
Mit der Ankündigung, großflächig kostenlose Koran-Exemplare in den Fußgängerzonen deutscher Großstädte verteilen zu wollen, sorgten die Anhänger des Salafismus - einer fundamentalistischen Strömung des Islams - bundesweit für Aufsehen und erhitzten die demokratischen Gemüter. Wie viele Koran-Bücher bisher im Zuge der bereits seit Herbst letzten Jahres laufenden Kampagne verteilt wurden, wird niemand mit Gewissheit sagen können. Auch die Anzahl derer, welche sich durch den Empfang eines Exemplars dazu veranlasst sehen, zum Islam zu konvertieren, ist mehr als ungewiss, wird sich allerdings in recht überschaubaren Grenzen halten.
Unter dem Gesichtspunkt des – zumindest nach außen kundgegebenen – Ziels, bundesweit neue Anhänger gewinnen zu wollen, ist die gesamte Kampagne alles in allem nicht einmal der Erwähnung wert. Was allerdings nicht in Abrede gestellt werden kann, ist der Erfolg des allein mit der Ankündigung einhergehenden propagandistischen Effekts, den weder Politik, noch Medien zu erkennen in der Lage waren.
Ein Bericht folgte dem nächsten. Demokraten aller Parteien, Journalisten, TV-Moderatoren, Verfassungsschützer sowie Vertreter der Religionsgemeinschaften – kaum einer, der es sich nehmen ließ, die von den Salafisten und ihrer Koran-Aktion ausgehende Gefahr für Freiheit und Demokratie zu beschwören. Eine Gefahr durch ein Buch, welches unter zehn Euro in jeder beliebigen Buchhandlung der Republik erhältlich ist und für dessen Inhalt wohl nur die wenigsten Deutschen überhaupt empfänglich sind.
Der Erfolg liegt im öffentlichen Reflex - und die durch eben diesen Reflex hergestellte propagandistische Bühne bildet den eigentlichen Mehrwert für die Anhänger des islamistischen Predigers Ibrahim Abu-Nagie. Denn das sich durch die Verteilung einer unkommentierten Reinschrift des Korans scharenweise "religiöse Extremisten" gewinnen lassen, wie es der bundesweite Aufschrei vermuten lässt, ist mehr als unwahrscheinlich und wird auch kaum das wirkliche Kalkül der Salafisten gewesen sein. Vielmehr ist ihnen schon allein durch die Ankündigung das "Kunststück" gelungen, den Bekanntheitsgrad dieser bis dato wohl weitgehend unbekannten Strömung nahezu über Nacht zu steigern.
Dass deutsche Fußgängerzonen islamistischen Predigern als Bühne dienen können, stellt nicht das Ergebnis irgendeines religiösen Fanatismus dar, sondern ist die Folge des vorherrschenden Gleichheitswahns, der – den Wert völkischer Abstammung vehement verkennend – seit Jahrzehnten allem Fremden Tür und Tor öffnet. Doch statt sich der offensichtlichen Folgen der eigenen Fehlpolitik bewusst zu werden, halten die Demokraten am bisherigen Weg fest, huldigen die "Vielfalt" und erklären den Islam heuchlerisch als zu Deutschland gehörend. Jedoch sollten sie sich dann auch nicht wundern, wenn sie ihn in all seinen Facetten bekommen...
Catharina Elisabeth Ludovica Magdalena Brentano wurde am 04. April 1785 in Frankfurt am Main geboren. Bettina, wie sie von ihren Freunden und ihrer Familie genannt wurde, war das siebte von zwölf Kindern. Sie stammte aus einer Kaufmannsfamilie. Als Bettina acht Jahre alt ist, stirbt ihre Mutter. Der Vater schickt sie mit ihren Schwestern in ein Kloster. Nur drei Jahre später verliert sie dann auch den geliebten Vater. Die Mädchen kehren nach Frankfurt zurück, wo sie von der Großmutter Sophie erzogen werden.
Nach dem Freitod einer engen Freundin empfiehlt ihr Bruder Clemens eine Lektüre Goethes, um die Trauer um die Freundin zu überwinden. Sofort war die junge Dame von Goethes Werk begeistert. Sie nimmt Kontakt mit dem Dichter auf. In Weimar kommt es dann zu einem Treffen der beiden. Es begann ein Briefwechsel zwischen ihnen, der nach Goethes Tod unter dem Titel "Goethes Briefwechsel mit einem Kinde" berühmt wurde.
Achim von Arnim, ein Freund ihres Bruders, wirbt um Bettina. Sie heiraten am 11. März 1811 in aller Verschwiegenheit und bekommen sieben Kinder. Bis zu seinem plötzlichen Tod 1831 waren die Arnims zwanzig Jahre verheiratet. Bettina setzt sich nun verstärkt für Menschen in Not ein. Ihr Kampf geht gegen jede Art von Unterdrückung. Ihre Sympathie gilt unterschiedslos allem Verfolgten und Leidenden.
Alles mag man fürchten, nur nicht, was man bekämpft.
Bettina von Arnim war eine vielseitig begabte Frau. Sie schrieb, dichtete, zeichnete und komponierte. Sie war leidenschaftlich und kreativ. Sie ist ein Beispiel für eine mutige Frau, die mit ihrer Begabung Einfluss auf ihre Umwelt nehmen konnte.
Selbstdenken ist der höchste Mut. Wer wagt, selbst zu denken, der wird auch selbst handeln.
Sie erkannte die Missstände ihrer Zeit. Ihr Gefühl für soziale und politische Nöte ist wach und stark, aber keiner Disziplinierung unterworfen.
Wer ist des Staates Untertan? Der Arme ists!- Nicht der Reiche auch?- Nein, denn seine Basis ist Selbstbesitz und seine Überzeugung, daß er nur sich angehöre!- Den Armen fesseln die Schwäche, die gebundenen Kräfte an seine Stelle.– Die Unersättlichkeit, der Hochmut, die Usurpation fesseln den Reichen an die seine. Sollten die gerechten Ansprüche des Armen anerkannt werden, dann wird er mit unzerreißbaren Banden der Blutsverwandtschaft am Vaterlandsboden hängen, der seine Kräfte der Selbsterhaltung weckt und nährt, denn die Armen sind ein gemeinsam Volk, aber die Reichen sind nicht ein gemeinsam Volk, da ist jeder für sich und nur dann sind sie gemeinsam, wenn sie eine Beute teilen auf Kosten des Volkes.
Im Jahre 1854 erlitt Bettina von Arnim einen Schlaganfall, von dem sie sich nur allmählich erholte. Am 20. Januar 1859 starb sie im Kreise ihrer Familie. Sie wurde neben ihrem Mann an der Kirche von Wiepersdorf beigesetzt.

Die Bienen gelten in der Landwirtschaft als unverzichtbare Helfer, denn ohne ihre Bestäubungsleistung hätten wir viel kleinere Ernten. Bienen gelten auch als wichtige Indikatoren für die Gesamtgesundheit der Natur. Seit einigen Jahren ist weltweit ein massives Bienensterben zu beobachten, allein den letzten Winter haben in Deutschland ca. 300.000 Bienenvölker nicht überlebt. Auch die USA, Ägypten, Japan und China haben mit hohen Sterberaten bei Bienenvölkern zu kämpfen, im Nahen Osten starben sogar 85 Prozent aller Bienenvölker.
Diese Zahlen beziehen sich nur auf die gemeldeten Verluste der Imker. Die wirkliche Zahl der Verluste ist viel höher, weil die Anzahl der wild lebenden Bienen und anderer Bestäubungsinsekten nur geschätzt werden kann und diese vom Sterben genauso betroffen sind.
Mitverantwortlich für die immer höher werdenden Verluste machen die Imker den Chemiekonzern Bayer, konkret u.a. die Bayer-Pestizide Gaucho und Poncho. Mit diesen Produkten erzielt Bayer den größten Teil seines Umsatzes, in Deutschland werden jährlich bis zu 100 Tonnen abgesetzt, weltweit werden etwa 1000 Tonnen exportiert.
Die Bayer-Pestizide werden in der Landwirtschaft in der Regel nicht verspritzt, sondern das Saatgut der Pflanzen wird mit den Pestiziden behandelt. Dadurch wird das Gift von Anfang an von der Pflanze aufgenommen, damit es als Kontakt- und Fraßgift, laut Bayer nur gegen Schadinsekten und nicht gegen Bestäuberinsekten wirken soll. Das Gift befindet sich jedoch in allen Teilen der Pflanze, inklusive dem Pollen, aus dem die Bienen den Honig erzeugen.
Ein Zusammenhang zwischen dem Bienensterben der letzten Jahre und dem großflächigen Einsatz der Pestizide wurde von Bayer stets bestritten. Von Bayer bezahlte Studien kamen immer wieder zu dem Ergebnis, dass u.a. die Varroa-Milbe für das Bienensterben verantwortlich ist. Mittlerweile gibt es jedoch auch unabhängige wissenschaftliche Untersuchungen. So wird in einer Studie der Harvard Universität aus diesem Jahr der direkte Zusammenhang zwischen dem Wirkstoff Imidacloprid, also dem Bayer-Pestizid Gaucho, und dem Sterben von Bienenvölkern nachgewiesen.
Innerhalb von 23 Wochen starben 94 Prozent aller beobachteten Bienen, obwohl sie deutlich geringeren Dosen des Pestizides ausgesetzt waren, als normalerweise in der Nähe behandelter Felder freigesetzt wird. In der Studie wird deutlich, dass das Gift subletal, also nicht direkt tödlich, sondern langfristig belastend wirkt. Dadurch tritt nach der Kontamination eine Schwächung der Bienen ein, die dann beispielsweise den Milben wie Varroa den Weg bereitet.
Tiefere Ursachen des Bienensterbens
In Deutschland soll in Umweltfragen nach dem sogenannten Vorsorgeprinzip entschieden werden. Falls es also substanzielle Hinweise dafür gibt, dass eine neue Technologie schwerwiegende Auswirkungen auf die Umwelt haben könnte, müssen zum Schutz der Umwelt risikoabgrenzende Maßnahmen erfolgen, auch wenn die Risiken noch nicht wissenschaftlich belegt sind. Im Falle von Bayer sind die Risiken wissenschaftlich belegt, trotzdem sind vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit die Bayer-Pestizide wieder zugelassen worden.
Der industrielle Anbau immer größerer Monokulturen, der ohne den Einsatz von Chemie nicht denkbar ist, und der darauf folgende Humusschwund und Verlust der Artenvielfalt zeigen, dass sich unsere Landwirtschaft in eine Sackgasse manövriert hat. Die heutige Landwirtschaftspolitik der Demokraten hinterlässt uns unfruchtbare, ausgemergelte Wüsten.
Dabei haben die letzten Jahrzehnte unmissverständlich gezeigt, dass Protest und guter Wille allein nicht ausreichen, um gegen die Profitinteressen Einzelner anzukommen. Hier bedarf es vielmehr einer höchsten staatlichen Instanz, die sich bedingungslos auf die Seite der Natur zu stellen hat und deren Interessen hart durchzusetzen weiß.
Diese Forderung darf jedoch nicht mit einer "grünen Politik", wie sie uns heutzutage vorgemacht wird, verwechselt oder gleichgesetzt werden - eine grüne Politik, die dem Lebensrecht des Juchtenkäfers einen höheren Stellenwert einräumt, als dem des deutschen Volkes.
Eine zukünftige Landwirtschaftspolitik hat die Natur als Ganzes, als Einheit zu verstehen - die Gesundheit unserer Natur stellt schließlich die Lebensgrundlage unseres Volkes dar. Somit muss jede negative Beeinflussung auf das Naturganze als Angriff auf das Lebensrecht des Volkes gewertet werden.

Sicher erinnert ihr euch noch an das "Berliner Eisbein-Massaker" des Vorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft Berlin, Bodo Pfalzgraf. Nachdem im Januar 2011, nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts, die Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamte in Berlin eingeführt und allem Widerstand zum Trotz im Juli 2011 die ersten Beamten mit Identifizierungsschildchen ausgestattet wurden, demonstrierte Pfalzgraf während einer Pressekonferenz, welche Gefahr von den Plastikschildern ausgehe, indem er damit ein Eisbein beschnitt.
Geholfen hat es nicht, dafür müssen seit April nun auch Sachsen-Anhalts Polizisten ein Namensschild tragen. Zwar hatte sich Landesinnenminister Stahlknecht im vergangenen Jahr noch scharf gegen eine Kennzeichnungspflicht gewehrt, doch nun will er durch den Erlass zum Tragen der Schilder mehr Transparenz und Bürgernähe schaffen. Was sich nach einem tollen Sinneswandel anhört, ist wie üblich nur ein fauler Kompromiss, denn bei "gefährlichen Einsätzen" dürfen die Polizeibeamten auf die Namenschilder verzichten.
Logisch, dass zu den "gefährlichen Einsätzen" auch Demonstrationen gehören. Dabei sind genau solche Polizeieinsätze der eigentliche Auslöser der Forderung nach einer Kennzeichnungspflicht gewesen. Immerhin wurden in der Vergangenheit immer wieder brutale Übergriffe durch Polizeieinheiten bei Demonstrationen bekannt. Die Transparenz, mit der sich Sachsen-Anhalts Innenminister Stahlknecht nun brüstet, ist also gar keine - es sei denn, man versteht darunter, dass man von nun an den freundlichen Polizeibeamten mit Namen ansprechen kann, der den Fußgängerüberweg nach der Einschulung der Erstklässler überwacht.
Begründet wird die Ausnahmeregelung übrigens damit, dass bei "gefährlichen Einsätzen" die Gefahr falscher Anzeigen wachse. Die Beamten könnten zu Unrecht beschuldigt werden, weshalb ihre Anonymität gewahrt werden müsse. Wenn ihr demnächst mal wieder in eine Personalienkontrolle geratet, könnt ihr euch dieser ja mal mit der Argumentation verweigern, dass ihr befürchtet, sonst zu Unrecht beschuldigt zu werden. Seid aber gewarnt, dass das unter Umständen einen recht willkürlichen Verlauf nehmen kann, bei dem ihr nicht nur mit einigen Blessuren, sondern zudem auch noch mit einer Anklage wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte rechnen müsst, wie ein Fall aus Passau zeigt.

Unruhe kehrt allmählich in das Lager der etablierten Parteien. Wo sonst Offenheit und Vielfalt gepredigt und alles Fremdartige als Bereicherung gefeiert wird, begegnet man den "Neuen" auf einmal sichtlich nervös und abweisend, geradezu verschlossen. Die Demokraten heißen sonst alle Farben willkommen, doch in ihren eigenen Reihen wird es ihnen anscheinend seit Neuestem zu bunt.
Die Piraten sind dabei, in immer mehr deutschen Parlamenten vor Anker zu gehen. Anfangs innerhalb der deutschen Parteienlandschaft höchstens als Randpartei wahrgenommen und mit zwar wachsenden, aber vorerst dennoch marginalen Wahlergebnissen und Mitgliederzahlen von den Etablierten als Neulinge belächelt, sind sie spätestens seit den Einzügen in das Berliner Abgeordnetenhaus im September 2011 und den saarländischen Landtag im März 2012 zu einem festen Bestandteil des bundesdeutschen Parteienspektrums geworden. Unterstrichen wird diese Entwicklung von einer aktuellen Forsa-Umfrage, nach der die Piraten derzeit bundesweit einen Stimmenanteil von etwa 13 Prozent verzeichnen können und somit an den Grünen und der Linkspartei vorbei, die drittstärkste parlamentarische Kraft in Deutschland bilden.
Definierten sich die Piraten anfangs lediglich darüber, mit ihren Kernthemen wie Informationsfreiheit und Netzpolitik inhaltlich Nischen zu besetzen, belagern sie mittlerweile Parlamentssessel und vereinnahmen damit einen stetig wachsenden parteipolitischen Macht- und Einflussbereich. In den Augen etablierter Demokraten wurde somit aus einer internetaffinen Randgruppe ein politischer Kontrahent, ein Nebenbuhler im vehementen Ringen um Posten und damit einhergehende finanzielle Zuwendungen. Das sprunghafte Anwachsen der Partei in der Wählergunst führte unlängst zu einem Wandel in der Art und Weise, wie sich Medien und demokratische Altparteien gegen die "Neuen" positionieren. Der Umgangston gegenüber der jungen Partei wird zusehends rauer.
So spricht der bayrische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) im Hinblick auf die Piraten von "weitgehend ahnungslose[n] Illusionisten, die die demokratischen Spielregeln aushöhlen wollen", während die Sozis den aus ihrer Sicht vorhandenen Frauenmangel in der Partei kritisieren. Der grüne Politiker Boris Palmer ruft seine Parteikollegen dazu auf, die orangenen Konkurrenten nicht zu umarmen, sondern zu bekämpfen und für Jürgen Henkel vom "Evangelischen Arbeitskreis" der CSU stellen Piraten mit ihrer "verantwortungslosen Radikalkritik an unseren demokratischen Parteien" gar eine ernst zu nehmende Gefahr für die Demokratie dar.
So vielfältig das Aufheulen der etablierten Gestalten auch sein mag, so kristallisiert sich dennoch ein Grundkonsens heraus, welcher die Piraten geradewegs in die Mitte eben jenes Parteienkartells drückt, zu dem sie bestrebt ist, als frische Alternative daher zu kommen. Und zwar das lückenlose Bekenntnis zu diesem System, welches man eventuell bestrebt ist, hier und da anders als die Etablierten reformieren zu wollen, dessen grundsätzliche Infragestellung allerdings im absoluten Gegensatz zum Selbstverständnis dieser Partei und deren Akteuren stehen würde.
Das Parteiprogramm (PDF) lässt hierzu keine Zweifel offen:
"Die Piratenpartei Deutschland sieht Demokratie als die bestmögliche Herrschaftsform, da nur eine echte Demokratie ein faires und gerechtes Miteinander sowie den Ausgleich der Interessen Einzelner innerhalb des Staates ermöglicht."
Auch wenn die Piraten allein durch das bloße Bekenntnis zur Ahnungslosigkeit im Gegensatz zu den alten Herren und Damen von CDU/CSU, SPD, FDP, Grüne und Linke wenigstens ehrlich und unverfälscht daher kommen und als "Partei des digitalen Zeitalters" neue - vornehmlich jüngere - Wählergruppen für politische Belange sensibilisieren, so ist ihr Handeln schon allein durch die freiwillige Eingliederung in den von Machtklüngelei, Parteienzwang und Kompromisspolitik bestimmten, parlamentarisch-demokratischen Zersetzungsprozess nur eines: Neuer Wind in alten Segeln.

Nicht nur der Anteil der Älteren wird durch die fatale Bevölkerungspolitik der Demokraten in den nächsten Jahrzehnten weiter stark ansteigen, auch die Zahl der Deutschen ohne Kinder und Enkelkinder vergrößert sich. Wie Forscher des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung in Rostock nachgewiesen haben, wird dadurch auch die Solidarität der Generationen gefährdet.
"Je älter man wird, desto weniger unterstützt man, dass öffentliche Gelder an Familien und Kinder fließen", so Harald Wilkoszewski, Autor der Studie "Age Trajectories of Social Policy Preferences" (PDF). Dass ein 65-Jähriger eine Erhöhung des Kindergeldes befürwortet, ist um 85 Prozent weniger wahrscheinlich als das Einverständnis eines 20-Jährigen. Die Zustimmung zu flexibleren Arbeitszeiten für Eltern sinkt im gleichen Lebenszeitraum um 50 Prozent.
Kinderlose Alte würden deutlich seltener dazu neigen, etwa eine Erhöhung des Kindergeldes oder den Ausbau des Mutterschaftsurlaubs für wichtig zu halten: Wer keine Kinder hat, stimmt einer Erhöhung des Kindergelds mit 78 Prozent niedrigerer Wahrscheinlichkeit zu als Eltern. Flexiblere Arbeitszeiten für Eltern finden unter Kinderlosen um 50 Prozent weniger Zustimmung als unter Müttern und Vätern. Geht es um bessere Möglichkeiten für Teilzeitarbeit, beträgt der Unterschied sogar 60 Prozent.
Wilkoszewski warnt deshalb: "Die Politik sollte das Konfliktpotenzial, das sich in den sozialpolitischen Einstellungen von Alt und Jung, von Kinderlosen und Eltern andeutet, nicht weiter ignorieren". Doch genau diese Entsolidarisierung des Volkes bildet die Grundlage demokratischer Politik - denn die um die Macht im Staate ringenden Parteien leben ja davon, eine Interessengruppe gegen die andere auszuspielen. Für den Einzelnen soll nur noch Gültigkeit haben, was sich auf ihn selbst bezieht – und dies unter Beugung allgemeingültiger Werte und der Loslösung von jeder Verantwortung.
Und es muss wohl so kommen, dass dem einen oder anderen in einem Pflegeheim, einer Sozialstation, einem Altersheim oder einsam zu Hause der Gedanke kommt, dass es doch etwas mit dem Volk auf sich hat. Und dass es doch wichtig ist, sich wieder innerhalb einer Gemeinschaft unter Gleichen zu befinden. Und dass nur gemeinschaftlich alle Fragen, die den Einzelnen, die Familie und das Volk betreffen, gerecht geregelt werden können. Und dass es dazu notwendig ist, gemeinsam eine höhere Ordnung anzuerkennen - dass es dem Einzelnen dauerhaft nur gut gehen kann, wenn es dem Ganzen gut geht. Doch dann dürfte es zu spät sein...

Die Israeliten dreschen so lange mit der "Antisemitismuskeule" zu, bis sie nur noch einen Stumpen in der Hand haben, denn abgedroschener geht es wirklich nicht mehr. Jeder Kritik gegenüber der israelitischen Politik begegnet man reflexartig mit dem Antisemitismusvorwurf, was den Vorteil hat, nicht näher darauf eingehen zu müssen. Das Argumentationsmuster ist denkbar einfach und wird seit vielen Jahrzehnten erfolgreich angewandt: Der "Antisemit" ist aus unerfindlichen Gründen gegen Juden eingestellt und nutzt jedes Vorurteil, um gegen Juden Stimmung zu machen. Als "Minderheit" seien sie der "Sündenbock", um von den wahren Zusammenhängen ablenken zu können.
Dabei braucht es noch nicht einmal eine Diskussion um das Grass-Gedicht oder den Iran, um zu erkennen, dass sich die Israeliten mit ihrer Mordpolitik gegenüber den Palästinensern über genau jene UN-Charta der Menschenrechte erheben, die stets dann lautstark und vehement eingefordert wird, wenn sie sich in irgendeinem Teil der Welt benachteiligt glauben.
Erst vor wenigen Wochen gab es erneut 26 Tote und mehr als 80 Verletzte durch israelische Luftangriffe im Gazastreifen. Zuvor hatten Palästinenser zwei Grad-Raketen auf die Stadt Beerscheba abgefeuert, von denen die eine in einem unbewohnten Gebiet einschlug und die andere durch die israelische Raketenabwehr abgefangen werden konnte. Auslöser der Kämpfe war die Tötung des Generalsekretärs des Volkswiderstandskomitees. Zuher al Kesi sei ein Terrorist gewesen, an dessen Hände Blut geklebt habe, rechtfertigten sich die Israeliten. Doch was klebt an den Händen der israelitischen Verantwortlichen?
Das Morden wird auf beiden Seiten weitergehen - und da die Palästinenser über keine Kampfmittel wie hochmoderne Kampfhubschrauber und lasergesteuerte Raketen verfügen, werden sie weiterhin auf ihre einzige Waffe, die Guerilla-Taktik setzen, Selbstmordanschläge verüben, und Juden in jedem Teil der Welt angreifen.
An einen "Verhandlungserfolg" oder ein zukünftiges "friedliches Miteinander" glaubt schon lange niemand mehr - in diesem Völkerringen kann es am Ende nur Sieger und Besiegte geben. Die Kriege des 3. Jahrtausends aber werden nicht mehr in großen Schlachten und Feldzügen entschieden, sondern sind zu einem langsamen Zersetzungsprozess geworden. Gewinnen werden die Völker, welche sich über die nächsten Generationen hin als die stärkeren behaupten - und da sowohl das israelitische Volk wie auch die westlichen Nationen an Geburtenarmut und Überfremdung leiden, die arabischen und asiatischen Völker hingegen unverändert hohe Geburtenraten aufweisen und sich schon jetzt in der ganzen Welt ausbreiten, ist auch das Schicksal des Staates Israel längst besiegelt.
Nicht unwahrscheinlich ist es - darauf deutet die Aggressionspolitik Israels gegenüber dem Iran hin - dass das letzte große Aufbäumen der vom Untergang bedrohten Nationen darin besteht, die drohende Niederlage noch mit militärischen Auslöschungsfeldzügen ganzer Völkermassen abzuwenden - etwas, was alle angeblichen "Tyrannen" dieser Welt zusammen nicht zustande gebracht hätten. Wie wirkungsvoll die "Antisemitismuskeule" dann jedoch noch sein wird, wenn sie erst einmal jedem über den Kopf gezogen wurde, ist fraglich.

Die Kommunikation über das Internet stellt mittlerweile einen wichtigen Faktor in der politischen Arbeit dar. Konnte man zu Anfangszeiten noch ohne Sicherheitsbedenken in diversen Foren drauf losschreiben und seiner Meinungsfreiheit frönen, ist man - einige Hacks, Anzeigen und Hausdurchsuchungen später - vorsichtiger geworden. Schmerzlich musste man feststellen, dass das Internet eben doch kein rechtsfreier Raum ist.
Das Problem in der Kommunikation liegt mittlerweile nicht nur in der Zentralität, sprich Abhängigkeit eines bestimmten Servers, sondern auch in der unverschlüsselten Übertragung und Speicherung der Daten. Grund genug, sich nach den neuesten technischen Möglichkeiten zu erkundigen.
So gibt es mittlerweile viele "anonyme Netze", die die Kommunikation im Netz sicherer gestalten können. Tor ist so eine Lösung, die leider jedoch wenig praktikabel ist, denn die Bandbreite über Tor ist sehr gering, das Surfen also langsam und das Problem mit der Verschlüsselung über Tor besteht weiterhin. Tor ist eben nur ein Verschleierungsnetzwerk.
Andere Lösungen wie VPN-Verbindungen lösen wieder das Problem mit der Verschlüsselung, nicht jedoch das der Dezentralität und Speicherung sensibler Daten.
Man könnte natürlich mit der Kopplung mehrerer Technologien eine Lösung erarbeiten, diese ist jedoch zu kompliziert zu handhaben. Auch ein unbedarfter Anwender muss sicher kommunizieren können, sonst birgt dieser Schwachpunkt neue Gefahren für die Gruppe als Ganzes. Es muss also eine Lösung aus einer Hand gefunden werden, mit der man dezentral und verschlüsselt kommunizieren kann.
Retroshare ist eine solche Lösung. Als dezentrales File-Sharing-Netzwerk gestartet, wurde das Programm ständig erweitert, sodass man es nun für die Gruppenarbeit im Netz sehr gut nutzen kann. Dabei lag der Fokus der Entwicklung von Anfang an auf der Sicherheit durch Verschleierung und Verschlüsselung.
Das Programm arbeitet mit starken Schlüsseln (GnuPG), die beim ersten Start erzeugt werden müssen. Anschließend müssen die Schlüssel - am besten offline mittels USB - ausgetauscht, in das Programm integriert und als vertrauenswürdig markiert werden. Ihr könnt bestimmen, ob die Kommunikation der Gruppe offen oder geschlossen stattfinden soll. Bei der offenen Kommunikation kann euer Retroshare-Netz durch jeden Teilnehmer ständig mittels Schlüsselaustausch um neue Teilnehmer erweitert werden. Bei der geschlossenen Kommunikation redet euer Client nur mit den euch vertrauten Gegenstellen.
Mit euren Kommunikationspartnern könnt ihr nun Dateien austauschen, chatten oder ein Text-Forum erstellen. In späteren Versionen soll noch die Unterstützung für Voice-over-IP - sprich Telefonfähigkeit - hinzugefügt werden. Einen Twitter-ähnlichen Service verspricht einer der Hauptentwickler, und Funktionen, die von sozialen Netzwerken her bekannt sind.
Auch ist die einfachere Erweiterbarkeit des Programmes durch Module vorgesehen, sodass es sicherlich noch andere Nutzungsmöglichkeiten geben wird. Das Programm steht für alle gängigen Betriebssysteme von Mac, Linux, BSD und Windows zur Verfügung.
Mit Retroshare entstehen nun völlig neue Möglichkeiten, mit einer Gruppe von Leuten sicher vor Staat und Hackern zu kommunizieren. Nicht vergessen sollte man jedoch, dass die Verbindung immer noch von eurem Anschluss zum Anschluss des Gesprächspartners führt, der Staat also sehen kann, dass ihr mit einer bestimmten Person Kontakt habt. Um das zu verhindern, bietet sich zusätzlich die Nutzung eines normalen VPN-Service an. Achtet auch darauf, alle eure Festplatten zu verschlüsseln, da sonst bei einer Hausdurchsuchung der Staat in den Besitz eurer Schlüssel kommen könnte.

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