
Seit hundert Jahren feiert man in Schlepzig bei Lübben (Spreewald) Karneval, und so gibt es auch in diesem Jahr am Rosenmontag (23.02.2009) einen Umzug mit etwa 250 Teilnehmern, die bunt verkleidet und gut gelaunt durch den Ort ziehen. Über 300 Schaulustige säumen den Weg, warten gespannt auf die originellen Kostüme der Karnevalisten, um sich bei Alkohol und Blasmusik wenigstens für diesen Montag im Februar von den erdrückenden Zukunftsaussichten ablenken zu lassen.
Eine Region, die (offiziell) knapp 15% Arbeitslosigkeit aufzuweisen hat und wie so viele andere in den neuen Bundesländern von Abwanderung und Resignation geprägt ist, begeht Karneval. Was traditionell ein passender Anlass wäre, seinem Unmut über politische und gesellschaftliche Verhältnisse Luft zu machen, wird lediglich als ein willkommener Vorwand für Rausch und Feierlaune genutzt, wo es nichts zu feiern gibt. Wurde der Karneval seit dem 16. Jahrhundert als Ventil für parodierende Proteste gegen die Allmacht von Kirche und Staat verstanden, so dient er den Demokraten heute schlicht als eine von vielen Ablenkungsveranstaltungen, auf denen sich Bürger an Biertischen singend und lachend in den Armen liegen – ganz so, wie jene übers restliche Jahr widerstreitenden Anhänger der demokratischen Parteien, die plötzlich Seite an Seite in den besten Logen der großen Karnevalsveranstaltungen sitzen und zeigen, dass sie in Wahrheit keine konkurrierenden Politiker, sondern Staffage in einer widerlichen Tragödie sind.
Diese Tragödie ist der Tod des deutschen Volkes – der Untergang einer über Jahrtausende gewachsenen Kulturnation in nur wenigen Jahrzehnten unter Herrschaft der Demokraten. Sie kennen die Zahlen, die das Aussterben der Deutschen belegen. Sie kennen auch die Ursachen – doch anstatt sie zu beseitigen, intensivieren sie all die Umstände, die den Fortbestand unseres Volkes gefährden: Millionenfach werden ungeborene Deutsche rechtmäßig ermordet. Tausendfach werden junge Deutsche gezwungen, Heimat und Familie den Rücken zu kehren, um in der Ferne einen einigermaßen akzeptablen Lebensstandard zu erreichen – entwurzelt und bereit, jederzeit auf Bedürfnisse der Wirtschaft zu reagieren, ihr nötigenfalls ins Ausland hinterher zu eilen, nur, um sich irgendwie die materialistischen Köder des Systems leisten zu können. Wer freiwillig im aufgegebenen „Osten“ verbleibt, darf sich allenfalls über staatliche Fördermaßnahmen für einen Hungerlohn freuen – auf einen sicheren und lebenslangen Arbeitsplatz braucht hier niemand mehr zu hoffen. Selbst der traditionsreiche Bauernstand wird systematisch demontiert – statt ihn, fördert man billigere Standorte in der EU von deutschen Steuergeldern. Schlüsselindustrien liegen seit der Wiedervereinigung und dem mit ihr einhergegangenen Ausverkauf durch Spekulanten und Betrüger brach. Wen wundert es, dass immer mehr Deutsche nicht bereit sind, Kinder in dieses Schreckensszenario zu setzen? Doch wen stört es, dass die Demokraten in Kenntnis ihrer Fehlleistungen unverdrossen die baldige Besserung versprechen und dreist ihre Bevölkerungsstatistiken mit ausländischen Wirtschaftsflüchtlingen auffüllen, um darüber hinweg zu täuschen, dass es schon bald kein deutsches Volk mehr geben wird?
In Schlepzig stört es heute wohl kaum einen. Ausgelassen trinkt und feiert der Ort, während sich der Karnevalsumzug gegen 13.40 Uhr formiert. Im bunten Treiben zunächst unbemerkt, begeben sich vier junge Widerstandskämpfer fast an die Spitze des Umzuges. Doch lustig und bunt sind ihre Kostüme nicht: Bleich geschminkt sind sie, verkleidet als Sensenmänner. Um 14 Uhr setzt der Zug sich in Bewegung. Auf dem ersten großen Halt entrollen die Widerstandskämpfer ein bisher unbemerktes Transparent: „Die Demokraten bringen uns den Volkstod“ prangt es mahnend in weißer Schrift auf pechschwarzem Grund. Ein kleiner Junge am Wegesrand liest laut und schulmäßig die Parole. Flugblätter, die deutlich machen, dass es heute und in Zukunft keinen Grund zum Feiern für Deutsche in der BRD gibt, werden verteilt und finden nach anfänglichem Zögern schnell das Interesse der überraschten Zuschauer. Zur bunten Kamelle finden tausende Wurfschnipsel ihren Weg in die Menge. „Vom Zweifel zum Protest, vom Protest zum Widerstand“, ist auf ihnen zu lesen. Ein etwa 40jähriger Mann winkt den Widerstandskämpfern mit erhobenem Daumen zu und ruft: „Gut, Jungs!“.
Über 20 Minuten beteiligen sich die Sensenmänner am Umzug, schon bald sind alle Flugblätter verteilt. Doch eine ältere Dame mit rosa Kleid und blonder Perücke eilt plötzlich herbei, schlägt auf das Transparent ein und ereifert sich: „Das ist hier keine politische Veranstaltung, verlasst den Umzug!“ Die Widerstandskämpfer folgen der Aufforderung – wohl wissend, dass ihre Aktion für Gesprächsstoff in der Region sorgen wird. „Ihr macht unsere schöne Tradition kaputt“, ruft die erzürnte Dame noch – dass es schon bald keinen Deutschen mehr geben wird, der ihre gerade einmal 100 Jahre alte Tradition aufrecht erhalten könnte, will sie nicht wahrhaben. Polizisten, die gern die Personalien der Sensenmänner aufgenommen hätten, um die übliche Repression beginnen lassen zu können, kommen viel zu spät.
Die Reaktionen einiger begeisterter Karnevalisten machen deutlich, wie tief sich die Propaganda des Systems schon in die Herzen mancher Deutscher gefressen hat: Unter Androhung von Strafanzeigen – welche Straftat begangen worden sein soll, konnte jedoch keiner sagen – wurden junge Deutsche aufgefordert, die Namen der beteiligten Widerstandskämpfer zu offenbaren, um sich doch noch irgendwie dafür rächen zu können, dass der Versuch, die Widerwärtigkeit des Systems beim bunt kostümierten Feiergelage für einen Tag vergessen zu können, gescheitert ist. Wo immer Demokraten und ihre Jünger versuchen, der BRD die Maske des volksnahen, heiteren und unbeschwerten Selbstverständnisses aufzusetzen, werden Widerstandskämpfer dem System diese Maske vom maroden und verschlagenen Gesicht reißen.
Die Akzeptanz und die Solidarität im Volke wachsen mit jeder neuen originellen Aktion – die Bereitschaft hingegen, idealistische und opferbereite Freiheitskämpfer zu denunzieren, schwindet. Bald schon werden die Demokraten hinter jedem Deutschen, der den Mund halten soll, einen Polizisten mit gezogener Waffe platzieren müssen – doch wen wollen sie dann noch hinter die Polizisten stellen?

15.03.09
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Jemand
15.03.09 um 16:13
antworten
Ganz gut der Text, nur der letzte Satz ist irgendwie daneben...
Hanno Nyhm
15.03.09 um 17:40
antworten
Hervorragende Aktion und guter Bericht.
B.
15.03.09 um 18:25
antworten
Guter Text, traurig aber wahr!
Leni
15.03.09 um 20:24
antworten
Das Foto ist auch Spitzenklasse!
Martin
15.03.09 um 21:26
antworten
Ich finde den letzten Satz gerade gut. Warum soll der denn daneben sein?
MrOrange
15.03.09 um 21:28
antworten
Klasse Aktion und guter Text, zu einem Thema was leider für unser Volk am gefährlichsten ist.
Politiker kann man absetzen, Arbeitslosigkeit beseitigen, ein neues und besseres System verwirklichen, all das kann man. Niemals aber wird ein Volkstod, wie er sich in den nächsten Jahrzenten immer deutlicher abzeichnet, rückgängig gemacht werden. Es bleibt also wenig Zeit.
Horst Mahler sprach immer von dem Seelenmord am deutschen Volke und er meint damit die geistige Umerziehung, hin zu den Unwerten der Moderne, wie rücksichtsloser Eigennutz, Brot und Spiele und von einer Verantwortung für die Zukunft ganz zu schweigen. Es muss also eine geistige Umwälzung, eine Umwertung der Werte erfolgen. Nationaler Sozialismus!
Manisola
16.03.09 um 10:39
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Alle Achtung!
Ihr geht mit bestem Beispiel voran und gebt Hoffnung, dass noch nicht alles verloren ist für unser Land und unser Volk.
Meinhardt
16.03.09 um 15:47
antworten
Der letzte Satz kann schon bald zur Realität werden. Denn dieses System und sein demokratisches Marionettenheer fürchten nichts mehr, als das das Volk sich regen könnte.
Nationaler Sozialismus oder Untergang!
Rurik
16.03.09 um 23:15
antworten
Sehr gut! Eine mutige Aktion, die voll ins Schwarze getroffen hat!
@Jemand
17.03.09 um 10:17
antworten
Was stört am letzten Satz? Dass es leider doch immer wieder solche geben wird, die sich hinter die Polizisten stellen? Oder das "bald schon"? Klar, schon oft lag man falsch mit dem Gefühl "bald wird sich etwas ändern", doch jeder, der alles daran setzt, dass sich "schon bald etwas ändert", hat diese Veränderung ja selbst in der Hand - und deshalb kann nur der den Satz nicht verstehen, der dieses persönliche Opfer nie zu erbringen bereit war - alle anderen spüren, dass die Veränderung mit jeder Aktion näher rückt. Wenn WIR - in unserer Generation - die Veränderung nicht herbeiführen, wird es niemanden mehr geben, der allein aufgrund der biologischen Substanz unseres Volkes noch die Möglichkeit dazu bekommt. Dieser Fakt ist Chance, verantwortungsvolle Aufgabe und Pflicht zugleich! Wem der Glaube an die mögliche Erfüllung dieser Aufgabe fehlt, dem fehlt letztendlich nur der Glaube an seine eigene Stärke - und wieviel der eigenen Stärke jeder aufwendet, das hat doch jeder selbst in der Hand...
Lars
18.03.09 um 21:00
antworten
Klasse Aktion.
Grüße aus BaWü
ZERBERUS I.
18.03.09 um 21:06
antworten
Gute Sache. Weiter so!