Christdemokraten schrumpfen

Christdemokraten schrumpfen

Auch der CDU laufen die Mitglieder weg, dennoch wähnen sie sich in der Rolle des ewig unverstandenen Genies. Seit dem Jahre 1983, als die Christdemokraten noch auf 735.000 Parteimitglieder kamen, geht die Zahl der Parteibücher kontinuierlich zurück. Allein im letzten Jahr sind mehr als 10.000 Mitglieder gegangen, die sehr wohl verstanden haben, dass es stets um ihr "Bestes" geht, wenn morgens immer wieder neue Reformvorschläge aus dem Radio quellen, die den Mitgliedern der Bundesregierung unmittelbar zuvor beim Rasieren eingefallen sind.

Im Mai wird in Schleswig-Holstein der Landtag neu gewählt und in CDU-Kreisen geht die durchaus berechtigte Angst um, diese Wahl zu verlieren. Sicherlich wird sich so mancher überlegen, es den schwarzen Genossen mal mit harter Münze zurückzuzahlen, was diese so an Schäden angerichtet haben. Einer dieser Schäden besteht darin, aus einem Volk eine Masse von selbstzufriedenen Wichtigtuern, Egoisten und ewig meckernden Schwätzern gemacht zu haben. Solange es noch genug zu verteilen gab, mag das nicht so schwerwiegend gewesen sein, jetzt aber müssen viele ihr Anspruchsdenken zurückschrauben und sehen sich drohender Armut ausgeliefert - das rächt sich nun.

Immerhin aber waren es heute Morgen noch 35 Prozent, die die Christdemokraten trotz allem erneut in den Bundestag wählen würden. So ist doch immerhin noch ein Großteil der Abgeordneten im Oppositions-Parlamentssessel abgesichert und die anderen Müßiggänger werden auch nicht hungern müssen. Bedenklich ist nur, dass statt der schwarzen Genossen anschließend die roten Genossen am Ruder stehen – und auch erst nach ihrem völligen Scheitern zugeben werden, keine Lösungen gehabt zu haben.

25.01.12

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Kommentare

Hans
26.01.12 um 16:21
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Kommentar 1

Ich finde die Überschrift von euch mehr als passend gewählt! Erst kürzlich wurde eine parteiinterne Analyse veröffentlicht, die den Mitgliederschwund zum Thema hat. Dabei war aber nicht das Schrumpfen durch Aussteiger gemeint, sondern durch die ganzen wegsterbenden alten Parteianhänger, die offensichtlich den Großteil der Mitglieder stellen.
Komisch! Das würde man bei ihrem jugendlichen Auftreten eigentlich nicht vermuten. *hust*



Hagen
26.01.12 um 18:13
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Kommentar 2

Ich finde das ist wieder einmal ein gutes Beispiel für die Hilflosigkeit und Perspektivlosigkeit der Demokraten. Immer mehr Parteien müssen feststellen, dass sie keine Lösungen für die Beseitigung der Probleme besitzen, sondern nur verzweifelt Programme entwickeln, die nur noch mehr Schaden anrichten. Und da Demokraten egal von welcher Art, keine Verantwortung übernehmen, und sich lieber davon schleichen, ja förmlich in Luft auflösen, ist der Mitgliederschwund kein Wunder.
Und wenn ich ehrlich bin, finde ich es auch ganz gut so.



Werner
27.01.12 um 09:52
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Kommentar 3

Dies ist der schlechteste Texte auf der besten nationalen Seite.



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