Die Profis aus Niedersachsen

Die Profis aus Niedersachsen

Dass es in der BRD bereits genügt, mit seinem KFZ in der Nähe einer - sich gegen die fatale Bevölkerungspolitik der Demokraten richtenden - Demonstration oppositioneller Jugendlicher gesichtet zu werden, um plötzlich früh um 6 Uhr unerwarteten Besuch des LKA zu empfangen, wurde durch die Ereignisse der letzten Woche hinreichend veranschaulicht.

Dass allerdings auch schon ein ungeprüfter Zeugenhinweis mit vermeintlich belastenden Inhalten ein massives Aufgebot der Staatsmacht auf den Plan rufen kann, davon durfte sich im Juli letzten Jahres eine vierköpfige Familie aus Wedemark bei Hannover überzeugen. Andreas W., ein 56 jähriger Familienvater, geriet in Verdacht, aktiven Handel mit Kriegswaffen und Drogen zu betreiben, was ihm und seiner Familie die "Ehre" einer Hausdurchsuchung durch ein Spezialeinsatzkommando der niedersächsischen Polizei verschaffte.

Stein des Anstoßes war die Aussage eines Bekannten von Andreas W., welcher seinen ehemaligen Arbeitgeber bei der Polizei denunzierte. Dieser hätte vorgehabt, sich eine Maschinenpistole zu beschaffen. Andreas W. – in seiner Freizeit Sportschütze - sollte laut Aussage die Waffe besorgen. Der besagte Zeuge wurde kurz vor seinem Herantreten an die Polizei von dem durch ihn belasteten Arbeitgeber entlassen – eine falsche Belastung aus Rache hätte zumindest geprüft werden können. Stattdessen wurde durchsucht. Dabei gingen die Beamten in bester Profimanier vor – ein Platz in den Top 5 unserer Professionalitäts-Hitliste haben sie sich redlich verdient.

Gehört es mittlerweile zur Normalität, dass die mit einer Hausdurchsuchung beauftragten Beamten lautstark an der Tür auf sich aufmerksam machen, damit auch wirklich alle Nachbarn über die verbrecherischen Machenschaften des zu Durchsuchenden mutmaßen können, griff man im Falle der Familie W. vorsorglich auf einen Hubschrauber zurück, der während des Einsatzes über dem Haus kreiste und das Gebäude beleuchtete. Nachdem die 25 (!) Mann starke SEK-Einheit die Tür des Hauses eingetreten hat, konnte man auf lautstarkes Klopfen an dieser auch verzichten.

Aufgeschreckt durch den Lärm lief Andreas W. nach eigenen Angaben in den Flur und wurde dort vor den Augen seiner Frau und seines jüngsten Kindes – zu diesem Zeitpunkt ein Jahr alt – niedergestreckt. Wer schon einmal in den „Genuss“ eines solchen Einsatzes gekommen ist, weiß, welch ein feinfühliges Vorgehen die Profis hinter den schwarzen Masken in aller Regel an den Tag legen. Sicherlich ein Bild, welches Frau und Kind noch eine Weile mit sich herumtragen werden.

Feinfühlig auch die Antwort auf die Frage des vierjährigen Sohnes im späteren Verlauf der Durchsuchung, wo denn der Familienhund „Carlo“ abgeblieben sei. Den habe man zu Beginn des Einsatzes erschossen, so einer der Profis zu dem Kind. Es stellte sich heraus, dass der Beamte nicht gelogen hatte. Ob die Profis aus Niedersachsen beim Hunde erschießen ebenso professionell vorgehen, wie ihre Kollegen aus Berlin, entzieht sich jedoch unserer Kenntnis.

Bei der Durchsuchung konnten weder Waffen noch Drogen gefunden werden. Sigrid Leuschner, SPD-Abgeordnete im niedersächsischen Landtag und Mitglied im Innenausschuss, hat an dem Vorgehen der Profis allerdings nichts auszusetzen.

"Wenn nur der geringste Verdacht besteht, dass jemand mit verbotenen Waffen zu tun hat, muss die Polizei konsequent handeln."

Ein Hubschraubereinsatz, die Stürmung eines Hauses durch eine 25-köpfige SEK-Einheit, ein erschossener Familienhund, ein durch den Einsatz in der Nachbarschaft kriminalisierter Familienvater, ein von Albträumen geplagtes Kind und eine sich mittlerweile in psychologischer Behandlung befindende Ehefrau. Alles ausgelöst aufgrund eines einzelnen Zeugenhinweises, welcher durch nachhaltige Ermittlungsarbeit womöglich schon im Vorfeld hätte entkräftet werden können, hätte man lediglich das persönliche Verhältnis des Zeugen zu seinem durch ihn belasteten ehemaligen Arbeitgeber betrachtet.

Scheinbar teilen Leuschners Gespür für die Notwendigkeit solch eines "konsequenten Handelns" allerdings nicht alle Demokraten im niedersächsischen Landtag. Die Grünenpolitikerin Meta Janssen-Kucz kündigte zumindest eine Anfrage zu den Vorgängen an. Janssen-Kucz wörtlich:

"Die Sache muss aufgeklärt werden. In den vergangenen Monaten ist es in Niedersachsen wiederholt zu SEK-Einsätzen gekommen, die offenbar nicht gerechtfertigt waren."

Ein Gefühl im Bauch sagt uns, dass man von den Profis aus Niedersachsen bestimmt noch das eine oder andere Mal hören wird. Man darf gespannt sein...

20.01.12

Weitere Artikel zum Thema

Kommentare

H.G.-Frei sein
20.01.12 um 18:59
antworten

Kommentar 1

"Wenn nur der geringste Verdacht besteht, dass jemand mit verbotenen Waffen zu tun hat, muss die Polizei konsequent handeln."

Und was ist das bitte?

http://kompakt-nachrichten.de/2012/01/fusballspieler-bei-messerangriff-lebensgefahrlich-verletzt/

Jeder N...er darf mit einem Messer rumrennen und das nennt man dann wie?
Besteck mit nach draussen nehmen, oder wie wird das sonst genannt, wenn das bei Deutschen ne Waffe ist und bei den "anderen" von weniger oder keiner Bedeutung ist?

Aufgrund der hochgekochten Emotionen haben laut Radio SAW nun Stadtverwaltung, Kirchen und Politiker die Bevölkerung aufgerufen "besonnen zu bleiben, um weitere Eskalationen zu vermeiden". Dessau-Roßlaus Oberbürgermeister Koschig forderte laut MDR: "Das Ereignis dürfe nicht zu politischen Zwecken mißbraucht werden."

Und bei solchen Aussagen geht einem doch das Besteck in der Hose auf oder muss ich das jetzt wieder Messer nennen, weil ich Deutscher bin!




Manfred
20.01.12 um 19:20
antworten

Kommentar 2

@H.G.-Frei sein(1): Ja und? Der Neger sitzt in U-Haft. Wo hat die Polizei da falsch gehandelt? KOMPAKT ist außerdem die BILD von rechts...

PS. Man sollte solche Ereignisse allerdings IMMER für politische Zwecke (miss / ge)brauchen... Wenn schon keiner kapiert, dass die Neger hier den Bestand an Bastarden fördern, weil es immer wieder deutsche Frauen gibt, die sich mit ihnen einlassen, dann kapieren wenigstens viele, dass Neger hier eine latente Gefahr für den geliebten Fußballer sind und allein deshalb nach Hause müssen. Dort können sie auch nach Herzenslust "messern", ihr Kontinent ist sowieso übervölkert und wird es ihnen danken.



Walter
20.01.12 um 20:06
antworten

Kommentar 3

Unabhängig davon, wie die Profis wieder ihren Einsatz vollzogen haben, verwundert mich, dass der 56 jährige Mann erst einen 1 Jahr jungen Sohn hat. Spät angefangen...
Der Artikel ist ansonsten gut geschrieben. Aber die Profis und ihre Vorgesetzten sind wirklich außer Rand und Band.



willi
20.01.12 um 22:31
antworten

Kommentar 4

@Manfred(2): Denkst du, dass du mehr wert bist als ein Neger in Afrika? Solltest du diese Frage mit ja beantworten wollen, lies bitte vorher "Heia Safari"...



Die Maske
20.01.12 um 23:47
antworten

Kommentar 5

@Manfred(2): Denkst du, dass du mehr wert bist als ein Neger in Afrika? Solltest du diese Frage mit ja beantworten wollen, lies bitte vorher "Heia Safari".

Also vom Standpunkt aus das Deutschland der Mittelpunkt und Kulturträger Europas seid jeher ist! Schon, ohne Chauvinistisch zu sein.
Aber das Herz Europas ist sichtlich angeschlagen, nun ist Afrikanischer Kult in vielen bereichen unsere Lebensweise angekommen. Leider, denn wie wollen wir etwas erreichen wenn wir dies nicht einmal vorleben?



Karl
21.01.12 um 09:59
antworten

Kommentar 6

@Die Maske(5): Kannst Du das mit dem afrikanischen Kult näher erläutern?



Manfred
21.01.12 um 13:42
antworten

Kommentar 7

@willi(4): Autor? Hab das Buch mehrmals gefunden. Was ist falsch an meinem Standpunkt und warum schließt du daraus, ich fände mich "wertvoller als einen Neger in Afrika"?



Jaja
22.01.12 um 17:19
antworten

Kommentar 8

Das mag man nicht glauben, aber es genügen hier wirklich nur Aussagen von irendwelchen Leuten um einem sonst was anzuhängen. Bei mir war die KriPo der Meinung ich habe ein altes Ehepaar umgebracht, also Raub mit Todesfolge.

Warum sie der Meinung waren? Ja, jemand hätte gesagt ich sehe dem Phantombild ähnlich. Aber den Grund der Verdächtigung sagten sie erst, nachdem man meine Freundin und meinen 2 Jährigen Sohn zuhaus besuchte (als ich nicht da war) und denen was von Mord, Raub, und Knast erzählten. Als ich mit dem Beamten (ca. 45-50) telefonierte, erklärte er mir dem Vorfall, und seiner Meinung nach sehe ich dem Phantombild keinem Stück ähnlich (ich hab's mir auch angeschaut - er hatte recht, denn der Mann auf dem Bild war eher dicklich und Osteuropäisch) "aber man müsse ja alles prüfen" sagte er, ich denke mal er fand meine Akte vom K-Staatsschutz so interessant, dass er mich unbedingt kennenlernen wollte.

Die Knaller kommen aber jetzt, ich telefonierte mit dem Beamten weiter und fragte, ob er bei Facebook schon geschaut hat, er teilte mir dann mit, dass er sich damit nicht auskenne und kein Facebookbenutzer sei und es demnach noch nicht getan hätte (5-6 Monate nach dem Mord). Es würde an den mangelnen Facebookkenntnissen liegen dass er nicht schauen kann. Ich dachte erst er wolle mich verarschen, aber nein. Denn er hatte ein Paar fragen zur reinen funktionsweise von Facebook und fand meinen Einfall sehr interessant.

Naja ich habe weiter nichts gemacht, wurde mir auch zu dumm, denn entweder versteht der Mann seinen Job nicht, oder er geht nach dem Inhalt seines Lehrbuches von 1980, oder er wollte mich echt für dumm verkaufen. Bis jetzt haben die noch 2-3 mal angerufen und das war's, achso der Mörder läuft immer noch frei rum und der PC-spezialisierte Beamte hat immer noch kein Facebook.



willi
23.01.12 um 12:26
antworten

Kommentar 9

@Manfred(7): Paul von Lettow-Vorbeck

Dein letzter Satz zeugt von einer gewissen Verachtung gegenüber den Völkern Afrikas.



H.G.-Frei sein
23.01.12 um 18:31
antworten

Kommentar 10

Und Du Manfred? Wem hilft dieser "Neger" im Knast in unserem besetzten Gebiet weiter? Ich vermute Dir, sonst wäre Dir was geistreicheres eingefallen, als "OMF-BRD" Gefängnis für nicht Deutsche? Also putz mir zu liebe weiter die Sonne und deine schwachsinnigen Meinungen schick lieber an die "BILD", "DIE WELT" oder ähnlichen Schundblättern! DANKE

Ein Unsterblicher!



Sebastian
24.01.12 um 01:35
antworten

Kommentar 11

Wenn der wirklich Kriegswaffen gehabt hätte, dann hätte er den Hubschrauber abgeschossen ;)



Kommentar schreiben

Name


Kommentar
kommentar


 


...lade
 

Kontakt

Du suchst Kontakt zu aktiven Widerstandsgruppen in Südbrandenburg, hast Fragen oder Hinweise? Dann melde Dich über das Kontaktformular!

Nutze das Tor-Netzwerk, um dem Apparat die Verfolgung zu erschweren!


Feed Flickr