
Was sollen wir Lebenden bei den Toten? Sollen wir klagen und weinen, während uns die Sonne des Lebens lacht? Sollen wir nicht lieber jubeln und singen und unser Leben genießen? Oder sollen wir in düstere Verzagtheit an allem Lebenden verzweifeln und es für sinnlos halten? Wer den Tod nur als etwas Furchtbares sieht, der hat den Sinn des Lebens ebenso wenig erkannt wie der, der das Leben nur als eitle Freude und Genuss sieht.
Leben und Tod sind ohne einander nicht zu denken, es sind zwei Erscheinungsformen desselben ewigen Seins. Wir aber stehen in der Mitte aus Leben und Tod geschaffen als die Glieder einer großen Kette. Wenn wir uns wirklich in der Mitte stehend fühlen, dann ist unser Leben nicht sinnlos, und dann ist der Tod nicht furchtbar.
Tausende sind vor uns gestorben, die auch einmal in der Mitte standen, und wenn wir recht zu leben verstehen, werden nach unserem Tod abermals Tausende in der Mitte stehen. Tausende haben vor uns mit Hand und Geist Werte geschaffen, waren vor uns treu und tapfer gewesen und sind nach einem mühevollen Leben, dessen Früchte uns in den Schoß fielen, gestorben.
Andere haben ihr Leben im Kampf geopfert. Sie haben den Tod gewählt, um Leben zu schützen und zu halten. Hätten sie ihr Leben erhalten wollen, wäre der Tod das Los ihres Ursprungs geworden. Ihrer gedenken wir mit besonderem Stolz, dass wir ihre Kinder und Enkel sein dürfen. Alle aber waren sie Menschen gewesen mit Vorzügen und Schwächen. Der Tod hat ihre Fehler getilgt, ihre Taten aber noch herrlicher gemacht.
Wir Erben derer, die für uns gelebt haben und für uns gestorben sind. Wir tragen eine unermessliche Verantwortung dafür, dass wir uns ihrer würdig erweisen und noch mehr dafür, dass ihr Erbe nicht ungeschmälert, sondern noch vermehrt und geläutert weitergegeben wird. Ob wir leben und wie lange wir leben, ist nicht das Entscheidende, sondern dass wir uns in diesem Leben tapfer zeigen und eine tragkräftige Brücke bilden zwischen der Vergangenheit und der Zukunft unseres Volkes.
Anlässlich des Volkstrauertages stellen wir Euch zwei Audiomitschnitte der letzten Heldengedenkfeier in Südbrandenburg bereit:
Heldengedenken Teil 1 (MP3-Datei speichern)
Heldengedenken Teil 3 (MP3-Datei speichern)
15.11.09
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Freiheit
15.11.09 um 23:01
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Ohne viele Worte. Sehr mitreißend!
Never forget...
16.11.09 um 17:30
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Sehr bewegend. Mögen wir sie in Ehre halten!
Meinhardt
16.11.09 um 19:08
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Mein Blut pulsiert. Sehr ergreifend!
SN
17.11.09 um 15:20
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Ich hab Gänsehaut.
Sehr gut! Das gibt mir Kraft zum weitermachen!!!!!
Glosoli
18.11.09 um 15:56
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Ich bin zutiefst ergriffen. Unglaublich würdevolle und hervorragend vorgetragene Reden!
Rich
20.11.09 um 14:30
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Ich glaube wenn ich älter bin werd ich von NRW nach Brandenburg ziehen.
AG Lörrach
21.11.09 um 18:50
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Können uns nur des Kommentars vom Glosoli anschließen.
Diese Reden sind sehr bewegend und in der Tat mitreißend. Jedem Aktivist, dem sein Volk wichtig ist, muss den Taten der Toten Gedenken. Man darf die Helden eines Volkes nicht vergessen, man muss sie hochhalten.
Einst wird die Lüge fallen und die Völker befreit von der Ohnmacht!
BA
23.11.09 um 07:46
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Diese Sätze, geben Kraft. Ich kann nur sagen - wir müssen zusammenhalten und zusammen weiter machen! Bis der Vorhang der Demokraten fällt... Wir wollen leben! Und wir wollen die Opfer nicht vergessen. Denn SIE waren keine Verbrecher ... SIE waren Helden!!!