Bordellgänger Hebgen verurteilt

Bordellgänger Hebgen verurteilt

Gestern fand die Verhandlung gegen den früheren rheinland-pfälzischen CDU-Fraktionsgeschäftsführer wegen des Vorwurfs der Untreue in 18 Fällen und des Betruges statt. Das Amtsgericht Mainz verurteilte Hebgen zu zwei Jahren Haft auf Bewährung. Zudem muss er 150 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten.

In die Gesamtstrafe ist auch ein früheres Urteil des Amtsgerichts Rüdesheim wegen Veruntreuung von 30.000 Euro des Klosters Eberbach eingeflossen, dessen zeitweiliger Geschäftsführer Hebgen war. Die einst "schillerndste Figur der jüngeren CDU-Geschichte" hatte zuvor ein umfangreiches Geständnis abgelegt, was das Gericht strafmildernd wertete.

Als CDU-Funktionär hat Hebgen zwischen 2003 und 2006 insgesamt 83.500 Euro beiseite geschafft. Für rund 11.000 Euro vergnügte sich der frühere Christdemokrat in Rotlicht-Bars und Bordellen, auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung. Außerdem soll er die Kasse der bundesweiten CDU-Fraktionsvorsitzenden-Konferenz geplündert haben.

Hebgen gestand auch, von einem anderen Parteikonto rund 52.000 Euro auf das Konto der CDU-Fraktion überwiesen zu haben. Damit habe er im Landtagswahlkampf 2006 die Fraktion vor der drohenden Zahlungsunfähigkeit bewahren wollen. Wenige Tage später informierte er nach eigenen Angaben den damaligen Partei- und Fraktionschef, Christoph Böhr, der den Vorgang "unkommentiert zur Kenntnis genommen" habe. Damit droht den sauberen Christdemokraten nun eine Strafzahlung in dreifacher Höhe.

Typen wie Hebgen, der heute nach eigener Aussage von Hartz IV lebt, krank und hoch verschuldet ist, haben weder erneuert noch irgend etwas geschaffen, wovon das deutsche Gemeinwesen nur den kleinsten Vorteil gehabt hätte. Stattdessen hat er wiederholt seine Position ausgenutzt, um sich persönlich zu bereichern. Dass nun zuletzt auch die Christdemokraten selbst betroffen sind, die stets aktiv an der Zersetzung und Auflösung aller Werte unseres Volkes mitgewirkt haben und die Heimattreue Deutsche Jugend" als "verfassungsfeindliche Organisation" verboten, weil bei dieser die Werte von "Ehre und Treue" noch hochgehalten wurden, lässt selbstverständlich kein Mitleid aufkommen.

16.03.10

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Kommentare

Erster.......
16.03.10 um 15:57
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Kommentar 1

Das ist das typische Ich-süchtige Verhalten von den Demokraten. Bei ihnen ist absolut kein Gemeinschaftsgefühl vorhanden. Und wir werden dafür bestraft, wenn wir kameradschaftlich anfangen zu denken und nicht nur uns selber sehen. So einen Menschen müsste es noch viel, viel schlechter gehen als es ihm jetzt geht, damit er mal selbst spühren kann wie es einen sterbenden Volk geht.



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