kunden hat den eigentlichen Sinn der Gesundheitsvorsorge längst auf den Kopf gestellt.

Denn neben der Tatsache, dass es aus irgendeinem uns unbekannten Grund Hunderte von Krankenkassen geben muss, die sich alle gegenseitig "Kunden" abwerben und sich letztlich doch wieder gegenseitig Ausgleichszahlungen leisten und die alle die gleichen Verwaltungsabläufe unterschiedlich teuer zu lösen imstande sind, werden die Beiträge an Gestalten aus der ganzen Welt verschleudert.

Erst vor wenigen Tagen wurde hier darüber berichtet, wie es mittlerweile um das Gesundheitswesen in diesem Staat bestellt ist. Während dem deutschen Beitragszahler mehr und mehr die kassenärztlichen Leistungen gekürzt werden, wird es Ausländern, Asylanten, ausländischen Straftätern und ihren Familien - auch wenn diese nicht in der Bundesrepublik leben - ermöglicht, sämtliche medizinischen Leistungen in Anspruch zu nehmen, ohne auch nur einen müden Cent dafür zu entrichten.

Nun nehmen wir das den ausländischen Nutznießern keineswegs übel - natürlich tauchen sie immer dort auf, wo sie willkommen sind. Und auch das verschleuderte Geld ist gar nicht so wichtig - vielmehr ist das Übel darin zu sehen, dass viele arme Deutsche immer häufiger ernsthaft überlegen, zum Arzt zu gehen oder nicht.

Doch solche Überlegungen sind den Demokraten natürlich fremd und so greift man eben auf Altbewährtes zurück, um die immensen Finanzlöcher der Kassen, wenigstens für eine Weile, wieder zu stopfen: Man belastet einfach den Beitragszahler - also wieder uns.

Nun sind diese demokratischen "Lösungen" natürlich keine echte Überraschung - im Gegenteil kann wohl nicht erwartet werden, dass Menschen mit der Überzeugung, dass Geld das Wichtigste im Leben ist, überhaupt etwas anderes sehen können. Das sieht auch der Gesundheitsökonom Jürgen Wasser so und ließ unlängst verlauten:

"Eine Möglichkeit ist, die Zuzahlungen zu erhöhen. Das beträfe dann auch die Praxisgebühr."

Eine weitere Möglichkeit hat dann auch noch der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, Leonhard Hansen in Petto. Der Rheinischen Post gegenüber forderte er fünf bis zehn Euro Gebühr für jeden Arztbesuch. Facharztbesuche ohne Überweisung sollten seiner Meinung nach bis zu 25 Euro kosten.

Wir denken, bei einem kann man sich wohl oder übel sicher sein: Egal, wie es kommt, es kommt! Wenn nicht auf einen Schlag, dann halt schleichend, über etappenweises Erhöhen der Praxisgebühr, der Medikamentenzuzahlungen oder voranschreitende Leistungskürzungen.

Und so werden die neuesten Überlegungen zur "Kostendämpfung" die Anständigen unter den Armen treffen - verwerflich, schädlich und schändlich aber ist der Angriff auf die deutsche Volksgesundheit. Kurzsichtig außerdem - denn mit der Gesundheit kann und darf man nicht "sparen". Selbst aus "Kostensicht" können diese Überlegungen nicht zum Erfolg führen. Und so ist auch im Bereich des Gesundheitswesens mehr als nur eine "Reform" notwendig.

13.05.09

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Kommentare

Andreas
14.05.09 um 14:37
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Kommentar 1

Dieses System macht mich krank!



Christian
14.05.09 um 18:36
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Kommentar 2

@Andreas

Dann geh lieber nicht zum Facharzt, das könnte teuer werden. Komm lieber zu den Richtigen. :)



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