
In der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945 wurde der Scheiterhaufen in Dresden aufgeschichtet. Was hier geschah, ist unbeschreiblich. In dieser Stadt, in der sich hunderttausende Flüchtlinge mit Pferd und Wagen drängten, in der Zehntausende verwundeter Frontsoldaten in den Lazaretten untergebracht waren und tausende Rote Kreuze auf weißen Laken zum Himmel ragten, hat sich die alliierte Grausamkeit selbst übertroffen. Dresden brannte sieben Tage und acht Nächte.

Das politische und wirtschaftliche System der Republik hat das deutsche Volk an den Rand des Abgrundes geführt. Nun muss sich entscheiden, ob es bemüht ist, den Glauben an die bisher gepredigten Werte zu erhalten und unterzugehen, oder ob das System selbst noch genug Kraft aufbringen kann, sich mit anderen wissenschaftlichen oder sozialen Lehren zu verkoppeln, um neue Antworten auf die dringenden Fragen der Gegenwart zu finden.

Das, was die Demokraten zum Sittenanspruch erhoben haben, ist das Erbe christlicher Vorstellungen, gepaart mit den Auswüchsen des Liberalismus in seinem Endstadium. Dass diese Mischung unserer Art seit jeher fremd ist, dass sie einer Entwicklung und Lebensgestaltung zu unseren Gunsten entgegensteht, beweisen unzählige überlieferte Anekdoten und Zitate großer Söhne und Töchter unseres Volkes.

Als die Schriftstellerin Christa Wolf im Jahre 1976 den "offenen Brief" gegen die Ausbürgerung Biermanns aus der DDR mitunterzeichnete, wandelte sich die schon seit 1969 bestehende verdeckte Überwachung durch die Staatssicherheit in eine offene. Von den Folgen der Beobachtung in dieser Zeit, die dadurch ausgelösten Gefühle, Selbstbefragungen und Veränderungen in ihrem alltäglichen Leben, handelt die 1979 verfasste Erzählung "Was bleibt", in der sie sich die Frage stellt, warum die Männer, die seit Wochen im Auto vor ihrer Wohnung sitzen, keinen anständigen Beruf gelernt haben.

Spricht man sich gegen die Demokratie als Staatform aus, so wird auch von nationaler Seite allzu oft darauf verwiesen, dass das System der Demokratie heute zwar schlecht, in seinen Grundsätzen jedoch besser sei als alles, was als Alternative in Frage käme. Man müsse die Demokratie nur "richtig machen", zum Beispiel die im Grundgesetz verankerten Grundrechte beachten. Demokratie heiße schließlich "Volksherrschaft", und was könnte eine Volksbewegung gegen die Umsetzung dieser Volksherrschaft einzuwenden haben?

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